Hensler Medizin-Technik Adresse & Kontakt
Hensler Medizin-Technik aus Tuttlingen
Hensler Medizin-Technik fertigt chirurgische Instrumente und medizintechnische Feinarbeit am Standort Tuttlingen, Baden-Württemberg. Der Betrieb gehört zum Tuttlinger Medizintechnikcluster, das über 400 Unternehmen umfasst und ein Zentrum für chirurgische Instrumente bildet. Hensler knüpft an die Tradition des Tuttlinger Instrumentenmachens an. Das Unternehmen blickt auf eine über 25-jährige Geschichte in der Medizintechnik zurück und investiert in seine Fertigungstechnologien.
Leistungen und Produkte
Hensler Medizin-Technik fertigt und bearbeitet chirurgische Instrumente, Sonderanfertigungen und Bauteile nach Kundenspezifikation. Zum Programm gehören Klemmen, Scheren, Haken und Retraktoren aus Edelstahl. Daneben fertigt das Unternehmen minimalinvasive Instrumente für moderne chirurgische Verfahren. Individuell angepasste Lösungen entstehen in Zusammenarbeit mit Chirurgen und medizinischen Einrichtungen.
Jeder Produktionsschritt vom Entwurf über die Fertigung bis zur Endkontrolle folgt festen Richtlinien. Hensler hat ISO-Zertifizierungen, die die Konformität mit internationalen Standards belegen, und erfüllt die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union.
- Chirurgische Instrumente: Klemmen, Scheren, Haken, Retraktoren
- Minimale-invasive Instrumente: Speziell für moderne chirurgische Eingriffe entwickelt
- Sonderanfertigungen: Maßgeschneiderte Lösungen gemäß Kundenwunsch
- Zusammenarbeit mit Partnern: Unterstützung durch Anbieter von Oberflächenveredelung, Schleifarbeiten und Qualitätsprüfungen
Regulatorische Einordnung
Hensler Medizin-Technik ist nach den Vorgaben der europäischen und internationalen Medizintechnikrichtlinien zertifiziert. Das Unternehmen unterliegt der Aufsicht durch benannte Stellen, die die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards im Produktionsprozess prüfen. Als Hersteller entwickelt Hensler Produkte, die sowohl die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) als auch die der Food and Drug Administration (FDA) in den Vereinigten Staaten erfüllen. Prüfungen und technische Dokumentationen begleiten die Produkte über ihren Lebenszyklus.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen vereint auf engem Raum die Kompetenzen der chirurgischen Instrumentenfertigung: Metallverarbeitung, Oberflächentechnik, Sterilisationsverpackung, Logistik und Prüfwesen. Die hohe Dichte an Spezialisten für chirurgische Instrumente macht Tuttlingen zu einem Produktionsort für OEM-Kunden aus verschiedenen Ländern. Die Region gilt als europäisches Zentrum für Medizintechnik und bietet Hensler Medizin-Technik ein Netzwerk an Partnerunternehmen und Zulieferern derselben Branche. Diese Zusammenarbeit erleichtert die Umsetzung gemeinsamer Projekte.
Die Lage in Baden-Württemberg trägt zur regionalen Bedeutung bei, da die Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen Impulse für die Weiterentwicklung von Technologien und Produkten gibt. Hensler nutzt diese Anbindung für neue Entwicklungen und reagiert auf veränderte Marktbedürfnisse.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Hensler Medizin-Technik
Was macht Hensler Medizin-Technik?
Hensler Medizin-Technik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hensler Medizin-Technik ansässig?
Hensler Medizin-Technik hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hensler Medizin-Technik tätig?
Hensler Medizin-Technik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.