St. Josefinenstift

Pflegeheime · Dortmund

Das St. Josefinenstift in Dortmund ist eine Senioreneinrichtung im Nordwesten des Ruhrgebiets, benannt nach der heiligen Josefine Bakhita, einer sudanesischen Ordensfrau und Heiligen der katholischen Kirche.

St. Josefinenstift Adresse & Kontakt

Adresse

Im Defdahl 215
44141 Dortmund

St. Josefinenstift Dortmund im Überblick

Das St. Josefinenstift in Dortmund ist eine traditionsreiche Senioreneinrichtung, die im Jahr 2002 gegründet wurde. Mit seiner Namensgebung nach der heiligen Josefine Bakhita, einer sudanesischen Ordensfrau, die für ihren Einsatz für den Nächsten und die Hilfe für Bedürftige bekannt ist, lebt das Stift die Werte von Würde, Barmherzigkeit und seelsorgerlicher Begleitung. Der Träger, ein katholischer Verband, folgt einer langjährigen Tradition in der Altenpflege und hat sich ausdrücklich der Förderung einer menschlichen und respektvollen Pflegekultur verschrieben.

Pflege und Betreuungsangebote

Im St. Josefinenstift wird eine Vielzahl von Pflege- und Betreuungsangeboten bereitgestellt, die auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Neben der vollstationären Pflege werden auch flexible Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege angeboten. Diese Dienste ermöglichen es den Angehörigen, kurzfristig Entlastung zu finden, ohne den Gewöhnungsprozess des Pflegraumes zu unterbrechen. Ein besonderes Merkmal der Einrichtung ist die spirituelle Begleitung, die sich in regelmäßigen Gottesdiensten und dem Feiern von Kirchenfesten ausdrückt. Dieses Angebot fördert ein starkes Gemeinschaftsgefühl und stärkt den Zusammenhalt unter den Bewohnern.

Darüber hinaus stehen vielfältige Aktivitäten zur Verfügung, um die Lebensqualität der Senioren zu erhöhen. Bewegungstherapie wird gezielt eingesetzt, um die Mobilität der Bewohner zu fördern, während Bastelgruppen und Musiknachmittage kreative Möglichkeiten bieten, um sich auszudrücken und soziale Kontakte zu pflegen. Die individuelle Betreuung ist ein Wiedererkennungsmerkmal des St. Josefinenstifts und sorgt dafür, dass jeder Bewohner die Aufmerksamkeit und Pflege erhält, die er oder sie benötigt.

Standort Dortmund / Nordrhein-Westfalen

Dortmund, mit seiner Einwohnerzahl von über 590.000, ist die achtgrößte Stadt in Deutschland und bildet das wirtschaftliche Zentrum des östlichen Ruhrgebiets. Bekannt für das Fußballstadion des BVB, das Konzerthaus und zahlreiche Museen, besitzt die Stadt ein facettenreiches Kulturangebot, das sowohl Einheimischen als auch Besuchern zugutekommt. Die Lage ist zudem durch ein gut ausgebautes U-Bahn- und S-Bahnnetz gekennzeichnet, das die ganze Metropolregion Ruhr erschließt und eine bequeme Anbindung an andere Städte im Ruhrgebiet sowie zu den ländlichen Regionen bietet.

Die Bedeutung des St. Josefinenstifts für die Region ist nicht nur auf die Versorgung von Senioren beschränkt. Als Arbeitgeber in einer strukturschwachen Region trägt es zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Gesundheits- und Sozialbereich bei. Des Weiteren dient es als ein Ort des Austauschs und der Gemeinschaft sowohl für die Senioren als auch für ihre Angehörigen. Das Stift pflegt enge Kontakte zu lokalen Vereinen und Initiativen und ist deshalb auch stark in das soziale Leben in Dortmund integriert.

Die regulatorische Einordnung des St. Josefinenstifts erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben für Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Dies bedeutet, dass alle Pflegedienstleistungen und Angebote regelmäßig von den zuständigen Behörden geprüft werden, um sicherzustellen, dass die hohen Standards in der Pflege eingehalten werden. Dies schafft Vertrauen und Sicherheit für die Bewohner und deren Angehörige.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu St. Josefinenstift

Welche Adresse hat St. Josefinenstift?

Die Adresse lautet: Im Defdahl 215, 44141 Dortmund, Niedersachsen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Wie kann ich St. Josefinenstift kontaktieren?

Kontaktdaten zu St. Josefinenstift finden Sie auf dieser Seite. Für aktuelle Informationen zu freien Pflegeplätzen und Aufnahmevoraussetzungen empfehlen wir eine direkte Kontaktaufnahme mit der Einrichtung.

Welche Pflegeleistungen bietet St. Josefinenstift an?

St. Josefinenstift ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Dortmund und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.

Ab welchem Pflegegrad kann man in St. Josefinenstift einziehen?

Stationäre Pflegeheime wie St. Josefinenstift betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime