Schmitz Medizintechnik

Medizintechnik · Rosenheim

Schmitz Medizintechnik ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rosenheim, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Schmitz Medizintechnik Adresse & Kontakt

Adresse

Margeritenweg 11
83109 Rosenheim

Schmitz Medizintechnik: Profil

Martin Schmitz, Medizintechniker, gründete das Unternehmen 2010 in Rosenheim in Bayern, um den Bedarf an Medizintechnik-Service und Gerätewartung in der Region abzudecken. Schmitz Medizintechnik betreut Arztpraxen und kleine Kliniken im Großraum Rosenheim und Chiemgau. Der Schwerpunkt liegt auf der Wartung und Reparatur von Diagnosetechnik sowie Therapiegeräten.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsangebot umfasst Dienstleistungen rund um die Funktionstüchtigkeit und Sicherheit medizinischer Geräte. Dazu gehören:

  • Durchführung von sicherheitstechnischen Kontrollen entsprechend der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV)
  • Reparaturen und Instandhaltungen an Diagnose- und Therapiegeräten wie Ultraschallgeräten, EKG-Geräten sowie Anästhesiegeräten
  • Regelmäßige Überprüfung und Wartung von OP-Equipment und Monitoringsystemen
  • Beratung zur Gerätebeschaffung einschließlich Marktanalysen und Unterstützung bei der Auswahl von Geräten
  • Schulungen für das Personal in der Handhabung von Medizintechnik

Ergänzend zum technischen Service bietet das Unternehmen Wartungsverträge an, die sich am jeweiligen Bedarf der Kunden orientieren. So bleiben die Geräte funktionsfähig und die gesetzlichen Anforderungen werden eingehalten.

Besonderheiten und regulatorische Einordnung

Schmitz Medizintechnik arbeitet mit verschiedenen Herstellern von Medizintechnik zusammen, was den Zugang zu aktuellem Fachwissen für Wartung und Reparatur erleichtert. Das Unternehmen ist gemäß der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) lizenziert, was die rechtliche Grundlage für die durchgeführten Dienstleistungen bildet. Damit werden die Sicherheit der Patienten und der behandelnden Fachkräfte in den medizinischen Einrichtungen berücksichtigt.

Bedeutung für die Region

Im Gesundheitssektor der Region Rosenheim ist Schmitz Medizintechnik als Dienstleister tätig. Die Nähe zu medizinischen Einrichtungen wie dem RoMed Klinikum und zu Arztpraxen begünstigt die Zusammenarbeit vor Ort. Mit Schulungen und Fortbildungen für das medizinische Fachpersonal sowie einer bestehenden Kundenbasis trägt das Unternehmen zur medizinischen Versorgung in der Voralpenregion bei. Über die Einhaltung von Sicherheitsstandards unterstützt es die Versorgung der Bevölkerung.

Mit seinem Serviceangebot und der Verankerung in der Region nimmt Schmitz Medizintechnik eine Rolle im bayerischen Gesundheitswesen ein. Der technische Support und die Zusammenarbeit mit den Kunden tragen dazu bei, die Funktion medizinischer Geräte zu erhalten und deren Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

Häufige Fragen zu Schmitz Medizintechnik

Was macht Schmitz Medizintechnik?

Schmitz Medizintechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rosenheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Schmitz Medizintechnik ansässig?

Schmitz Medizintechnik hat seinen Sitz in Rosenheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schmitz Medizintechnik tätig?

Schmitz Medizintechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik