Rescue Trade OHG

Medizintechnik · Wetteraukreis

Rescue Trade OHG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Wetteraukreis, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Rescue Trade OHG Adresse & Kontakt

Adresse

Am Bahndamm 7
63688 Wetteraukreis

Rescue Trade OHG: Handel mit Rettungs- und Notfallmedizintechnik

Die Rescue Trade OHG wurde im Jahr 2005 gegründet und handelt mit Rettungs- und Notfallmedizintechnik in Deutschland. Der Hauptsitz liegt im Wetteraukreis in Hessen, in der Metropolregion Rhein-Main. Das Unternehmen liefert Produkte für den professionellen Rettungsdienst, die Notfallmedizin und den Bereich der Ersthelfer. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen Defibrillatoren, Notfallrucksäcke, Beatmungsgeräte und Rettungsausrüstung für den Einsatz im Freien wie auch in medizinischen Einrichtungen. Beliefert werden Rettungsdienste, Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie Arztpraxen und Kliniken.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Rescue Trade OHG ist auf die Bedürfnisse der Notfall- und Rettungsdienste zugeschnitten. Zu den zentralen Produkten zählen:

  • AED-Defibrillatoren: Diese Geräte sind für den Ersteinsatz konzipiert und ermöglichen die Behandlung von Herzstillständen durch Laienhelfer und Fachpersonal. Rescue Trade bietet verschiedene Modelle an.
  • Rettungs- und Traumarucksäcke: Diese Rucksäcke sind mit medizinischem Equipment ausgestattet und ermöglichen die Versorgung von Verletzten. Sie sind robust, leicht und für den Außeneinsatz geeignet.
  • Sauerstoffversorgungssysteme: Die angebotenen Systeme decken die Sauerstoffversorgung im Notfall ab und sind sowohl für den stationären als auch für den mobilen Einsatz gedacht.
  • Beatmungsmasken und Absauggeräte: Diese Geräte dienen der Atemwegssicherung und kommen bei Patienten mit Atemwegserkrankungen oder -notfällen zum Einsatz.
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung: Rescue Trade führt Erste-Hilfe-Kits und Zubehör für gewerbliche Ersthelfer und die öffentliche Hand.

Zum Angebot gehören außerdem Schulungen für die Anwendung von Defibrillatoren sowie Wartungsservices, die den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) entsprechen. Die Schulungen sind praxisorientiert und bereiten Rettungskräfte auf den Ernstfall vor.

Standort Wetteraukreis / Hessen

Der Wetteraukreis, in dem die Rescue Trade OHG ansässig ist, liegt in Hessen. Die Region ist gut an größere Städte wie Frankfurt am Main und Gießen angebunden, was die logistische Anlieferung und den Zugang zum Kundenkreis erleichtert. Im Wetteraukreis sind zahlreiche Unternehmen und Institutionen des Gesundheitssektors angesiedelt, an die sich das Angebot von Rescue Trade richtet.

Über die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen hinaus schafft das Unternehmen Arbeitsplätze in der Region. Die Rescue Trade OHG nimmt zudem regelmäßig an Veranstaltungen teil und unterstützt lokale Initiativen, die sich mit Erster Hilfe und Notfallmedizin beschäftigen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Rescue Trade OHG

Was macht Rescue Trade OHG?

Rescue Trade OHG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Wetteraukreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Rescue Trade OHG ansässig?

Rescue Trade OHG hat seinen Sitz in Wetteraukreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Rescue Trade OHG tätig?

Rescue Trade OHG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik