BIO-SYS GmbH

Medizintechnik · Wetteraukreis

BIO-SYS GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Wetteraukreis, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Adresse

Kiefernweg 10
61184 Wetteraukreis

BIO-SYS GmbH: Biosysteme und In-vitro-Diagnostik

Die BIO-SYS GmbH im Wetteraukreis in Hessen entwickelt und vertreibt diagnostische Testsysteme, Reagenzien sowie Analysesysteme für die klinische Labordiagnostik. Gegründet im Jahr 2001, hat das Unternehmen sein Produktportfolio schrittweise auf die Anforderungen des Gesundheitssektors ausgerichtet. Zu den Abnehmern zählen Laboratorien, Kliniken und andere diagnostische Einrichtungen in Deutschland sowie international.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von BIO-SYS umfasst Testsysteme für die klinische Chemie, Immunologie und Hämatologie. Insbesondere die Immunoassays, die hochspezifische Reaktionen aufweisende Antikörper nutzen, stellen einen wichtigen Teil des Angebots dar. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen Kontrollmaterialien, Kalibratorlösungen und spezifische Reagenzien für die Labordiagnostik, die alle nach der EU-IVDR als In-vitro-Diagnostika zertifiziert sind. Für Kliniken und Labore bietet BIO-SYS technischen Support an, darunter Produkteinweisungen, Schulungen sowie Validierungsunterstützung für implementierte Diagnosesysteme. Diese Maßnahmen zielen auf die Einhaltung der strengen regulatorischen Anforderungen ab.

Besonderheiten und Innovationen

BIO-SYS arbeitet an der Integration von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen in Analyseverfahren, um Effizienz und Präzision der Diagnosen weiterzuentwickeln. Das Unternehmen erprobt entsprechende Ansätze im Bereich der digitalen Diagnostik. Zudem setzt BIO-SYS auf umweltfreundliche Materialien und Verpackungen für seine Produkte.

Regulatorische Einordnung

Die Produktsicherheit und -qualität hat für die BIO-SYS GmbH höchste Priorität. Das Unternehmen agiert unter den Richtlinien der Europäischen Union für In-vitro-Diagnostika (IVDR) und hat alle seine Produkte entsprechend zertifizieren lassen. Die kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Produkte erfolgt im Einklang mit den höchsten internationalen Standards, um die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen zu garantieren. Darüber hinaus sind die internen Qualitätsmanagementsysteme nach ISO 13485 zertifiziert.

Bedeutung für die Region

Die BIO-SYS GmbH ist Teil der wirtschaftlichen Struktur des Wetteraukreises und schafft Arbeitsplätze im qualifizierten Fachbereich. Als Unternehmen am Biotechnologiestandort Hessen bestehen Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Diese Vernetzung fördert den Wissensaustausch, von dem BIO-SYS und die Region gleichermaßen profitieren. Das Unternehmen engagiert sich zudem durch Bildungs- und Schulungsangebote im regionalen Fachkräftemarkt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu BIO-SYS GmbH

Was macht BIO-SYS GmbH?

BIO-SYS GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Wetteraukreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist BIO-SYS GmbH ansässig?

BIO-SYS GmbH hat seinen Sitz in Wetteraukreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist BIO-SYS GmbH tätig?

BIO-SYS GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik