Cardiobridge GmbH Adresse & Kontakt
Cardiobridge GmbH: Katheterbasierte Herzunterstützung
Cardiobridge GmbH mit Sitz im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg entwickelt minimal-invasive Herzunterstützungssysteme. Das Unternehmen konzentriert sich auf katheterbasierte Herzpumpen und vaskuläre Assistenzsysteme für die Behandlung von kardiogenem Schock und Herzinsuffizienz. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen auf dieses Spezialgebiet der Medizintechnik fokussiert und einen Platz im Bereich der mechanischen Herzunterstützung aufgebaut.
Leistungen und Produkte
Cardiobridge entwickelt die Reitan Catheter Pump (RCP), ein katheterbasiertes Herzunterstützungssystem zur temporären Entlastung des Herzens bei schwerer Herzinsuffizienz und interventionellen Kardiologieprozeduren. Das System ermöglicht eine schnelle Unterstützung der Herzfunktion in kritischen Zuständen. Neben der RCP arbeitet Cardiobridge an weiteren Produkten, die verschiedene Formen der Herzunterstützung abdecken, von pumpenbasierten Lösungen bis hin zu Systemen für akute kardiovaskuläre Ereignisse.
Die Produkte kommen in der interventionellen Kardiologie und Herzchirurgie zum Einsatz und werden nach dem Medizinproduktegesetz (MDR) sowie der Norm ISO 13485 gefertigt. Cardiobridge betreibt Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, die Patientenversorgung weiterzuentwickeln. Klinische Studien dokumentieren die Wirksamkeit und Sicherheit der Systeme.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller von Medizinprodukten unterliegt Cardiobridge strengen regulatorischen Anforderungen. Die Produktentwicklung erfolgt unter Einhaltung der Richtlinien der Europäischen Union sowie der Gesundheitsbehörden in internationalen Märkten. Die Erfüllung der MDR und ISO 13485 ist Voraussetzung für den Marktzugang und bildet die Grundlage für das Vertrauen von Ärzten und Patienten in die angebotenen Produkte.
Standort Zollernalbkreis / Baden-Württemberg
Der Zollernalbkreis liegt auf der Schwäbischen Alb zwischen Stuttgart und dem Medizintechnikcluster Tuttlingen. Die Region beherbergt zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Medizintechnik. Die Nähe zum Tuttlinger Cluster sowie zu den Kardiologen an den Universitätskliniken in Tübingen und Freiburg bietet Cardiobridge ein fachliches Umfeld für die Entwicklung kardiologischer Medizintechnik. Der Austausch mit Unternehmen und Institutionen der Region unterstützt die Forschungsarbeit.
Die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Universitäten und Kliniken im Zollernalbkreis schafft Synergien, von denen Cardiobridge als ansässiges Unternehmen profitiert. Die Region fördert den Technologietransfer, der für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze in der Herzmedizin relevant ist.
Besonderheiten der Cardiobridge GmbH
Die Produktentwicklung bei Cardiobridge bindet Expertise aus Ingenieurwesen, Biomedizintechnik, klinischer Forschung und Patientenversorgung ein. Das Unternehmen kooperiert mit medizinischen Fachgesellschaften und ist auf internationalen Kongressen und Veranstaltungen vertreten, bei denen aktuelle Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse ausgetauscht werden.
Darüber hinaus berücksichtigt Cardiobridge in der Produktentwicklung den Einsatz umweltfreundlicher Materialien und Herstellungsverfahren. Dieser Ansatz ist Teil der Unternehmensausrichtung auf verantwortungsbewusstes und ethisches Handeln.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg
```Häufige Fragen zu Cardiobridge GmbH
Was macht Cardiobridge GmbH?
Cardiobridge GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Zollernalbkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Cardiobridge GmbH ansässig?
Cardiobridge GmbH hat seinen Sitz in Zollernalbkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Cardiobridge GmbH tätig?
Cardiobridge GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Zollernalbkreis
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.