Depotmed GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Halle Saale

Depotmed GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Halle Saale, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Depotmed GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Burgstrasse 47
06114 Halle Saale

Depotmed GmbH & Co. KG: Profil

Die Depotmed GmbH & Co. KG wurde 2007 in Halle (Saale) gegründet und ist im Bereich der Medizintechnik tätig. Das Unternehmen handelt mit medizinischen Produkten sowie Verbrauchsmaterialien und stellt diese bereit. Beliefert werden Arztpraxen, Kliniken und weitere medizinische Einrichtungen in Sachsen-Anhalt sowie in angrenzenden Bundesländern. Der Schwerpunkt liegt auf regionaler Nähe und persönlicher Kundenbetreuung in Mitteldeutschland.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment der Depotmed GmbH umfasst Einmalartikel und Verbrauchsmaterialien für die ambulante und stationäre Medizin. Dazu zählen unter anderem:

  • Verbandsmaterialien: Wundverbände, Kompressen und Pflaster für die Wundversorgung.
  • Schutzausrüstung: Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz und Schutzkittel entsprechend den Hygieneanforderungen der jeweiligen medizinischen Einrichtungen.
  • Desinfektionsmittel: Produkte zur Hand- und Flächendesinfektion gemäß den geltenden Vorschriften.
  • Diagnoseprodukte: Geräte und Verbrauchsmaterialien für die medizinische Diagnostik, beispielsweise Blutdruckmessgeräte und Teststreifen.
  • Praxisbedarf: Produkte für den Praxisalltag, etwa Dokumentationsmaterialien und Patientenkarten.

Ergänzend bietet Depotmed logistische Dienstleistungen an, die auf die Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Dazu gehören Bestandsmanagement zur durchgängigen Versorgung sowie Lieferservices nach den jeweiligen Bedürfnissen der medizinischen Einrichtungen. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR).

Standort Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

Halle (Saale) ist Hauptsitz von Depotmed und ein Standort für die Gesundheitswirtschaft. Mit über 230.000 Einwohnern zählt die Stadt zu den größten in Sachsen-Anhalt. In den vergangenen Jahren haben sich dort vermehrt Medizintechnikunternehmen angesiedelt, was Depotmed entsprechende Rahmenbedingungen für sein Geschäftsmodell bietet.

Die Nähe zu Städten wie Leipzig und ein ausgebautes Logistiknetz ermöglichen Depotmed kurzfristige Lieferungen sowie eine überregionale Distribution. Kunden in der Region profitieren von einem Netzwerk aus medizinischen Versorgungseinrichtungen und Unternehmen des Gesundheitssektors.

Depotmed arbeitet mit lokalen Ausbildungseinrichtungen und Universitäten zusammen. Ziel dieser Kooperationen ist die Ausbildung künftiger Fachkräfte und die Stärkung der medizintechnischen Kompetenz in Sachsen-Anhalt. Damit beteiligt sich das Unternehmen an der Entwicklung des Standorts.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Depotmed GmbH & Co. KG

Was macht Depotmed GmbH & Co. KG?

Depotmed GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Halle Saale. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Depotmed GmbH & Co. KG ansässig?

Depotmed GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Halle Saale. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Depotmed GmbH & Co. KG tätig?

Depotmed GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik