Pharma AID Warenhandels GmbH Adresse & Kontakt
Pharma AID Warenhandels GmbH im Überblick
Die Pharma AID Warenhandels GmbH wurde im Jahr 2006 gegründet und hat sich seitdem zu einem wichtigen Akteur im Pharmagroßhandel in Norddeutschland entwickelt. Mit Sitz in Schenefeld bei Hamburg ist das Unternehmen darauf spezialisiert, Arzneimittel, Medizinprodukte und Nahrungsergänzungsmittel an Apotheken sowie Gesundheitseinrichtungen zu liefern. Durch die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Ärzten und Apothekern ist Pharma AID in der Lage, individuelle Lösungen anzubieten, die den spezifischen Anforderungen der Region gerecht werden.
Leistungen und Produkte
Pharma AID bietet umfassende Großhandelsleistungen für Arzneimittel aller Klassen an. Zu den Produkten gehören sowohl Generika als auch Originalpräparate und OTC-Produkte, die den unterschiedlichsten Anforderungen des Gesundheitswesens gerecht werden. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit renommierten Herstellern, welche die Qualität der angebotenen Produkte garantiert. Die Produktpalette erweitert sich zudem kontinuierlich, um den neuesten Entwicklungen auf dem Arzneimittelmarkt Rechnung zu tragen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch spezielle Logistiklösungen an, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Das Zertifikat nach § 52a des Arzneimittelgesetzes (AMG) stellt sicher, dass Pharma AID höchsten Qualitätsstandards genügen muss und die Good Distribution Practice (GDP)-Richtlinien sowohl für Lagerung als auch für den Transport der Produkte eingehalten werden. Dies durchläuft regelmäßige Audits, um die Integrität und Verfügbarkeit der Arzneimittel zu gewährleisten. Des Weiteren legt Pharma AID großen Wert auf Schulungsangebote für Apotheker und deren Mitarbeiter, um sie über neue Arzneimittel und deren Anwendung umfassend zu informieren.
Standort Schenefeld / Hamburg
Schenefeld liegt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, direkt an der Grenze zur Metropole Hamburg. Diese Standortwahl bietet Pharma AID entscheidende Vorteile. Die Nähe zur Großstadt ermöglicht nicht nur einen schnellen Zugang zu einem großen Kundenstamm, sondern auch zur Vielzahl an medizinischen Einrichtungen, Kliniken und Fachärzten. Die Region hat sich in den letzten Jahren als ein bedeutendes Zentrum für die Pharmaindustrie etabliert, was den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Pharmaunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fördert.
Die günstige Verkehrsanbindung über Autobahnen und den Hamburger Hafen sorgt dafür, dass Pharma AID schnell und effizient auf die Anforderungen seiner Kunden reagieren kann. Dies ist insbesondere in einem Bereich wie dem Pharmagroßhandel von Bedeutung, wo Zeit und Zuverlässigkeit entscheidend sind. Darüber hinaus engagiert sich Pharma AID lokal, indem es Ausbildungsplätze für angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel bietet. Dies trägt zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Region bei.
Im Kontext der wachsenden gesundheitlichen Anforderungen in der Bevölkerung stellt Pharma AID auch den Kontakt zu regionalen Apotheken und Kliniken sicher, um kontinuierlich über die neuesten Arzneimittel und Behandlungsmethoden zu informieren. Der Fokus auf regionale Partnerschaften unterstützt die Versorgungsstruktur im Gesundheitswesen und stärkt die regionale Wirtschaft.
Weitere Großhändler: Pharmagrosshandel Übersicht | Pharmagrosshandel Schleswig-Holstein | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Pharma AID Warenhandels GmbH
Was ist Pharma AID Warenhandels GmbH?
Pharma AID ist ein international ausgerichteter Pharmahändler und -exporteur mit Sitz in Schenefeld bei Hamburg, der Arzneimittel und Gesundheitsprodukte im In- und Ausland vertreibt.
In welchen Sprachen ist Pharma AID tätig?
Pharma AID ist mehrsprachig aufgestellt und kommuniziert auf Deutsch, Englisch und Französisch, was die internationale Ausrichtung im globalen Pharmahandel widerspiegelt.
Wo hat Pharma AID seinen Sitz?
Pharma AID Warenhandels GmbH hat seinen Sitz in Schenefeld bei Hamburg, Schleswig-Holstein.
Was ist das securPharm-System?
securPharm ist das deutsche System zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln. Seit Februar 2019 müssen verschreibungspflichtige Arzneimittel beim Großhandel und in der Apotheke über den Data-Matrix-Code auf der Verpackung verifiziert werden. Das System schützt vor Arzneimittelfälschungen in der legalen Lieferkette.
Wie schnell liefert der Pharmagroßhandel?
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland beliefert Apotheken in der Regel mehrmals täglich – oft innerhalb von 1-3 Stunden nach Bestellung. Dieses Vollsortiment-Modell mit Schnellbelieferung ist ein wesentlicher Bestandteil der flächendeckenden Arzneimittelversorgung und weltweit nahezu einzigartig.
Was ist eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG?
Die Großhandelserlaubnis ist die behördliche Genehmigung für den Großhandel mit Arzneimitteln. Sie wird von der zuständigen Landesbehörde erteilt und setzt angemessene Räumlichkeiten, qualifiziertes Personal, ein GDP-konformes Qualitätsmanagementsystem und eine verantwortliche Person voraus.
Pharmagrosshandel in Deutschland
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Pharmagrosshandel nach Standort
Über Pharmagrosshandel
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das Bindeglied zwischen Arzneimittelherstellern und zugelassenen Abnehmern wie Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit und qualifiziertes Personal vorschreiben. Bundesweit sichern rund 15 Vollsortimenter – darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare – sowie über 100 Spezialgroßhändler die flächendeckende Arzneimittelversorgung aller 18.000 deutschen Apotheken und Tausender Krankenhäuser. Spezialgroßhändler decken Nischenbereiche wie Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkettenprodukte und Biologika ab. Das Verzeichnis führt alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, vollständigen Kontaktdaten und Angaben zu Spezialisierungen für eine zielgenaue Lieferantenauswahl.
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.
Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP
Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.
Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung finden
Sanoliste führt alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Apotheken, Krankenhausapotheken, Arztpraxen und andere zugelassene Abnehmer können gezielt nach Lieferanten für bestimmte Arzneimittelgruppen suchen. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat auffindbar. Alle Einträge enthalten vollständige Kontaktdaten für eine direkte Anfrage.
Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz
Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte – Biologika, Insuline, Impfstoffe – erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.
Was macht ein Pharmagrosshandel?
Der Pharmagrosshandel (pharmazeutischer Großhandel) übernimmt die Beschaffung, Lagerung und Distribution von Arzneimitteln an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG.
Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Grosshandel?
Ein pharmazeutischer Großhandel benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind u.a. geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation sowie die Einhaltung der EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP).
Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler in Deutschland?
Zugelassene Pharmagroßhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG – inklusive Spezialisierungen auf Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.
Was ist der Unterschied zwischen einem Vollsortimenter und einem Spezialgroßhändler?
Ein Vollsortimenter im Pharmagrosshandel führt das komplette Sortiment aller am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefert Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden – auch nachts. Vollsortimenter wie NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare betreiben bundesweite Logistiknetzwerke. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf bestimmte Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.
Was versteht man unter Parallelimport bei Arzneimitteln?
Beim Parallelimport werden Arzneimittel, die in einem EU-Mitgliedstaat günstiger angeboten werden, in ein anderes Mitgliedsland reimportiert. In Deutschland werden Parallelimporte durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 129 SGB V) gefördert: Apotheken sind unter bestimmten Umständen verpflichtet, preisgünstigere Parallelimporte abzugeben. Parallelimportgroßhändler benötigen eine Einfuhrgenehmigung und Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen für direkt vertriebene Produkte.
Welche Rolle spielt die Kühlkette im Pharmagrosshandel?
Temperaturempfindliche Arzneimittel – darunter Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika – müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden (Kühlkette). Der Pharmagroßhandel ist für die Einhaltung verantwortlich: Kühllager mit validierten Temperatursystemen, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Monitoring und qualifizierte Verpackungen für den Versand. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 schreiben exakte Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und Abweichungsmanagement vor. Temperaturabweichungen sind zu dokumentieren und können zur Sperrung einer Charge führen.
Was ist der Unterschied zwischen Pharmagroßhandel und Arzneimittelvermittler?
Ein Pharmagroßhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Lagerbestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und muss GDP-konforme Lagerbedingungen sicherstellen. Ein Arzneimittelvermittler dagegen handelt nicht mit der Ware selbst, sondern vermittelt lediglich Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne die Arzneimittel in Besitz zu nehmen. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.