Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG

Pharmagrosshandel · München

Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG ist ein unabhängiger Pharmagroßhändler mit Sitz in München und Marktführer im vollsortierten Pharmagroßhandel in Bayern. Das Unternehmen versorgt Apotheken mit persönlichem Service.

Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Zielstattstr. 67
81379 München

Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG im Überblick

Die Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG wurde im Jahr 1993 gegründet und hat sich seitdem als eine der führenden pharmazeutischen Großhandlungen in der Region Bayern etabliert. Das Unternehmen hat seinen Sitz in München und beliefert hauptsächlich Apotheken in ganz Bayern. Mit einer umfassenden Produktpalette und einem starken Fokus auf Kundenservice ist Hageda-Stumpf zu einem unverzichtbaren Partner für viele Apotheken in der Region geworden.

Leistungen und Produkte

Als Vollsortiments-Pharmagroßhändler bietet Hageda-Stumpf ein ausgesprochen vielfältiges Sortiment an Arzneimitteln, welches sowohl verschreibungspflichtige als auch rezeptfreie Medikamente umfasst. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen:

  • Verschreibungspflichtige Arzneimittel: Umfasst eine breite Palette von Medikamenten, die zur Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt werden.
  • Generika: Kostengünstige Alternativen zu Originalpräparaten, die nach Ablauf des Patentschutzes auf den Markt kommen.
  • OTC-Produkte (Over-the-Counter): Medikamente, die ohne Rezept erhältlich sind, wie Schmerzmittel, Hustenmittel und Vitamine.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Eine Auswahl an Produkten, die eine gesunde Ernährung unterstützen oder spezielle Bedürfnisse abdecken.
  • Pharmazeutisches Zubehör: Dazu gehören Artikel wie Spritzen, Verbandsmaterial und Verpackungsmaterialien für Apotheken.

Das Unternehmen legt großen Wert auf die Qualität und Sicherheit seiner Produkte und ist gemäß § 52a AMG zugelassen sowie GDP-konform. Diese Zertifizierungen gewährleisten, dass die Arzneimittel unter Einhaltung strenger Richtlinien gelagert und transportiert werden, um potenzielle Risiken für Patienten zu minimieren.

Standort München / Bayern

München hat sich als einer der zentralen Pharmastandorte Deutschlands profiliert. Die Region ist nicht nur Heimat zahlreicher Kliniken, wie dem LMU Klinikum und dem Medizinischen Richtinstitut (MRI), sondern auch der Hauptsitz mehrerer international agierender Pharmaunternehmen. Diese Konzentration an medizinischen Einrichtungen und Fachwissen schafft ein idealen Umfeld für pharmazeutische Großhändler wie Hageda-Stumpf.

Die optimale Lage in München ermöglicht es Hageda-Stumpf, schnell und effizient auf die Bedarfe der Apotheken zu reagieren. Der enge Kontakt zu pharmazeutischen Herstellern und Forschungseinrichtungen fördert den Austausch von Informationen und erleichtert den Zugang zu neuen Produkten und innovativen Behandlungsmethoden. Dies kommt nicht nur den Apotheken, sondern auch den Patienten zugute, die von zeitnahen Lieferungen und einem hohen Qualitätsstandard profitieren.

Bedeutung für die Region

Die Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG spielt eine bedeutende Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region Bayern. Durch die zuverlässige Versorgung von Apotheken trägt das Unternehmen dazu bei, dass die Bevölkerung jederzeit Zugang zu notwendigen Medikamenten hat. Dies ist besonders in ländlichen Gebieten von Wichtigkeit, wo Apotheken oft die erste Anlaufstelle für gesundheitliche Fragen sind.

Darüber hinaus schafft Hageda-Stumpf Arbeitsplätze in der Region und fördert so die lokale Wirtschaft. Ihr Engagement für die Ausbildung neuer Fachkräfte in der pharmazeutischen Branche trägt zur Entwicklung von Kompetenzen und zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Branche bei.

Durch kontinuierliche Investitionen in Technologie und Logistik optimiert Hageda-Stumpf nicht nur seine eigenen Prozesse, sondern leistet auch einen Beitrag zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die Einführung moderner IT-Systeme verbessert die Effizienz der Bestell- und Lieferprozesse, was letztlich den Apotheken und ihren Patienten zugutekommt.

Weitere Großhändler: Pharmagrosshandel Übersicht | Pharmagrosshandel Bayern | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG

Was macht Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG?

Hageda-Stumpf ist ein unabhängiger Pharmagroßhändler, der Apotheken in Bayern mit einem Vollsortiment an Arzneimitteln versorgt und als Marktführer im vollsortierten Pharmagroßhandel in Bayern gilt.

Wo hat Hageda-Stumpf seinen Sitz?

Der Sitz von Hageda-Stumpf GmbH & Co. KG befindet sich in der Zielstattstraße 67, 81379 München.

Ist Hageda-Stumpf Mitglied eines Branchenverbands?

Ja, Hageda-Stumpf ist Mitglied des PHAGRO, dem Bundesverband des vollversorgenden Pharmagroßhandels in Deutschland.

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Über Pharmagrosshandel

Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das Bindeglied zwischen Arzneimittelherstellern und zugelassenen Abnehmern wie Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit und qualifiziertes Personal vorschreiben. Bundesweit sichern rund 15 Vollsortimenter – darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare – sowie über 100 Spezialgroßhändler die flächendeckende Arzneimittelversorgung aller 18.000 deutschen Apotheken und Tausender Krankenhäuser. Spezialgroßhändler decken Nischenbereiche wie Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkettenprodukte und Biologika ab. Das Verzeichnis führt alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, vollständigen Kontaktdaten und Angaben zu Spezialisierungen für eine zielgenaue Lieferantenauswahl.

Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland

Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.

Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP

Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.

Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung finden

Sanoliste führt alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Apotheken, Krankenhausapotheken, Arztpraxen und andere zugelassene Abnehmer können gezielt nach Lieferanten für bestimmte Arzneimittelgruppen suchen. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat auffindbar. Alle Einträge enthalten vollständige Kontaktdaten für eine direkte Anfrage.

Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz

Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte – Biologika, Insuline, Impfstoffe – erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.

Was macht ein Pharmagrosshandel?

Der Pharmagrosshandel (pharmazeutischer Großhandel) übernimmt die Beschaffung, Lagerung und Distribution von Arzneimitteln an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG.

Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Grosshandel?

Ein pharmazeutischer Großhandel benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind u.a. geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation sowie die Einhaltung der EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP).

Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler in Deutschland?

Zugelassene Pharmagroßhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG – inklusive Spezialisierungen auf Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vollsortimenter und einem Spezialgroßhändler?

Ein Vollsortimenter im Pharmagrosshandel führt das komplette Sortiment aller am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefert Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden – auch nachts. Vollsortimenter wie NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare betreiben bundesweite Logistiknetzwerke. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf bestimmte Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.

Was versteht man unter Parallelimport bei Arzneimitteln?

Beim Parallelimport werden Arzneimittel, die in einem EU-Mitgliedstaat günstiger angeboten werden, in ein anderes Mitgliedsland reimportiert. In Deutschland werden Parallelimporte durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 129 SGB V) gefördert: Apotheken sind unter bestimmten Umständen verpflichtet, preisgünstigere Parallelimporte abzugeben. Parallelimportgroßhändler benötigen eine Einfuhrgenehmigung und Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen für direkt vertriebene Produkte.

Welche Rolle spielt die Kühlkette im Pharmagrosshandel?

Temperaturempfindliche Arzneimittel – darunter Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika – müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden (Kühlkette). Der Pharmagroßhandel ist für die Einhaltung verantwortlich: Kühllager mit validierten Temperatursystemen, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Monitoring und qualifizierte Verpackungen für den Versand. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 schreiben exakte Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und Abweichungsmanagement vor. Temperaturabweichungen sind zu dokumentieren und können zur Sperrung einer Charge führen.

Was ist der Unterschied zwischen Pharmagroßhandel und Arzneimittelvermittler?

Ein Pharmagroßhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Lagerbestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und muss GDP-konforme Lagerbedingungen sicherstellen. Ein Arzneimittelvermittler dagegen handelt nicht mit der Ware selbst, sondern vermittelt lediglich Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne die Arzneimittel in Besitz zu nehmen. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmagrosshandel