EHAG Medizin-Technische Produktion

Medizintechnik · Göttingen

EHAG Medizin-Technische Produktion ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Göttingen, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Hinter dem Hamberge 24
37124 Göttingen

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EHAG Medizin-Technische Produktion: Profil

Die EHAG Medizin-Technische Produktion aus Göttingen in Niedersachsen ist als Lohnhersteller und Produzent medizintechnischer Bauteile und Komponenten tätig. Der Schwerpunkt liegt auf der Dentalbranche und der medizinischen Instrumententechnik; das Unternehmen fertigt Präzisionsteile für Zahnarztgeräte sowie medizinische Instrumentensysteme. Die Fertigung ist nach internationalen Normen zertifiziert.

Leistungen und Produkte

EHAG produziert eine breite Palette an medizintechnischen Komponenten, darunter:

  • Dreh- und Frästeile: Diese Komponenten sind Bestandteil verschiedener Dentalgeräte und müssen genauen Spezifikationen genügen.
  • Handstücke: Die ergonomische Gestaltung der Handstücke unterstützt die Handhabung während zahnmedizinischer Behandlungen.
  • Mechanische Baugruppen: Dazu gehören Systeme wie Winkelstücke, Turbinen und Ultraschallinstrumente für die Zahnmedizin.

Die Fertigung erfolgt in Zusammenarbeit mit Dental- und Medizintechnikherstellern, wobei die Produkte nach individuellen Zeichnungen und definierten Qualitätsvorgaben gefertigt werden. EHAG setzt Fertigungsverfahren wie die CNC-Bearbeitung ein, um Präzision und Reproduzierbarkeit zu erreichen. Regelmäßige Audits und Prüfverfahren begleiten die Produktion.

Regulatorische Einordnung

EHAG ist in der medizinischen Geräteindustrie tätig und unterliegt regulatorischen Anforderungen. Die Produkte sind für den Einsatz in der zahnmedizinischen Diagnostik und Therapie vorgesehen, was die Einhaltung der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und weiterer Richtlinien erfordert. Über regelmäßige Schulungen und Qualitätssicherung sorgt EHAG dafür, dass die Mitarbeiter mit den regulatorischen Anforderungen und Entwicklungen in der Medizintechnik vertraut sind.

Regionale Bedeutung

Göttingen ist ein Standort für Medizintechnik und biowissenschaftliche Forschung. In der Stadt sind die Georg-August-Universität sowie zahlreiche Forschungseinrichtungen ansässig, die mit der Industrie zusammenarbeiten. Daraus ergibt sich für EHAG Zugang zu akademischem Wissen und Technologien, die in die Produktionsprozesse einfließen. Die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Region unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und die Verbesserung bestehender Fertigungsprozesse.

Besonderheiten der EHAG

Ein Merkmal der EHAG Medizin-Technische Produktion ist die individuelle Anpassung der Produkte an die Anforderungen der Kunden. EHAG investiert in Forschung und Entwicklung, um Lösungen für Anwendungen in der Medizintechnik zu erarbeiten. Das Unternehmen verwendet ausgewählte Materialien und Techniken, damit die Produkte langlebig und in der Anwendung effizient sind.

Mit dem Fokus auf Kundenservice und Qualität arbeitet die EHAG Medizin-Technische Produktion mit Unternehmen aus der Dental- und Medizintechnik zusammen. Diese Partnerschaften bestehen auf dem deutschen Markt sowie international.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Labore

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Häufige Fragen zu EHAG Medizin-Technische Produktion

Was macht EHAG Medizin-Technische Produktion?

EHAG Medizin-Technische Produktion ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Göttingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist EHAG Medizin-Technische Produktion ansässig?

EHAG Medizin-Technische Produktion hat seinen Sitz in Göttingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist EHAG Medizin-Technische Produktion tätig?

EHAG Medizin-Technische Produktion ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik