Dornier MedTech Europe GmbH

Medizintechnik · Starnberg

Dornier MedTech Europe GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Starnberg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Dornier MedTech Europe GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Argelsrieder Feld 7
82234 Starnberg

```html

Dornier MedTech Europe GmbH — Profil

Dornier MedTech Europe GmbH mit Sitz in Starnberg (Bayern) stellt Lithotripsiegeräte (Nierensteinzertrümmerungsgeräte) und urologische Lasersysteme her. Das Unternehmen geht auf die Erfindungen von Professor Ferdinand Dornier zurück und hat die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) miterfunden — eine der wichtigsten medizintechnischen Innovationen des 20. Jahrhunderts. Diese Technologie revolutionierte die Behandlung von Nierensteinen und ermöglichte eine nicht-invasive Lösung, die Patienten weniger Beschwerden und schnellere Genesung bietet.

Leistungen und Produkte

Dornier MedTech entwickelt und produziert eine Vielzahl von medizintechnischen Geräten, die sich auf die Urologie spezialisiert haben. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Dornier Compact Delta: Ein kompaktes Lithotripsiegerät, das für eine präzise und effektive Schmerztherapie entwickelt wurde.
  • Dornier Gemini: Bietet eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit und kombinierte Technologien für eine effizientere Behandlung.
  • Dornier Medilas H Solvo: Ein Lasersystem für die urologische Lasertherapie, das eine exakte und kontrollierte Behandlung von Urolithiasis ermöglicht.
  • Prostata-Thermoablationssysteme: Lösungen zur Behandlung von Prostatakrebs, die sich auf die gezielte Erhitzung von Gewebe konzentrieren, um Tumore zu reduzieren.
  • Umfassende Serviceleistungen für die weltweit installierten Systeme, die einen reibungslosen Betrieb und regelmäßige Wartung gewährleisten.

Die Produkte von Dornier MedTech kommen in Kliniken und Praxisanwendungen weltweit zum Einsatz und unterliegen definierten Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Dornier MedTech Europe GmbH unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die in der Europäischen Union und anderen Märkten gelten. Insbesondere die Medizinprodukteverordnung (MDR) der EU stellt strikte Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit und Leistungsfähigkeit der angebotenen Geräte. Dornier MedTech stellt sicher, dass alle Produkte nachweislich sicher für die Anwendung sind. Das Unternehmen hält sich an Qualitätsmanagementsysteme, die international anerkannt sind und sicherstellen, dass die Geräte kontinuierlich geprüft und verbessert werden.

Regionale Bedeutung

Dornier MedTech ist in der Medizintechnikbranche tätig und spielt eine Rolle in der regionalen Wirtschaft von Bayern. Starnberg, in der Nähe von München, ist ein Standort für Medizintechnikunternehmen. In der Metropolregion München tragen zahlreiche Kliniken, Forschungsinstitute und Unternehmen zur Schaffung eines Ökosystems bei, in dem sich Technologien entwickeln und verbreiten. Dornier MedTech kooperiert mit lokalen medizinischen Einrichtungen, um klinische Bedürfnisse und Technologien zu identifizieren und zu integrieren.

Besonderheiten und Innovation

Ein Schwerpunkt von Dornier MedTech liegt in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen investiert in Technologien, die aktuellen medizinischen Standards entsprechen. In den letzten Jahren hat Dornier MedTech Fortschritte in der Lasertechnologie erzielt, die die Effizienz der Behandlungen steigern und die Patientensicherheit erhöhen sollen. Darüber hinaus nutzt das Unternehmen Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zur optimierten Patientenbehandlung und zur Verbesserung seiner Systeme.

Dornier MedTech ist als Hersteller für Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister tätig — in Deutschland sowie international in mehr als 110 Ländern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore

```

Häufige Fragen zu Dornier MedTech Europe GmbH

Was macht Dornier MedTech Europe GmbH?

Dornier MedTech Europe GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Starnberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Dornier MedTech Europe GmbH ansässig?

Dornier MedTech Europe GmbH hat seinen Sitz in Starnberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dornier MedTech Europe GmbH tätig?

Dornier MedTech Europe GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Dornier MedTech Europe GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 28.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik