MTS Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · München

MTS Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MTS Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Elsenheimerstrasse 2a
80687 München

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MTS Medizintechnik GmbH

Die MTS Medizintechnik GmbH mit Sitz in München (Bayern) ist Servicedienstleister und Händler für medizinische Geräte und Systeme. Seit der Gründung im Jahr 1998 betreut das Unternehmen Kliniken, Arztpraxen und weitere medizinische Einrichtungen technisch. Der Schwerpunkt liegt im Hochtechnologiebereich der Medizin. Durch die hohe Dichte medizinischer Einrichtungen in München lassen sich regionale Serviceleistungen eng an die jeweiligen Kundenanforderungen ausrichten.

Leistungen und Produkte

MTS Medizintechnik bietet Wartung, Kalibrierung und Reparatur medizinischer Geräte nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) an. Zu den angebotenen Produktbereichen zählen:

  • D Diagnosegeräte: Dazu gehören Ultraschallgeräte, EKG-Geräte und Röntgenanlagen, die in Kliniken und Arztpraxen für Diagnosen eingesetzt werden.
  • Therapiegeräte: Hierzu zählen Produkte wie Infusionspumpen und Beatmungsgeräte, die in der Intensivmedizin und Anästhesie Anwendung finden.
  • Patientenversorgung: Geräte zur Überwachung von Vitalfunktionen, wie Multimonitor-Systeme, die bei der Behandlung und Überwachung nach chirurgischen Eingriffen unerlässlich sind.

Das Unternehmen liefert zudem Lösungen, die auf die Anforderungen der jeweiligen medizinischen Einrichtung zugeschnitten sind. Ergänzend bietet MTS Schulungen für medizinisches Personal an, um den sicheren und sachgerechten Umgang mit den Geräten zu vermitteln.

Regulatorische Einordnung

Die MTS Medizintechnik GmbH arbeitet nach den Richtlinien und Standards, die für den Medizintechniksektor in Deutschland und der EU gelten. Produkte und Dienstleistungen sind auf die geltenden Sicherheits- und Qualitätsanforderungen ausgerichtet. Die Einhaltung der Arbeits- und Gesundheitsschutzvorschriften sowie der Datenschutzbestimmungen gehört zum betrieblichen Rahmen. Das Unternehmen unterliegt regelmäßigen Audits und Qualitätsprüfungen, damit medizinische Geräte und Dienstleistungen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Das Qualitätsmanagementsystem wird regelmäßig aktualisiert.

Standort München / Bayern

München ist Bayerns Landeshauptstadt und einer der wichtigsten Gesundheitsstandorte Deutschlands. Mit dem Klinikum Großhadern, dem Klinikum rechts der Isar und zahlreichen Spezialkliniken wie der Technikums-Klinik oder dem Isar-Amper-Klinikum bietet die Stadt ein großes Kundenpotenzial für Medizintechnikunternehmen. Die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM), verbindet Forschung und Praxis und trägt zur Entwicklung neuer Anwendungen in der Medizintechnik bei.

Zusätzlich ist München ein wichtiger Standort für Fachmessen und Kongresse im Gesundheitswesen. Solche Veranstaltungen geben MTS Medizintechnik die Gelegenheit, Neuheiten zu präsentieren, das Netzwerk zu erweitern und mit anderen Akteuren der Branche in Kontakt zu treten. Auch die Vielzahl an Start-ups und Spin-offs in der Region prägt das Umfeld des Standorts.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu MTS Medizintechnik GmbH

Was macht MTS Medizintechnik GmbH?

MTS Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MTS Medizintechnik GmbH ansässig?

MTS Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MTS Medizintechnik GmbH tätig?

MTS Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik