Moll Engineering GmbH

Medizintechnik · Lübeck

Moll Engineering GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Lübeck, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Moll Engineering GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Seelandstr. 14-16
23569 Lübeck

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Moll Engineering GmbH: Profil

Die Moll Engineering GmbH aus Lübeck, Schleswig-Holstein, ist ein Ingenieurunternehmen für technische Entwicklung und Konstruktion in der Medizintechnik. Das Unternehmen arbeitet als Entwicklungsdienstleister für Medizintechnikhersteller und Zulieferer. Der Fokus liegt auf Technologien, die Effizienz und Patientenversorgung adressieren. Lübeck ist als Standort des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ein norddeutsches Medizintechnikzentrum mit zahlreichen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.

Leistungen und Produkte

Die Moll Engineering GmbH erbringt Entwicklungsdienstleistungen in den Bereichen Konstruktion, Prototypenentwicklung und technische Dokumentation für die Medizintechnikbranche. Zu den Produktbereichen gehören:

  • Medizinische Geräte: Entwicklung von Geräten für Diagnostik und Therapie.
  • Implantate: Konstruktion von maßgeschneiderten Implantaten mit Anforderungen an Biokompatibilität.
  • Diagnosetechnologie: Unterstützung bei der Entwicklung von Diagnosetools für präzise und schnelle Ergebnisse.
  • Digitale Lösungen: Integration von Softwarelösungen in bestehende medizintechnische Produkte für Benutzerfreundlichkeit und Effizienz.

Moll Engineering begleitet Medizintechnikhersteller bei der Produktentwicklung von der Konzeptphase bis zur Serienreife. Ein Schwerpunkt liegt auf der Begleitung der CE-Zertifizierungsprozesse nach der Medizinprodukteverordnung (MDR), die für die Marktzulassung erforderlich ist. Die Ingenieure des Unternehmens kennen die einschlägigen Normen und Richtlinien und begleiten Kunden durch den Zertifizierungsprozess.

Standort Lübeck / Schleswig-Holstein

In Lübeck befindet sich der UKSH Campus Lübeck, der als Arbeitgeber und Forschungsstandort eine zentrale Rolle spielt. Die Verbindung aus akademischer Forschung und ansässigen Unternehmen schafft ein Umfeld, in dem neue Ideen und Technologien entstehen. In der Region sind zudem mehrere etablierte Medizintechnikunternehmen ansässig, die gemeinsam das regionale Innovationsökosystem prägen. Dieses Netzwerk fördert den Austausch von Wissen und Erfahrungswerten am Standort.

Durch die Nähe zu Hamburg erweitert sich der Aktionsradius von Moll Engineering. Das erleichtert die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Metropolregion und schafft Zugang zu Kunden im Gesundheitswesen.

Die Mitarbeitenden von Moll Engineering sind mit den regulatorischen Rahmenbedingungen und deren praktischer Umsetzung vertraut. Auf dieser Basis entwickelt das Unternehmen Lösungen für spezifische Kundenanforderungen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Schleswig-Holstein | Lohnhersteller Übersicht

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Häufige Fragen zu Moll Engineering GmbH

Was macht Moll Engineering GmbH?

Moll Engineering GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Lübeck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Moll Engineering GmbH ansässig?

Moll Engineering GmbH hat seinen Sitz in Lübeck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Moll Engineering GmbH tätig?

Moll Engineering GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik