medifa GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Olpe

medifa GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Olpe, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

medifa GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

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Adresse

Industriestrasse 5
57413 Olpe

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medifa GmbH & Co. KG: Profil

Die medifa GmbH & Co. KG mit Sitz in Olpe, Nordrhein-Westfalen, stellt Operationstische und OP-Möbel her. Das Unternehmen wurde in den 1960er-Jahren gegründet und ist seither im deutschen Gesundheitssektor tätig. medifa entwickelt und produziert neben Operationstischen auch Beistelltische und OP-Ausstattung für Krankenhäuser und chirurgische Zentren weltweit. Der Vertrieb erfolgt international.

Leistungen und Produkte

medifa produziert universelle und spezielle Operationstische für verschiedene chirurgische Bereiche, darunter Allgemein-, Orthopädie-, Gynäkologie-, HNO- und Augenchirurgie. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Transportlagerungsplatten und Zubehör für den OP-Saal an. Das Produktsortiment umfasst:

  • Operationstische: Anpassbar an unterschiedliche chirurgische Anforderungen, mit elektrischen oder hydraulischen Funktionen.
  • Beistelltische: Zur Unterstützung bei operativen Eingriffen und zur Ergonomie für das medizinische Personal.
  • Spezialtische: Für spezifische medizinische Anwendungen, etwa für die Gynäkologie oder die Neurochirurgie.
  • Zubehör: Dazu gehören Lagerungshilfen, Stützkissen und Sterilisationsroste, die die Sicherheits- und Hygienestandards im OP unterstützen.

Die Produkte von medifa erfüllen die Hygiene- und Sicherheitsanforderungen für den klinischen Einsatz. Sie sind CE-zertifiziert nach der Medizinprodukteverordnung (MDR) und unterliegen Prüf- und Regulierungsprozessen, die die Sicherheit und Funktionalität der Geräte im klinischen Betrieb absichern.

Regulatorische Einordnung

Die medifa GmbH & Co. KG ist als Hersteller von Medizinprodukten in der Europäischen Union tätig und erfüllt die Normen und gesetzlichen Vorgaben der MDR (Medizinprodukteverordnung). Dazu zählen die erforderlichen Zertifizierungen und Marktüberwachungen, mit denen die Produkte den europäischen sowie internationalen Anforderungen entsprechen. Darüber hinaus unterliegt das Unternehmen den Qualitätsmanagementanforderungen nach ISO 13485, die für Hersteller von Medizinprodukten definiert sind.

Standort Olpe / Nordrhein-Westfalen

Olpe liegt im Sauerland im gleichnamigen Kreis Olpe im südöstlichen Nordrhein-Westfalen. Die Anbindung an das Ruhrgebiet und die zentrale Lage bieten medifa einen Produktionsstandort mit regionaler Infrastruktur, qualifizierten Arbeitskräften und einem Netzwerk von Zulieferern und Partnern in der Medizintechnik. medifa exportiert seine Operationstische und OP-Ausrüstung in mehr als 60 Länder. Über die Mitgliedschaft in Fachverbänden und Netzwerken der Medizintechnikbranche steht das Unternehmen im fachlichen Austausch der Branche.

Besonderheiten und Entwicklung

medifa legt einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen arbeitet an der Weiterentwicklung seiner Produkte und an neuen Technologien, um den Anforderungen im Gesundheitswesen zu entsprechen. Bei medifa arbeiten Fachleute aus verschiedenen Bereichen, darunter Ingenieure, Mediziner und Designer, an Lösungen für chirurgische Anwendungen. Ein Beispiel ist die Entwicklung von Operationstischen mit integrierten digitalen Funktionen, die Ärzten eine präzisere Steuerung und Dokumentation während des Eingriffs ermöglichen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Medizintechnik Deutschland

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Häufige Fragen zu medifa GmbH & Co. KG

Was macht medifa GmbH & Co. KG?

medifa GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Olpe. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist medifa GmbH & Co. KG ansässig?

medifa GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Olpe. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist medifa GmbH & Co. KG tätig?

medifa GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik