Eckert & Ziegler Bebig GmbH

Medizintechnik · Berlin

Eckert & Ziegler Bebig GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Eckert & Ziegler Bebig GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Robert-Rössle-Strasse 10
13125 Berlin

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Eckert & Ziegler Bebig GmbH: Brachytherapie-Spezialist

Die Eckert & Ziegler Bebig GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt und produziert Brachytherapie-Implantate sowie radioaktive Strahlenquellen für die onkologische Behandlung. Als Tochterunternehmen der börsennotierten Eckert & Ziegler-Gruppe ist sie international tätig und deckt mit ihrem Sortiment die interstitielle Brachytherapie ab, darunter Prostatakarzinom-Seeds und weitere Strahlenquellen für die Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

Im Kernbereich der Brachytherapie bietet die Eckert & Ziegler Bebig GmbH eine Vielzahl spezialisierter Produkte an. Das Unternehmen produziert unter anderem Jod-125-Implantate, die gezielt zur Behandlung des Prostatakarzinoms eingesetzt werden. Diese Seed-Implantate sind minimal invasiv und ermöglichen eine präzise Strahlentherapie direkt im Tumorgewebe. Das Produktsortiment umfasst zudem Kobalt-57-Quellen und Strontium-Applikatoren, die insbesondere in der Behandlung gynäkologischer Tumoren Verwendung finden.

Ein weiterer wichtiger Produktbereich sind Afterloading-Systeme, die sich in der intrakavitären Brachytherapie bewähren. Diese Systeme ermöglichen eine kontrollierte Abgabe von Strahlung und verbessern die Behandlungsqualität erheblich. Die von Eckert & Ziegler Bebig GmbH hergestellten Produkte erfüllen hohe regulatorische Standards und werden weltweit in onkologischen Strahlenkliniken sowie urologischen Zentren eingesetzt.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Eckert & Ziegler Bebig GmbH werden strengen regulatorischen Anforderungen unterzogen, um die Sicherheit und Wirksamkeit in der klinischen Anwendung zu gewährleisten. Die Produktion erfolgt unter den Auflagen von ISO 13485, einem internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Darüber hinaus sind die Produkte durch die CE-Kennzeichnung autorisiert, was den konformen Vertrieb innerhalb der Europäischen Union sicherstellt. Die Einhaltung der Radiologischen Sicherheitsstandards ist ein weiteres zentrales Element, um Patienten und medizinisches Personal bestmöglich zu schützen.

Regionale Bedeutung

Berlin, als Hauptstadt Deutschlands, spielt eine zentrale Rolle für die medizintechnische Branche. Mit einer Vielzahl bedeutender onkologischer Zentren, wie der Charité, dem Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) und dem Helios Klinikum Berlin-Buch, ist die Eckert & Ziegler Bebig GmbH gut positioniert, um eng mit medizinischen Einrichtungen zusammenzuarbeiten. Diese Kooperation fördert den Wissensaustausch und die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis.

Die regionale Verankerung ermöglicht es dem Unternehmen zudem, zeitnah auf Entwicklungen im Gesundheitsmarkt zu reagieren und neue Produkte einzuführen. Dabei ist das Unternehmen auch in die Ausbildung zukünftiger Medizintechnik-Experten eingebunden, unter anderem durch Praktika und Kooperationen mit Universitäten.

Besonderheiten der Eckert & Ziegler Bebig GmbH

Ein kennzeichnendes Merkmal der Eckert & Ziegler Bebig GmbH ist die Verbindung aus Forschung und Entwicklung mit eigener Produktion. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Technologien und die Weiterentwicklung bestehender Produktlinien. Zudem verfolgt die Bebig GmbH eine Expansionspolitik, um neue Märkte zu erschließen und ihre Präsenz im internationalen Medizintechniksektor auszubauen. Der Fokus auf personalisierte Therapielösungen und die Zusammenarbeit mit Onkologen weltweit sind weitere Faktoren, die das Leistungsprofil des Unternehmens prägen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Eckert & Ziegler Bebig GmbH

Was macht Eckert & Ziegler Bebig GmbH?

Eckert & Ziegler Bebig GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Eckert & Ziegler Bebig GmbH ansässig?

Eckert & Ziegler Bebig GmbH hat seinen Sitz in Berlin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eckert & Ziegler Bebig GmbH tätig?

Eckert & Ziegler Bebig GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik