Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co.

Medizintechnik · Tuttlingen

Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. Adresse & Kontakt

Adresse

Neuhauser Str. 43
78576 Tuttlingen

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Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. — Profil

Die Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, stellt ophthalmologische Instrumente für die Augenchirurgie her und vertreibt diese. Das Unternehmen hat sich auf die Fertigung von Präzisionsprodukten spezialisiert, die in der Augenheilkunde eingesetzt werden. Zu den Kernprodukten zählen Pinzetten, Nadeln, Messer und spezielle Instrumente für Glaukom-, Katarakt- und Netzhautoperationen. Die Qualitätskontrolle richtet sich nach den Standards der Medizintechnikbranche.

Leistungen und Produkte

Amann Ophthalmic Instruments fertigt eine breite Palette ophthalmologischer Mikroinstrumente aus gehärtetem Stahl und Titan. Das Sortiment umfasst unter anderem:

  • Vitrektomie-Instrumente: Diese Instrumente sind speziell für die Durchführung von Vitrektomien, einem chirurgischen Eingriff am Glaskörper, entwickelt worden.
  • Kanülen: Präzise Kanülen sind entscheidend für die HInjection, Aspiration und Irrigation während chirurgischer Eingriffe.
  • Irrigations-Aspiration-Handstücke: Diese Handstücke sorgen für eine reibungslose Flüssigkeitskontrolle während Operationen.
  • Ophthalmochirurgische Sets: Komplettsets, die alles Notwendige für bestimmte chirurgische Verfahren bereitstellen.

Die Produkte werden an Augenkliniken und ophthalmochirurgische Zentren weltweit geliefert. Das Unternehmen ist ISO-zertifiziert, was die Einhaltung internationaler Standards in der Medizintechnik bestätigt.

Regulatorische Einordnung

Amann Ophthalmic Instruments ist in der Kategorie der Medizinprodukte gemäß der EU-Verordnung 2017/745 (MDR) eingestuft. Alle Produkte durchlaufen regulatorische Prüfungen vor der Markteinführung. Für den amerikanischen Markt orientiert sich das Unternehmen an den Richtlinien der FDA (Food and Drug Administration). Diese regulatorische Einordnung ist Voraussetzung für das Inverkehrbringen in Europa und den USA.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Die Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. hat ihren Sitz im Medizintechnik-Cluster Tuttlingen und nutzt das dort vorhandene Netzwerk aus Feinmechanik-Betrieben, Optik-Zulieferern und internationalen Vertriebskanälen. Tuttlingen gilt als Standort mit hoher Dichte an Fachkräften und Zulieferern für die Medizintechnik. Das Unternehmen pflegt Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen innerhalb des Clusters im Rahmen der Produktentwicklung.

Besonderheiten und Innovationen

Amann Ophthalmic Instruments investiert in Forschung und Entwicklung, um neue Technologien zu integrieren und bestehende Produkte weiterzuentwickeln. Dabei legt das Unternehmen Wert auf ergonomisches Design der Instrumente, das die Handhabung für Chirurgen erleichtern soll. Feedback von Chirurgen fließt in den Entwicklungsprozess ein, um die Benutzerfreundlichkeit der Produkte zu verbessern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co.

Was macht Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co.?

Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. ansässig?

Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. tätig?

Amann Ophthalmic Instruments GmbH & Co. ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik