St. Elisabeth Altenheim Voerde
Das St. Elisabeth Altenheim ist eine kirchlich getragene Pflegeeinrichtung in Voerde (Niederrhein) im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen. Die Heilige Elisabeth von Thüringen, Schutzpatronin der Armen und Kranken, steht Namenpatin für das Haus und seine Werte: Fürsorge, Mitgefühl und christliche Nächstenliebe. Voerde liegt am Niederrhein zwischen Wesel und Dinslaken. Die Einrichtung hat sich auf die Bedürfnisse älterer Menschen spezialisiert und ist Teil der sozialen Infrastruktur in der Region, die es Senioren ermöglicht, in einer familiären Atmosphäre zu leben und zu altern.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Altenheim bietet vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege sowie Demenzbetreuung an. Ein Team aus Pflegekräften und Fachpersonal erstellt individuelle Pflegepläne, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Neben pflegerischer Unterstützung gehört seelsorgerliche Begleitung zum Angebot des Hauses. Regelmäßige kirchliche Feste und Angebote aus der Gemeinde Voerde bereichern den Alltag der Bewohner und fördern das Gemeinschaftsleben.
Therapeutische Maßnahmen fördern körperliche und geistige Aktivitäten. Die Beschäftigungsangebote umfassen gemeinschaftliches Singen, Kunst- und Handwerksprojekte sowie Gedächtnistrainings. Spaziergänge am Niederrhein und Ausflüge nach Wesel und Dinslaken bieten den Bewohnern die Möglichkeit, die Natur zu genießen und soziale Kontakte zu pflegen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Das St. Elisabeth Altenheim unterliegt den Richtlinien der Altenpflege und wird regelmäßig durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) überprüft. Diese Kontrollen stellen sicher, dass die Pflegequalität den Standards entspricht, die für die Zulassung als Pflegeeinrichtung erforderlich sind. Das Qualitätsmanagement umfasst auch Schulungsmaßnahmen für das Personal, um aktuelle pflegerische Standards einzuhalten.
Standort Voerde / Niedersachsen
Voerde (Niederrhein) liegt im Kreis Wesel am Niederrhein in NRW, zwischen Wesel und Dinslaken. Die Stadt ist über die A3 und die B8 gut erreichbar, was die Anreise für Familienangehörige und Besucher erleichtert. Zudem liegt der Bahnhof Voerde an der Strecke Wesel–Oberhausen, was den öffentlichen Transport für externe Angebote und Unternehmungen besonders zugänglich macht. Die Lage am Niederrhein ermöglicht sowohl ruhiges Wohnen als auch die Nutzung des kulturellen und sozialen Angebots der umliegenden Städte.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
In der Region Niederrhein erfüllt das St. Elisabeth Altenheim neben der Pflegefunktion auch eine Rolle als Ort der Begegnung. Die Zusammenarbeit mit örtlichen Ärzten, Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen unterstützt die medizinische Versorgung und die Integration von Gesundheitsdienstleistungen. Durch Partnerschaften mit Schulen aus der Region werden regelmäßig Projekte zur generationenübergreifenden Zusammenarbeit angeboten, was das soziale Leben im Altenheim bereichert.
Für Menschen mit Demenz bietet das Altenheim einen geschützten Rahmen, in dem sie in einer familiären Atmosphäre leben können. Die Pflege passt sich veränderten Bedürfnissen der Bewohner an und orientiert sich an Anforderungen der Lebensqualität in der Altenhilfe.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu St. Elisabeth Altenheim
Wo befindet sich St. Elisabeth Altenheim?
St. Elisabeth Altenheim hat seinen Standort in Elisabethstraße 10, 46562 Voerde (Niederrhein), Niedersachsen.
Wie lautet die Telefonnummer von St. Elisabeth Altenheim?
Die Telefonnummer von St. Elisabeth Altenheim lautet +49285596420. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Welche Pflegeleistungen bietet St. Elisabeth Altenheim an?
St. Elisabeth Altenheim ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Voerde (Niederrhein) und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Wie hoch sind die Kosten für St. Elisabeth Altenheim?
Die Kosten für einen Pflegeplatz in St. Elisabeth Altenheim setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie St. Elisabeth Altenheim direkt.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.