Alliance Healthcare Niederlassung Halle

Pharmagrosshandel · Petersberg

Niederlassung von Alliance Healthcare in Sachsen-Anhalt mit Großhandelserlaubnis §52a AMG. Beliefert Apotheken in der Region Halle und Sachsen-Anhalt.

Alliance Healthcare Niederlassung Halle Adresse & Kontakt

Adresse

Brachwitzer Straße 50
06193 Petersberg

Alliance Healthcare Niederlassung Halle im Überblick

Die Alliance Healthcare Deutschland AG wurde im Jahr 1997 gegründet und hat sich seitdem als bedeutender Pharmagroßhändler in Deutschland etabliert. Die Niederlassung in Petersberg, nahe Halle (Saale), ist ein wichtiger Standort für die Effizienz und Zuverlässigkeit der Arzneimittelversorgung in Sachsen-Anhalt. Mit einer Großhandelserlaubnis nach § 52a Arzneimittelgesetz (AMG) erfüllt die Niederlassung die strengen Anforderungen für den Vertrieb von Arzneimitteln, was die hohe Qualität und Sicherheit der gelieferten Produkte gewährleistet.

Leistungen und Versorgungsbereich

Die Niederlassung beliefert nicht nur Apotheken in Sachsen-Anhalt, sondern ist auch ein zentraler Partner für die medizinische Grundversorgung der Region. Das Sortiment umfasst eine breite Palette von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Kosmetika sowie weiteren apothekenüblichen Produkten. Darüber hinaus bietet Alliance Healthcare maßgeschneiderte Logistikdienstleistungen an, die eine schnelle und zuverlässige Lieferung der Produkte garantieren. Ein spezielles Augenmerk liegt auf der Implementierung von Serialisierungslösungen, um die Rückverfolgbarkeit der Arzneimittel zu gewährleisten und damit die Patientensicherheit zu erhöhen.

  • Arzneimittel: Versorgung mit verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten.
  • Medizinprodukte: Breites Angebot an Geräten und Hilfsmitteln für den Gesundheitsbereich.
  • Kosmetika: Sortiment umfasst Pflegeprodukte von diversen renommierten Herstellern.
  • Logistikdienstleistungen: Optimierte Lieferketten für eine schnelle Versorgung der Apotheken.
  • Apothekenservices: Unterstützung in der Kundenbetreuung sowie Schulungen für das Apothekenpersonal.

Standort Petersberg bei Halle

Petersberg liegt im Saalekreis und ist strategisch günstig positioniert, sodass die Niederlassung effiziente logistische Anbindungen hat. Durch die Nähe zu größeren Städten wie Halle und Magdeburg können Apotheken schnell mit benötigten Produkten versorgt werden. Dieser Standort ist nicht nur für Apotheken, sondern auch für die gesamte Region von großer Bedeutung, da er zur Sicherstellung einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung beiträgt. Die Mitarbeiter der Niederlassung sind darauf spezialisiert, auf die individuellen Bedürfnisse der Apotheken einzugehen und damit eine persönliche sowie kompetente Betreuung zu gewährleisten.

Ein weiterer Vorteil der Alliance Healthcare Niederlassung Halle ist die regionale Einbettung in die Gesundheitsversorgung. Die Zusammenarbeit mit örtlichen Gesundheitsdienstleistern, Kliniken und anderen Institutionen im Gesundheitswesen sorgt für eine abgestimmte und bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung. Dies ist besonders wichtig in Zeiten steigender Anforderungen an die Gesundheitsversorgung und angesichts der demografischen Veränderungen in der Region.

Weitere Pharmagroßhändler in Deutschland finden Sie in unserer Übersicht.

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Über Pharmagrosshandel

Der Pharmagrosshandel verbindet Hersteller mit Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist die Tätigkeit nach § 52a AMG erlaubnispflichtig. Wer eine Großhandelserlaubnis bekommen will, muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) erfüllen: temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit, qualifiziertes Personal. Die flächendeckende Versorgung der 18.000 Apotheken und Tausender Krankenhäuser sichern rund 15 Vollsortimenter, darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Über 100 Spezialgroßhändler decken Nischen ab: Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkette, Biologika. Im Verzeichnis: alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, Kontaktdaten und Spezialisierung für die zielgenaue Lieferantensuche.

Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland

Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.

Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP

Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.

Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung

Apotheken, Krankenhausapotheken und Arztpraxen finden hier alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler nach § 52a AMG. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat ausgewiesen. Direkter Kontakt für Anfrage, Belieferungsabkommen oder Notfallbeschaffung in jedem Eintrag.

Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz

Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte, Biologika, Insuline, Impfstoffe, erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.

Was macht ein Pharmagrosshandel?

Der Pharmagrosshandel beschafft, lagert und verteilt Arzneimittel an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. Die Tätigkeit ist in Deutschland nach § 52a AMG erlaubnispflichtig.

Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Großhandel?

Vorgeschrieben ist die Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation und die Einhaltung der EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP).

Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler?

Zugelassene Großhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Erlaubnis nach § 52a AMG, inklusive Spezialisierungen wie Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.

Vollsortimenter oder Spezialgroßhändler?

Vollsortimenter führen das komplette Sortiment der am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefern Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden, auch nachts. Bundesweit aktive Vollsortimenter sind NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.

Was bedeutet Parallelimport bei Arzneimitteln?

Beim Parallelimport werden Arzneimittel aus einem EU-Mitgliedstaat, in dem sie günstiger angeboten werden, in ein anderes EU-Land reimportiert. In Deutschland fördert das Wirtschaftlichkeitsgebot nach § 129 SGB V Parallelimporte: Apotheken sind unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet, preisgünstigere Reimporte abzugeben. Parallelimporteure brauchen eine Einfuhrgenehmigung und eine Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen direkt vertriebener Produkte.

Wie wichtig ist die Kühlkette im Pharmagrosshandel?

Sehr. Temperaturempfindliche Arzneimittel wie Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden. Der Großhandel ist verantwortlich für validierte Kühllager, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Temperaturmonitoring und qualifizierte Versandverpackungen. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 verlangen Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und ein dokumentiertes Abweichungsmanagement. Jede Temperaturabweichung ist zu dokumentieren und kann zur Sperrung einer Charge führen.

Pharmagroßhandel oder Arzneimittelvermittler?

Der Großhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Bestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er braucht eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und GDP-konforme Lagerbedingungen. Der Vermittler dagegen handelt nicht selbst mit der Ware, er vermittelt nur Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne Besitz. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.

Zuletzt aktualisiert: 22.04.2026 · Kategorie: Pharmagrosshandel