Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Pfaffenhofen an der Ilm

Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hagertshausen 7
85283 Pfaffenhofen an der Ilm

Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH im Überblick

Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche ein bedeutender Akteur mit Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern. Das Unternehmen spezalisiert sich auf die Entwicklung und Herstellung von elektronischen Medizingeräten sowie Steuersystemen. Mit höchster Präzision und einem Fokus auf innovative Technologie entstehen kundenspezifische Elektronikbaugruppen und komplette Geräte für diagnostische und therapeutische Anwendungen. Das Unternehmen ist stolz darauf, über umfangreiche Erfahrung in der Branche zu verfügen, die es ihm ermöglicht, flexibel auf die Anforderungen seiner Kunden zu reagieren.

Leistungen und Produkte

Das Produktangebot von Bentronic ist breit gefächert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen im Bereich der Medizintechnik. Die Entwicklung und Produktion von Elektronik für Medizingeräte erfolgt nach den strengen Normen ISO 13485, die hohe Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Medizinprodukteindustrie stellt, sowie IEC 60601, die spezifische Sicherheitsstandards für medizinische elektrische Geräte definiert.

  • Steuereinheiten: Diese sind zentrale Komponenten für die Funktionsweise moderner Medizingeräte, die eine präzise und zuverlässige Steuerung von Abläufen in der Therapie und Diagnostik ermöglichen.
  • Netzteile: Zuverlässige Energieversorgung ist in der Medizintechnik essenziell. Bentronic entwickelt Netzteile, die sowohl die technische Effizienz als auch die Sicherheit der Geräte gewährleisten.
  • Signalverarbeitungsmodule: Diese Module sind entscheidend für die Akquisition und Verarbeitung von medizinischen Signalen, die beispielsweise für bildgebende Verfahren oder Überwachungsgeräte verwendet werden.
  • Komplette Gerätebaugruppen: Neben Einzelkomponenten fertigt Bentronic auch komplette Baugruppen, die sofort in Endgeräten integriert werden können.

Zusätzlich wird eine umfassende Validierung und regulatorische Unterstützung angeboten, die es den Kunden ermöglicht, die Medizinprodukte sicher und konform auf den Markt zu bringen. Die Erfahrung von Bentronic im Umgang mit den komplexen regulatorischen Anforderungen ist ein entscheidender Vorteil für Partnerunternehmen.

Standort Pfaffenhofen an der Ilm / Bayern

Pfaffenhofen an der Ilm befindet sich im Landkreis gleichen Namens und ist strategisch günstig zwischen den bedeutenden bayerischen Städten München und Ingolstadt gelegen. Diese Region ist nicht nur für ihre malerische Umgebung bekannt, sondern auch für ihre starke Wirtschaft, insbesondere im Bereich der Medizintechnik. Bentronic profitiert von der Nähe zu einem dichten Netzwerk aus Medizintechnikunternehmen, Forschungseinrichtungen und Systemintegratoren. Diese Synergien fördern den Austausch von Wissen und Innovation und stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Die besondere Stellung von Bentronic in dieser Region wird durch eine Vielzahl von Kooperationen mit lokalen Forschungseinrichtungen und Universitäten unterstrichen, die regelmäßig neue technologische Entwicklungen und wissenschaftliche Fortschritte in die Produktentwicklung einfließen lassen. Die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Forschung ermöglicht Bentronic, stets an der Spitze der technologischen Entwicklungen zu bleiben und dessen Produkte entsprechend den neuesten Wissenschaftstrends zu optimieren.

Darüber hinaus wird die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter gefördert, um die hohen Qualitätsstandards und Innovationskraft aufrechtzuerhalten. Initiativen zur Fachkräftesicherung und Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen tragen dazu bei, die regionale Bedeutung des Unternehmens weiter zu festigen und den Arbeitgeberstandort Pfaffenhofen an der Ilm auszubauen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Lohnhersteller

Häufige Fragen zu Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH

Was macht Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH?

Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH ansässig?

Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH tätig?

Bentronic Gesellschaft für Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Weitere Medizintechnik in Pfaffenhofen an der Ilm

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik