AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Olpe

AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Olpe, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Benzstrasse 14-18
57439 Olpe

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AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG im Überblick

Die AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen ist ein Kunststoffverarbeitungsunternehmen mit einem speziellen Fokus auf die Medizintechnik und industrielle Anwendung. Gegründet mit dem Ziel, hochwertige Kunststofflösungen zu entwickeln, hat sich das Unternehmen schnell als OEM-Zulieferer etabliert. AFK produziert biokompatible Kunststoffkomponenten, die für eine Vielzahl von medizinischen Anwendungen unerlässlich sind, darunter chirurgische Instrumente, Diagnosetechnik und Geräte für die Patientenversorgung.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von AFK umfasst mehrere Kernbereiche innerhalb der Kunststoffverarbeitung, die speziell auf die Anforderungen der Medizintechnik zugeschnitten sind:

  • Kunststoff-Spritzguss: AFK fertigt präzise Spritzgussteile für verschiedene Anwendungen, wobei der Fokus auf der höchsten Qualität und Genauigkeit liegt, um sicherzustellen, dass die Teile den strengen Anforderungen der Medizintechnik entsprechen.
  • Werkzeugbau: Das Unternehmen verfügt über eine eigene Werkzeugbauabteilung, in der hochmoderne Spritzgussformen entwickelt und gefertigt werden, um die spezifischen Produktanforderungen ihrer Kunden zu erfüllen.
  • Kunststoffbaugruppen-Montage: Neben der Herstellung von Einzelteilen bietet AFK auch die Montage von komplexen Baugruppen an, was es den Kunden ermöglicht, komplette Lösungen aus einer Hand zu erhalten.

Ein herausragendes Merkmal von AFK ist die Verarbeitung biokompatibler Kunststoffe gemäß den Richtlinien der ISO 10993. Diese Norm stellt sicher, dass die verwendeten Materialien in medizinischen Anwendungen sicher sind und keine schädlichen Reaktionen im menschlichen Körper hervorrufen. Die Fertigung erfolgt nach Kundenzeichnungen, wodurch die Entwicklung von Prototypen und die Serienproduktion nahtlos an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden.

Die Qualitätssicherung ist ein integraler Bestandteil des Produktionsprozesses bei AFK. Zertifizierungen nach ISO 9001 garantieren, dass höchste Standards in der Qualität und der Produktion eingehalten werden, was für Kunden aus der Medizintechnik von essentieller Bedeutung ist. AFK begleitet seine OEM-Kunden vom ersten Konzept über die Werkzeugkonstruktion bis hin zur Serienfertigung, um einen durchgängigen Innovationsprozess zu gewährleisten.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Als Unternehmen, das im Bereich der Medizintechnik tätig ist, unterliegt AFK strengen regulatorischen Anforderungen. Die Produkte müssen nicht nur den allgemeinen Normen für Kunststoffverarbeitung genügen, sondern auch spezifische Vorgaben der Medical Device Regulation (MDR) und der aktuellen europäischen Richtlinien erfüllen. Durch die umfassenden Qualitätsmanagementsysteme und die Implementierung von Sicherheitsstandards spielt das Unternehmen eine entscheidende Rolle in der Unterstützung von Herstellern bei der Einhaltung dieser komplexen Vorschriften.

Standort Olpe / Nordrhein-Westfalen

Der Standort Olpe im Sauerland ist von großer Bedeutung für AFK. Die Region ist bekannt für ihre mittelständische Industrie und hat eine starke Tradition in der Kunststoffverarbeitung sowie in der Metalltechnik. Nordrhein-Westfalen gilt als einer der wichtigsten Industriestandorte in Deutschland. Diese geostrategische Lage ermöglicht es AFK, auf eine Vielzahl von Zulieferern und Partnern zurückzugreifen und somit die Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Forschungsinstitutionen fördert zudem die Entwicklung neuer Technologien und Materialien, die in der Medizintechnik Anwendung finden.

AFK ist nicht nur lokal verwurzelt, sondern blickt auch international auf einen wachsenden Kundenkreis. Das Unternehmen ist bestrebt, seine Präsenz in anderen europäischen Märkten auszubauen, um den steigenden Anforderungen und Entwicklungen in der Medizintechnik gerecht zu werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

Was macht AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG?

AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Olpe. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ansässig?

AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Olpe. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG tätig?

AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik