ASKION GmbH

Medizintechnik · Gera

ASKION GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gera, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

ASKION GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Gewerbepark Keplerstrasse 17-19
07549 Gera

ASKION GmbH im Überblick

Die ASKION GmbH in Gera ist ein spezialisiertes Medizintechnikunternehmen, das sich auf innovative Biobank-Technologie und kryogene Lagerungssysteme für biologische Proben konzentriert. Gegründet im Jahr 2003 von einem Team aus erfahrenen Ingenieuren und Wissenschaftlern, hat sich das Unternehmen schnell einen Namen in der internationalen Medizintechnik-Branche gemacht. Die Gründer, die aus unterschiedlichen Fachrichtungen der Biotechnologie und Ingenieurwissenschaften stammen, vereinten ihre Expertise, um Lösungen zu entwickeln, die nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch benutzerfreundlich sind.

ASKION entwickelt und produziert hochautomatisierte Kryolagerungssysteme, die für die Langzeitlagerung fester biologischer Materialien wie Blutproben, Zellmaterial, DNA und andere empfindliche biologische Proben konzipiert sind. Diese Systeme arbeiten bei extrem tiefen Temperaturen und ermöglichen es Forschungseinrichtungen weltweit, ihre wertvollen Proben bestmöglich zu schützen. ASKION beliefert nicht nur Biobanken, sondern ebenso pharmazeutische Forschungsinstitute und Universitätskliniken. Die Produkte des Unternehmens kommen in über 30 Ländern zur Anwendung und tragen entscheidend zur medizinischen Forschung und Entwicklung bei.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von ASKION umfasst ein breites Spektrum an automatisierten Kryolagerungssystemen, darunter Kryobehälter, die nach den höchsten Standards der Medizintechnik gefertigt werden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen spezialisierte Systeme für die standardisierte Probenentnahme und -lagerung, welche für die Biobank-Forschung unverzichtbar sind. Eines der innovativsten Produkte ist der ASKION CryoCube, ein hochmoderner Kryopreservierungsbehälter, der durch intelligente Sensorik eine lückenlose Überwachung der Temperatur sicherstellt. Die Technologie sorgt dafür, dass die biologischen Proben stets unter den optimalen Bedingungen gelagert werden.

Zusätzlich zur Hardware entwickelt ASKION auch innovative Softwarelösungen für das Probenmanagement. Diese Software erlaubt nicht nur die Integration in bestehende Laborinformationssysteme, sondern bietet auch umfangreiche Funktionen zur Analyse und Dokumentation der Proben. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf die Rückverfolgbarkeit und Automatisierung aller Prozesse, was die Effizienz in Laboren und Biobanken wesentlich steigert. Alle Systeme werden unter Einhaltung des Qualitätsstandards ISO 20387 für Biobanken entwickelt, was höchste Qualität und Sicherheit gewährleistet.

Standort Gera / Thüringen

Gera, die zweitgrößte Stadt des Freistaates Thüringen, hat sich in den letzten Jahren zu einem dynamischen Standort für Technologieunternehmen entwickelt. Die Region profitiert von einer starken Hochschullandschaft, die zahlreiche Forschungseinrichtungen und Universitäten umfasst. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist in Thüringen besonders ausgeprägt, wodurch Innovationspotenziale optimal genutzt werden können.

Thüringen hat sich als eine Hochburg für die Biotechnologie- und Medizintechnikbranche etabliert. In der Umgebung von Gera sind zahlreiche weitere Medizintechnikunternehmen und Labore ansässig, die das regionale Ökosystem stärken. Diese Unternehmen tragen nicht nur zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei, sondern fördern auch den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit innerhalb der Branche.

Die Bedeutung von ASKION GmbH für die Region Gera geht über die Schaffung von Arbeitsplätzen hinaus. Das Unternehmen spielt eine Schlüsselrolle in der Weiterentwicklung der Medizintechnik in Deutschland, besonders im Hinblick auf die Verbesserung von Lagerungstechnologien für biologische Proben, die für zahlreiche wissenschaftliche und medizinische Fortschritte unerlässlich sind. Die hohe Qualität der Produkte des Unternehmens unterstützt die Forschung und trägt zu neuen Erkenntnissen in der medizinischen Wissenschaft bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu ASKION GmbH

Was macht ASKION GmbH?

ASKION GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gera. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist ASKION GmbH ansässig?

ASKION GmbH hat seinen Sitz in Gera. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist ASKION GmbH tätig?

ASKION GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie ASKION GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik