custo med GmbH Adresse & Kontakt
custo med GmbH im Überblick
custo med GmbH aus München in Bayern ist ein Hersteller von kardiologischen Diagnosegeräten und medizinischen Messsystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert EKG-Geräte, Langzeit-EKG-Systeme und Blutdruckmesssysteme für Arztpraxen, Kliniken und kardiologische Einrichtungen. custo med ist in der Kardiologiediagnostik bundesweit bekannt. Mit einem klaren Fokus auf Innovation und Qualität hat sich das Unternehmen einen Namen gemacht, der für Zuverlässigkeit und Präzision steht. So ist custo med nicht nur in Deutschland aktiv, sondern verfolgt auch internationale Märkte mit dem Ziel, ihre fortschrittlichen Kardiologielösungen weltweit anzubieten.
Leistungen und Produkte
custo med bietet kardiologische Diagnosesysteme für Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG (Holter) und Langzeit-Blutdruckmessung an. Die Software-Plattform custo diagnostic ermöglicht die Integration aller kardiologischen Messdaten in ein System, was die Effizienz der Diagnostik erheblich erhöht. Weit über die Hardware hinaus liefert custo med auch umfassende Schulungen und technischen Support für Nutzer ihrer Systeme, um sicherzustellen, dass die Anwender das volle Potenzial der Produkte ausschöpfen können. Zu den Kernprodukten zählen:
- EKG-Geräte: Kompakte, tragbare Geräte für präzise Herzdiagnosen.
- Langzeit-EKG-Systeme: Der Holter-Monitoring-Service überwacht die Herzaktivität über einen längeren Zeitraum.
- Blutdruckmesssysteme: Sowohl manuelle als auch automatische Systeme für den Einsatz in Kliniken und Praxen.
Kunden sind Kardiologen, Allgemeinmediziner, kardiologische Rehabilitationseinrichtungen sowie Kliniken bundesweit. In Kooperation mit medizinischen Fachgesellschaften und Forschungsinstitutionen wird kontinuierlich an neuen Lösungen gearbeitet, um den sich ständig ändernden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von custo med unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die durch die europäischen Richtlinien für Medizinprodukte festgelegt werden. Alle Geräte sind gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert und erfüllen hohe Sicherheits- und Leistungsstandards. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen garantieren nicht nur die Sicherheit der Patienten, sondern auch die Zuverlässigkeit der Diagnosetechnologie. custo med pflegt eine enge Zusammenarbeit mit medizinischen und regulatorischen Behörden, um kontinuierlich die neuesten Bestimmungen und Standards einzuhalten.
Standort München / Bayern
München ist einer der führenden Medizintechnikstandorte in Deutschland. custo med profitiert von der Nähe zu internationalen Kliniken wie dem LMU Klinikum, dem Deutschen Herzzentrum München und zahlreichen kardiologischen Praxen in der bayerischen Landeshauptstadt. Diese strategische Lage ermöglicht nicht nur eine schnellere Reaktion auf Marktbedürfnisse, sondern auch den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und exzellenten Forschungsnetzwerken. Zudem lebt custo med die Idee der regionalen Verantwortung, indem das Unternehmen aktiv lokale Initiativen unterstützt, die sich für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung einsetzen.
Innovative Forschungsprojekte und der Austausch mit Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen fördern die Entwicklung neuer Produkte und stellen sicher, dass custo med an der Spitze technologischer Fortschritte in der Kardiologie bleibt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu custo med GmbH
Was macht custo med GmbH?
custo med GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist custo med GmbH ansässig?
custo med GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist custo med GmbH tätig?
custo med GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
custo med GmbH in sozialen Netzwerken
Weitere Medizintechnik in München
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.