Barkey GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Barkey GmbH & Co. KG im Überblick
Barkey GmbH & Co. KG ist ein renommierter deutscher Hersteller von Inkubationssystemen und Infusionswärmern für die Intensiv- und Notfallmedizin aus dem Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet und hat sich seitdem als Experte in der Temperierung von Flüssigkeiten und Geweben etabliert. Barkey ist international bekannt für seine innovativen Temperiersysteme zur Erwärmung von Blut, Infusionen und Körperteilen in der klinischen Anwendung.
Leistungen und Produkte
Barkey produziert eine Reihe spezialisierter Produkte, darunter Infusions- und Transfusionswärmer, Kassetteninkubatoren für Blutprodukte, Aufwärmsysteme für Patienten sowie Laborkühlgeräte. Die Produkte sind so konzipiert, dass sie in kritischen Umgebungen wie der Intensivmedizin, Notaufnahmen, Operationssälen und Blutbanken eingesetzt werden können. Sie erfüllen die strengen Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie der ISO 13485, die eine hohe Qualität und Sicherheit gewährleisten.
- Infusions- und Transfusionswärmer: Diese Geräte gewährleisten, dass Blut- und Infusionslösungen auf die optimale Körpertemperatur erwärmt werden, um Komplikationen in der Patientenversorgung zu vermeiden.
- Kassetteninkubatoren: Für die Lagerung und Temperaturkontrolle von Blutprodukten, die eine präzise Kontrolle der Umgebungsbedingungen erfordern.
- Aufwärmsysteme für Patienten: Diese Systeme sind entscheidend, um die Körpertemperatur bei kritisch kranken Patienten stabil zu halten und Hypothermie zu verhindern.
- Laborkühlgeräte: Spezielle Geräte, die für die sicheren Lagerung von Proben und pharmazeutischen Produkten konzipiert sind.
Die innovative Technologie von Barkey auf diesem Gebiet sorgt dafür, dass das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit in über 50 Ländern als leistungsstarker Partner geschätzt wird. Ein starkes Engagement für Forschung und Entwicklung trägt dazu bei, die Produktpalette ständig zu erweitern und zu verbessern.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Barkey GmbH & Co. KG legt großen Wert auf die Einhaltung höchster Qualitätsstandards und regulatorischer Anforderungen. Das Unternehmen produziert nach den Vorgaben der Medizinprodukterichtlinien und wurde mit dem Qualitätsmanagementsystem ISO 13485 zertifiziert. Dieser Standard garantiert, dass alle Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus sicher und effektiv sind. Darüber hinaus sind die Produkte von Barkey CE-zertifiziert, was ihre Konformität mit den europäischen Sicherheitsanforderungen bestätigt.
Das Unternehmen investiert kontinuierlich in neue Technologien und Innovationen, was sich in der Effizienz und Benutzerfreundlichkeit ihrer Produkte widerspiegelt. Ein internes Qualitätsmanagementteam begleitet sämtliche Produktionsprozesse, um langanhaltende und verlässliche Produkte zu gewährleisten.
Standort Lippe / Nordrhein-Westfalen
Der Kreis Lippe liegt in Ostwestfalen zwischen Bielefeld und Paderborn und spielt eine zentrale Rolle in der Gesundheitswirtschaft der Region. Barkey GmbH ist ein international renommiertes Unternehmen aus der ländlichen Region Ostwestfalen-Lippe, das von hier aus Kliniken weltweit mit lebensrettenden Wärmesystemen für Intensivpatienten versorgt. Die Nähe zu wichtigen Verkehrsanbindungen und Forschungseinrichtungen ermöglicht es Barkey, Effizienz und Innovation optimal zu kombinieren. Außerdem kooperiert das Unternehmen eng mit verschiedenen Kliniken und Universitäten, um neueste Entwicklungen in der Medizintechnik in die Produktlinie zu integrieren.
Die Entscheidung, im Kreis Lippe zu bleiben, zeigt das Engagement von Barkey, sowohl lokale wirtschaftliche Impulse zu setzen als auch zur regionalen Entwicklung der Medizintechnik beizutragen. Die Region ist bekannt für ihre Fachkräfte und Institutionen im Bereich der Medizintechnik, was Barkey in die Lage versetzt, hochqualitative Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nordrhein-Westfalen
```Häufige Fragen zu Barkey GmbH & Co. KG
Was macht Barkey GmbH & Co. KG?
Barkey GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Lippe. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Barkey GmbH & Co. KG ansässig?
Barkey GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Lippe. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Barkey GmbH & Co. KG tätig?
Barkey GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.