EPS Personalservice GmbH Adresse & Kontakt
EPS Personalservice GmbH
Die EPS Personalservice GmbH wurde im Jahr 2007 in Tuttlingen gegründet und konzentriert sich seither auf den Personalbedarf der Medizintechnikbranche. Tuttlingen gilt als ein zentraler Standort für chirurgische Instrumente und für die dort ansässige Medizintechnik-Industrie. EPS vermittelt Fachkräfte, Zeitarbeiter und Spezialisten an Unternehmen in der Region und richtet sein Angebot an den Anforderungen der Branche aus, etwa bei der Fachkräftesicherung und der Personalplanung.
Leistungen und Produkte
Das Dienstleistungsportfolio von EPS Personalservice umfasst mehrere Bereiche, die auf die Anforderungen der Medizintechnikbranche ausgerichtet sind. Neben der Vermittlung von Zeitarbeitskräften und der Personalüberlassung bietet EPS auch Personalberatung an. Aufgrund der regulatorischen Anforderungen und des Innovationsdrucks erfordert die Medizintechnikbranche oft ein differenziertes Qualifikationsprofil. Zu den Bereichen, in denen EPS Personalservice Fachkräfte vermittelt, gehören:
- Fertigung: Die Herstellung von chirurgischen Instrumenten erfordert Mitarbeitende, die die spezifischen Produktionsbedingungen kennen.
- Qualitätssicherung: Qualität spielt in der Medizintechnik eine zentrale Rolle, daher ist die Vermittlung von Fachkräften in diesem Bereich Teil des Angebots.
- Lager & Logistik: Lagerhaltung und Logistik sind entscheidend für die Verfügbarkeit von Medizintechnikprodukten.
- Verwaltung: Verwaltungsdienste unterstützen die gesamte Prozesskette.
EPS Personalservice nutzt die Kenntnis der regionalen Arbeitsmarktanforderungen und der benötigten Qualifikationen, um Unternehmen in Tuttlingen und Umgebung zu unterstützen. Über Kooperationen mit lokalen Betrieben trägt EPS zur Sicherung von Fachkräften in der Region bei.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein internationales Zentrum der chirurgischen Instrumentenherstellung und wird häufig als Medizintechnik-Hauptstadt Deutschlands bezeichnet. Mit über 600 Unternehmen aus der Medizintechnik trägt die Region zur weltweiten Nachfrage nach chirurgischen Instrumenten bei. Einige Eckdaten zur Bedeutung Tuttlingens:
- Rund 18.000 Beschäftigte arbeiten in der Medizintechnikbranche der Region, was zu einer niedrigen Arbeitslosenquote beiträgt.
- Die jährliche Exportquote der Medizintechnikunternehmen in Tuttlingen übersteigt 80%, was die Verbindung der lokalen Industrie mit dem globalen Markt zeigt.
- Tuttlingen ist Standort mehrerer Fachmessen und Konferenzen, die Medizintechnikunternehmen aus verschiedenen Ländern anziehen und den Wissensaustausch fördern.
Als Personaldienstleister ist EPS Personalservice GmbH innerhalb dieses Clusters positioniert und hat dadurch Zugang zu einem Pool an Fachkräften für die Medizintechnikbranche. Das Unternehmen verbindet Arbeitgeber und Arbeitnehmer und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei. Durch die Vermittlung von Branchenkenntnis und die Vernetzung von Fachkräften unterstützt EPS die Medizintechnik in Tuttlingen und darüber hinaus.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu EPS Personalservice GmbH
Was macht EPS Personalservice GmbH?
EPS Personalservice GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist EPS Personalservice GmbH ansässig?
EPS Personalservice GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist EPS Personalservice GmbH tätig?
EPS Personalservice GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.