Das Alten- und Pflegeheim St. Michael im Überblick
Das Alten- und Pflegeheim St. Michael ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Saterland (Niedersachsen). Die Einrichtung bietet pflegebedürftigen Menschen eine umfassende Betreuung, Versorgung und ein würdevolles Wohnumfeld in einem professionellen Umfeld. Mit einer Kapazität von über 80 Plätzen stellt das Heim sicher, dass die vielfältigen Bedürfnisse seiner Bewohner adäquat berücksichtigt werden. Das Team setzt sich aus ausgebildeten Fachkräften zusammen, die nicht nur für die Pflege, sondern auch für soziale und therapeutische Aktivitäten zuständig sind.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Rahmen der vollstationären Pflege werden die Bewohnerinnen und Bewohner von qualifizierten Pflegekräften betreut. Neben Grundpflege, Behandlungspflege und gesunden Mahlzeiten wird Wert auf aktivierende Pflege gelegt. Hierzu gehören Gedächtnisübungen, Gedächtnistraining sowie kulturelle Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden, um die Lebensqualität der Bewohner zu fördern. Die Einrichtung bietet ferner spezielle Programme für demenziell erkrankte Menschen an, die auf die individuellen Bedürfnisse dieser Personengruppe zugeschnitten sind. Zusätzlich werden Bewegungstherapien und kreative Workshops angeboten, um die körperliche und geistige Aktivität zu erhalten und zu fördern.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil, der Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) umfasst, ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei Bedarf kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden. Es ist zu beachten, dass die Kosten je nach Pflegegrad und Art der Unterbringung variieren können; so stehen sowohl Einzel- als auch Doppelzimmer zur Verfügung, die je nach persönlichem Wunsch und finanzieller Situation gewählt werden können.
Standort und regionale Bedeutung
Die Einrichtung befindet sich in der Bollinger Straße 10, 26683 Saterland (Niedersachsen). Saterland ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch kulturell vielfältig, was den Bewohnern des Alten- und Pflegeheims zugutekommt. Die Region bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, die zusammen mit dem Heim genutzt werden, sei es durch Ausflüge zu den nahegelegenen Naturschutzgebieten oder durch Besuche von lokalen Veranstaltungen. Das Alten- und Pflegeheim St. Michael hat sich zudem als wichtiger Teil der Gemeinde etabliert, indem es mit örtlichen Organisationen und Vereinen zusammenarbeitet, um aktive Teilhabe und Integration zu fördern.
Besonderheiten und individuelle Betreuung
Ein besonderes Merkmal des Alten- und Pflegeheims St. Michael ist der personenzentrierte Ansatz in der Pflege. Jeder Bewohner erhält ein individuelles Pflegekonzept, das auf seine persönlichen Wünsche, Bedürfnisse und Gesundheitszustände abgestimmt ist. Die geschulten Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Bewohner nicht nur medizinisch versorgt, sondern auch emotional unterstützt werden. Regelmäßige Schulungen des Pflegepersonals tragen dazu bei, dass die besten Praktiken zur Anwendung kommen und die Qualität der Pflege kontinuierlich verbessert wird.
Kontakt und Aufnahme
Nehmen Sie Kontakt mit dem Alten- und Pflegeheim St. Michael auf, um sich über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten zu informieren. Fragen zu Kosten, Pflegegraden und Aufnahme beantwortet das Heim direkt. Ein persönlicher Besuch bietet Ihnen die beste Gelegenheit, sich einen Eindruck von der Einrichtung und dem Team zu verschaffen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Alten- und Pflegeheim St. Michael
Wo befindet sich Alten- und Pflegeheim St. Michael?
Die Adresse lautet: Bollinger Straße 10, 26683 Saterland, Niedersachsen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Unter welcher Telefonnummer ist Alten- und Pflegeheim St. Michael erreichbar?
Alten- und Pflegeheim St. Michael ist telefonisch unter +4989436910 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.
Welche Art von Pflege wird in Alten- und Pflegeheim St. Michael angeboten?
Alten- und Pflegeheim St. Michael ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Saterland und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Wie hoch sind die Kosten für Alten- und Pflegeheim St. Michael?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Alten- und Pflegeheim St. Michael aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.