Theodor-Fliedner-Haus

Pflegeheime · Mannheim

Das Theodor-Fliedner-Haus in Mannheim, Baden-Württemberg, ist eine evangelische Senioreneinrichtung der Fliedner Kulturstiftung, benannt nach dem Pfarrer Theodor Fliedner (1800–1864), dem Begründer der modernen…

Theodor-Fliedner-Haus Adresse & Kontakt

Fax

Adresse

Theodor-Storm-Straße 100
68259 Mannheim

Theodor-Fliedner-Haus Mannheim im Überblick

Das Theodor-Fliedner-Haus in Mannheim, Baden-Württemberg, ist eine evangelische Senioreneinrichtung der Fliedner Kulturstiftung, benannt nach dem Pfarrer Theodor Fliedner (1800–1864), der als Begründer der modernen Krankenpflege gilt und die Kaiserswerther Diakonie gründete. Diese Einrichtung ist in einer langjährigen traditionell-diakonischen Kultur verankert, die sowohl die physischen als auch die emotionalen Bedürfnisse älterer Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Gründung des Hauses erfolgte im Jahr 1992, und seitdem hat sich die Einrichtung als wichtiger Bestandteil der regionalen Altenpflege etabliert.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Theodor-Fliedner-Haus bietet vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege für Seniorinnen und Senioren, die kurzfristig Unterstützung benötigen. Ein zentrales Element der Betreuung ist die diakonische Begleitung, die darauf abzielt, die Bewohner in ihrem Glauben und ihrer Spiritualität zu unterstützen. Zu den besonderen Angeboten gehören regelmäßige Andachten und die Förderung von Gemeindekontakten, die helfen, soziale Bindungen zu pflegen und Gemeinschaftsgefühl zu fördern.

Zusätzlich wird großer Wert auf aktivierende Angebote gelegt. Bewegungsgruppen, Kunsttherapie und Ausflüge in die nahegelegene Mannheimer Innenstadt sowie den bezaubernden Luisenpark bereichern den Alltag der Bewohner. Diese Aktivitäten zielen darauf ab, die Selbstständigkeit und Lebensfreude der älteren Menschen zu fördern und deren Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Auch die Hausgemeinschaft wird gestärkt durch zahlreiche Feste und Veranstaltungen im Jahresverlauf, die sowohl von den Bewohnern als auch von den Mitarbeitenden aktiv gestaltet werden.

Standort Mannheim / Baden-Württemberg

Mannheim ist mit etwa 310.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die Stadt ist bekannt für ihr originelles Quadratesystem der Innenstadt, das sowohl die Orientierung erleichtert als auch einen einzigartigen Charme verleiht. Mannheim ist nicht nur als Wirtschaftsstandort bekannt – mit Unternehmen wie BASF SE in der nahegelegenen Stadt Ludwigshafen spielt sie auch eine zentrale Rolle in der regionalen Industrie- und Forschungslandschaft. Darüber hinaus hat Mannheim eine lebendige Kulturszene, die durch Institutionen wie das Nationaltheater und die Kunsthalle repräsentiert wird. Die infrastrukturellen Gegebenheiten, einschließlich des Hauptbahnhofs mit Verbindungen zu großen Städten wie Frankfurt, Stuttgart und Heidelberg, bieten beste Voraussetzungen für die Erreichbarkeit des Theodor-Fliedner-Hauses.

Die Bedeutung des Theodor-Fliedner-Hauses erstreckt sich somit über die reinen Pflegeangebote hinaus und trägt erheblich zur sozialen Struktur der Stadt Mannheim bei. Es fungiert als zentraler Ort des Rückzugs und des Miteinanders für ältere Menschen, die vielleicht aufgrund von Einschränkungen im Alltag Unterstützung benötigen. Der integrative Ansatz der Einrichtung in Kombination mit dem kulturellen und sozialen Umfeld Mannheims sorgt dafür, dass die Bewohner nicht nur sozial aktiv bleiben, sondern auch weiterhin die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der Stadt genießen können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Theodor-Fliedner-Haus nicht nur ein Ort der Pflege ist, sondern auch ein Zuhause, das den Menschen Sicherheit und Geborgenheit bietet sowie die Werte und Traditionen der diakonischen Arbeit in der Region hochhält.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Theodor-Fliedner-Haus

Welche Adresse hat Theodor-Fliedner-Haus?

Theodor-Fliedner-Haus hat seinen Standort in Theodor-Storm-Straße 100, 68259 Mannheim, Baden-Württemberg.

Wie lautet die Telefonnummer von Theodor-Fliedner-Haus?

Sie erreichen Theodor-Fliedner-Haus unter der Rufnummer 0621 - 12637-0. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.

Welche Art von Pflege wird in Theodor-Fliedner-Haus angeboten?

Theodor-Fliedner-Haus ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Mannheim und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.

Welche Kosten entstehen bei einem Einzug in Theodor-Fliedner-Haus?

Die Kosten für einen Pflegeplatz in Theodor-Fliedner-Haus setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Theodor-Fliedner-Haus direkt.

Theodor-Fliedner-Haus in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime