Simon Nann GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Simon Nann GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Simon Nann GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

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Lindenstraße 8
78583 Tuttlingen

Simon Nann GmbH & Co. KG im Überblick

Die Simon Nann GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuttlingen ist ein fortschrittlicher Hersteller chirurgischer Instrumente und Medizinprodukte, der sich in der traditionsreichen Medizintechnikbranche einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Gegründet in den frühen 2000er Jahren, hat sich das Unternehmen schnell als zuverlässiger Partner für Kliniken, Fachhändler und Distributoren sowohl in Deutschland als auch international etabliert. Der Standort Tuttlingen, bekannt für sein starkes Netzwerk von über 400 Medizintechnikunternehmen, bietet dem Unternehmen Zugang zu umfangreichen Ressourcen und Know-how, die in der Branche von höchster Bedeutung sind.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment der Simon Nann GmbH & Co. KG umfasst eine Vielzahl von chirurgischen Werkzeugen, die sich durch ihre hohe Qualität und Präzision auszeichnen. Zu den allgemeinen chirurgischen Instrumenten zählen Klemmen, Pinzetten, Scheren und Nadelhalter, die aus langlebigem Chrom-Nickel-Stahl gefertigt werden. Diese Materialien garantieren nicht nur eine hohe Festigkeit, sondern auch eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit, die in der Medizin unverzichtbar ist.

Besonders hervorzuheben ist das Segment der Spezialinstrumente, die auf spezifische Anforderungen verschiedener Fachrichtungen, wie der Gynäkologie und Allgemeinchirurgie, zugeschnitten sind. Die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden spiegelt sich in der Möglichkeit wider, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Alle Produkte sind dampfsterilisierbar und entsprechen den strengen Vorgaben der EU-Medizinprodukteverordnung MDR, was die Sicherheit und Effektivität der Instrumente gewährleistet.

Darüber hinaus legt Simon Nann besonderen Wert auf kontinuierliche Innovation und Forschung. Das Unternehmen investiert stetig in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien, um den sich wandelnden Anforderungen der Medizinbranche gerecht zu werden und den hohen Erwartungen der Kliniken und Ärzte zu entsprechen. Die Entwicklung neuer Produkte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal, um sicherzustellen, dass die Instrumente den praktischen Bedürfnissen in den Operationssälen gerecht werden.

Regulatorische Einordnung

Die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen ist für die Simon Nann GmbH & Co. KG von zentraler Bedeutung. Das Unternehmen ist gemäß der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert, was bedeutet, dass alle Produkte vor der Markteinführung umfangreichen Tests unterzogen werden müssen. Diese Vorschriften garantieren, dass die Produkte sowohl hinsichtlich ihrer Sicherheit als auch ihrer Wirksamkeit den höchsten Standards entsprechen. Simon Nann arbeitet eng mit benannten Stellen zusammen, um die Konformität aller Produkte zu gewährleisten und regelmäßig Audits durchzuführen, die die Qualitätssicherung und die Herstellungsprozesse betreffen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen wird international als das Zentrum für die Herstellung von chirurgischen Instrumenten angesehen. Dieses geografische Cluster vereint ein bemerkenswertes Maß an Expertise, Innovation und technologischem Fortschritt, die für die gesamte Branche von Vorteil sind. In dieser Region arbeiten führende Unternehmen und hochqualifizierte Fachkräfte eng zusammen, was zu einer hohen Qualität der Produkte und Dienstleistungen führt. Die enge Knitterschutz der Unternehmen untereinander fördert den Austausch von Ideen und Technologien und ermöglicht es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die der medizinischen Gemeinschaft zugutekommen.

Die regionalen Vorteile werden durch starke Netzwerke und Partnerschaften verstärkt, die Simon Nann hilft, neue Märkte zu erschließen und den internationalen Vertrieb zu optimieren. Dies trägt zur wirtschaftlichen Stabilität und zum Wachstum des Unternehmens in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Simon Nann GmbH & Co. KG

Was macht Simon Nann GmbH & Co. KG?

Simon Nann GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Simon Nann GmbH & Co. KG ansässig?

Simon Nann GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Simon Nann GmbH & Co. KG tätig?

Simon Nann GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik