Philipps Arzneimittelgroßhandel Adresse & Kontakt
Philipps Arzneimittelgroßhandel im Überblick
Philipps Arzneimittelgroßhandel ist ein inhabergeführter pharmazeutischer Großhändler mit Sitz in Marburg, Hessen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2003 von Thomas Philipps, einem erfahrenen Fachmann der Pharmabranche. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen als regionaler Vollsortimenter im Pharmagroßhandel etabliert und beliefert Apotheken in Mittelhessen mit einer Vielzahl an Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten. Die Leidenschaft für die pharmazeutische Versorgung und das Engagement für den regionalen Markt haben Philipps Arzneimittelgroßhandel zu einem vertrauensvollen Partner für viele Apotheken in der Region Marburg-Biedenkopf gemacht.
Leistungen und Produkte
Philipps Arzneimittelgroßhandel bietet ein umfangreiches Sortiment, das sowohl Human-Arzneimittel als auch Generika, OTC-Produkte (Over-the-Counter) und Nahrungsergänzungsmittel umfasst. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Qualität der Produkte und die Zufriedenheit der Kunden gelegt. Das Unternehmen hat Partnerschaften mit namhaften Herstellern aufgebaut, um ein breites Spektrum an Medikamenten, vom rezeptpflichtigen Medikament bis hin zu rezeptfreien Waren, zu garantieren. Eine der besonderen Eigenschaften der Dienstleistungen von Philipps Arzneimittelgroßhandel ist der persönliche Service, der durch enge Beziehungen zu den Apotheken vor Ort geprägt ist. Zudem gewährt das Unternehmen kurze Lieferzeiten, oft innerhalb von 24 Stunden, um sicherzustellen, dass die Apotheken immer gut versorgt sind.
Besonderheiten und regulatorische Einordnung
Als pharmazeutischer Großhändler unterliegt Philipps Arzneimittelgroßhandel strengen gesetzlichen Vorgaben, die sowohl national als auch international gelten. Die Einhaltung der Richtlinien des Arzneimittelgesetzes (AMG) sowie der Vorgaben des deutschen Heilmittelwerbegesetzes (HWG) ist für das Unternehmen von oberster Priorität. Dies sichert nicht nur die Qualität der Produkte, sondern auch die Vertrauenswürdigkeit der angebotenen Dienstleistungen. Zudem ist Philipps Arzneimittelgroßhandel von der zuständigen Behörde, dem Regierungspräsidium Gießen, lizenziert und registriert, was die Zuverlässigkeit und Professionalität des Unternehmens unterstreicht.
Bedeutung für die Region
Die Rolle von Philipps Arzneimittelgroßhandel in der Region Marburg-Biedenkopf geht über den reinen Vertrieb von Arzneimitteln hinaus. Das Unternehmen staht in engem Kontakt zu lokalen Apotheken und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Insbesondere in ländlichen Gebieten ist die zuverlässige Lieferung von Medikamenten von entscheidender Bedeutung, um die medizinische Grundversorgung aufrechtzuerhalten. Durch die enge Zusammenarbeit mit Apotheken unterstützt Philipps Arzneimittelgroßhandel die lokale Wirtschaft und trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei.
Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in gesundheitlichen Aufklärungskampagnen, um das Bewusstsein für wichtige Gesundheitsthemen in der Bevölkerung zu erhöhen. Mit diesen Aktivitäten trägt Philipps Arzneimittelgroßhandel zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheitslage in der Region bei und festigt seine Position als vertrauenswürdiger Partner im Gesundheitswesen.
Weitere Großhändler: Pharmagrosshandel Übersicht | Pharmagrosshandel Hessen | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Philipps Arzneimittelgroßhandel
Was ist der Philipps Arzneimittelgroßhandel?
Philipps Arzneimittelgroßhandel ist ein regionaler Pharmagroßhändler mit Sitz in Marburg, Hessen, der Apotheken in Mittelhessen mit Arzneimitteln und apothekenrelevanten Waren beliefert.
Welche Region beliefert Philipps Arzneimittelgroßhandel?
Der Philipps Arzneimittelgroßhandel ist vorrangig in der Region Mittelhessen tätig und beliefert Apotheken im Raum Marburg.
Warum sollte eine Apotheke mit einem regionalen Großhändler zusammenarbeiten?
Regionale Pharmagroßhändler wie Philipps bieten kurze Lieferwege, persönliche Betreuung und schnelle Reaktionszeiten sowie individuelle Serviceleistungen.
Was ist das securPharm-System?
securPharm ist das deutsche System zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln. Seit Februar 2019 müssen verschreibungspflichtige Arzneimittel beim Großhandel und in der Apotheke über den Data-Matrix-Code auf der Verpackung verifiziert werden. Das System schützt vor Arzneimittelfälschungen in der legalen Lieferkette.
Wie schnell liefert der Pharmagroßhandel?
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland beliefert Apotheken in der Regel mehrmals täglich – oft innerhalb von 1-3 Stunden nach Bestellung. Dieses Vollsortiment-Modell mit Schnellbelieferung ist ein wesentlicher Bestandteil der flächendeckenden Arzneimittelversorgung und weltweit nahezu einzigartig.
Was ist eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG?
Die Großhandelserlaubnis ist die behördliche Genehmigung für den Großhandel mit Arzneimitteln. Sie wird von der zuständigen Landesbehörde erteilt und setzt angemessene Räumlichkeiten, qualifiziertes Personal, ein GDP-konformes Qualitätsmanagementsystem und eine verantwortliche Person voraus.
Pharmagrosshandel in Deutschland
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Pharmagrosshandel nach Standort
Über Pharmagrosshandel
Der Pharmagrosshandel verbindet Hersteller mit Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist die Tätigkeit nach § 52a AMG erlaubnispflichtig. Wer eine Großhandelserlaubnis bekommen will, muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) erfüllen: temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit, qualifiziertes Personal. Die flächendeckende Versorgung der 18.000 Apotheken und Tausender Krankenhäuser sichern rund 15 Vollsortimenter, darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Über 100 Spezialgroßhändler decken Nischen ab: Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkette, Biologika. Im Verzeichnis: alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, Kontaktdaten und Spezialisierung für die zielgenaue Lieferantensuche.
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.
Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP
Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.
Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung
Apotheken, Krankenhausapotheken und Arztpraxen finden hier alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler nach § 52a AMG. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat ausgewiesen. Direkter Kontakt für Anfrage, Belieferungsabkommen oder Notfallbeschaffung in jedem Eintrag.
Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz
Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte, Biologika, Insuline, Impfstoffe, erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.
Was macht ein Pharmagrosshandel?
Der Pharmagrosshandel beschafft, lagert und verteilt Arzneimittel an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. Die Tätigkeit ist in Deutschland nach § 52a AMG erlaubnispflichtig.
Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Großhandel?
Vorgeschrieben ist die Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation und die Einhaltung der EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP).
Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler?
Zugelassene Großhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Erlaubnis nach § 52a AMG, inklusive Spezialisierungen wie Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.
Vollsortimenter oder Spezialgroßhändler?
Vollsortimenter führen das komplette Sortiment der am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefern Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden, auch nachts. Bundesweit aktive Vollsortimenter sind NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.
Was bedeutet Parallelimport bei Arzneimitteln?
Beim Parallelimport werden Arzneimittel aus einem EU-Mitgliedstaat, in dem sie günstiger angeboten werden, in ein anderes EU-Land reimportiert. In Deutschland fördert das Wirtschaftlichkeitsgebot nach § 129 SGB V Parallelimporte: Apotheken sind unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet, preisgünstigere Reimporte abzugeben. Parallelimporteure brauchen eine Einfuhrgenehmigung und eine Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen direkt vertriebener Produkte.
Wie wichtig ist die Kühlkette im Pharmagrosshandel?
Sehr. Temperaturempfindliche Arzneimittel wie Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden. Der Großhandel ist verantwortlich für validierte Kühllager, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Temperaturmonitoring und qualifizierte Versandverpackungen. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 verlangen Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und ein dokumentiertes Abweichungsmanagement. Jede Temperaturabweichung ist zu dokumentieren und kann zur Sperrung einer Charge führen.
Pharmagroßhandel oder Arzneimittelvermittler?
Der Großhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Bestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er braucht eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und GDP-konforme Lagerbedingungen. Der Vermittler dagegen handelt nicht selbst mit der Ware, er vermittelt nur Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne Besitz. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.