PSM Medical Solutions

Medizintechnik · Tuttlingen

PSM Medical Solutions ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PSM Medical Solutions Adresse & Kontakt

Adresse

Gewerbestrasse 10
78594 Tuttlingen

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PSM Medical Solutions

PSM Medical Solutions ist ein Medizinprodukte-Unternehmen aus Tuttlingen und damit Teil des dortigen Branchenclusters. Die Abkürzung PSM steht möglicherweise für „Professional Surgical and Medical" und verweist auf den Schwerpunkt bei chirurgischen und medizinischen Produkten aus dem Zentrum der Instrumentenfertigung. Das Unternehmen ist in Forschung und Entwicklung tätig und richtet seine Produkte an den geltenden Standards der Medizintechnik aus.

Leistungen und Produkte

PSM Medical Solutions bietet ein Portfolio aus chirurgischen Instrumenten, Medizinprodukten sowie Lösungen für verschiedene operative Disziplinen. Schwerpunkte liegen in der Orthopädie, der Allgemeinchirurgie und der minimal-invasiven Chirurgie. In Zusammenarbeit mit Kliniken und OEM-Kunden entwickelt das Unternehmen angepasste Lösungen und kundenspezifische Instrumentensets, die auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind. Dazu gehört auch die Entwicklung von Softwarelösungen, die die Bedienung und die Integration der Produkte in bestehende Systeme unterstützen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Produkte von PSM Medical Solutions unterliegen den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie den einschlägigen internationalen Normen. Das Unternehmen betreibt ein Qualitätsmanagementsystem, das die einzelnen Phasen des Produktlebenszyklus abdeckt. Ein Verbesserungsprozess erstreckt sich über die Unternehmensbereiche, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte sicherzustellen. PSM Medical Solutions kann Zertifizierungen wie ISO 13485 erfüllen, die für Qualitätskontrolle und Zuverlässigkeit der Produkte maßgeblich sind.

Regionale Bedeutung und Netzwerke

Als Teil des Tuttlinger Medizintechnik-Ökosystems profitiert PSM Medical von kurzen Wegen zu Zulieferern, Oberflächenveredlern und Logistikpartnern vor Ort. Dieser Standortvorteil ermöglicht eine zügige Produktion und die Anpassung der Produkte an Markt- oder Kundenanforderungen. Das Tuttlinger Cluster ist für die enge Vernetzung von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Bildungsträgern bekannt. PSM unterhält Partnerschaften zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die den fachlichen Austausch unterstützen.

Besonderheiten und Innovationen

Bei PSM Medical Solutions arbeiten Fachingenieure, Designer und medizinische Experten zusammen. Diese interdisziplinäre Aufstellung dient der Produktentwicklung und der Lösung technischer Aufgaben nach aktuellen technologischen Standards. PSM setzt Fertigungstechnologien wie additive Fertigung und computerunterstütztes Design (CAD) ein, was die Effizienz der Produktion erhöht und zusätzliche Produktmöglichkeiten eröffnet. Neben der Produktentwicklung berücksichtigt das Unternehmen Nachhaltigkeit, etwa durch umweltfreundliche Materialien und energieeffiziente Produktionsverfahren, um ökologische Auswirkungen zu verringern.

Ausblick und Zukunftsstrategie

PSM Medical Solutions konzentriert sich auf die Weiterentwicklung seiner Produktlinien und die Erschließung neuer Märkte. Das Unternehmen plant, seine Forschungskapazitäten auszubauen und neue Produktkategorien zu entwickeln, um den Anforderungen im Gesundheitswesen zu entsprechen. Der Ausbau internationaler Märkte und der verstärkte Einsatz digitaler Technologien sollen die Kundenbindung verbessern und neue Kundenkreise erreichen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu PSM Medical Solutions

Was macht PSM Medical Solutions?

PSM Medical Solutions ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PSM Medical Solutions ansässig?

PSM Medical Solutions hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PSM Medical Solutions tätig?

PSM Medical Solutions ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik