ASKION GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Biobanking-Systeme, OEM-Entwicklung und Fertigung medizintechnischer Geräte, Fluoreszenzmikroskopie und optische Sensorik
ASKION GmbH: Kryolagerung und Biobank-Technologie
Die ASKION GmbH in Gera entwickelt und produziert automatisierte Kryolagerungssysteme für biologische Proben. Das Unternehmen wurde 2003 von einem Team aus Ingenieuren und Wissenschaftlern mit Hintergrund in Biotechnologie und Ingenieurwissenschaften gegründet. Seitdem hat es sich auf Biobank-Technologie und kryogene Lagerungslösungen spezialisiert.
ASKION fertigt hochautomatisierte Kryolagerungssysteme für die Langzeitlagerung fester biologischer Materialien wie Blutproben, Zellmaterial, DNA und andere empfindliche biologische Proben. Die Systeme arbeiten bei extrem tiefen Temperaturen und werden von Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Forschungsinstituten und Universitätskliniken eingesetzt. Die Produkte kommen in über 30 Ländern zur Anwendung.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio umfasst automatisierte Kryolagerungssysteme, darunter Kryobehälter nach Medizintechnik-Standards sowie spezialisierte Systeme für die standardisierte Probenentnahme und -lagerung in der Biobank-Forschung. Zu den Einzelprodukten gehört der ASKION CryoCube, ein Kryopreservierungsbehälter mit integrierter Sensorik zur kontinuierlichen Temperaturüberwachung der gelagerten Proben.
Neben der Hardware entwickelt ASKION Softwarelösungen für das Probenmanagement. Diese lassen sich in bestehende Laborinformationssysteme integrieren und bieten Funktionen zur Analyse, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der Proben. Alle Systeme werden unter Einhaltung des Qualitätsstandards ISO 20387 für Biobanken entwickelt.
Standort Gera / Thüringen
Gera ist die zweitgrößte Stadt des Freistaates Thüringen und Standort mehrerer Technologieunternehmen. Die Region verfügt über eine ausgeprägte Hochschullandschaft mit Forschungseinrichtungen und Universitäten, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft begünstigt.
In Thüringen sind zahlreiche Unternehmen aus der Biotechnologie- und Medizintechnikbranche ansässig. In der Umgebung von Gera finden sich weitere Medizintechnikunternehmen und Labore, die das regionale Branchenumfeld prägen und zum Wissensaustausch innerhalb der Branche beitragen.
Für die Region Gera ist ASKION GmbH nicht nur als Arbeitgeber relevant. Das Unternehmen ist auf die Weiterentwicklung von Lagerungstechnologien für biologische Proben ausgerichtet, die in wissenschaftlichen und medizinischen Anwendungen eingesetzt werden.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu ASKION GmbH
Was macht ASKION GmbH?
ASKION GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gera. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist ASKION GmbH ansässig?
ASKION GmbH hat seinen Sitz in Gera. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist ASKION GmbH tätig?
ASKION GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?
Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie ASKION GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.
Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.
Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?
Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
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Häufige Fragen zu Medizintechnik beantworten wir auf der Übersichtsseite.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
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