DMB Apparatebau GmbH

Medizintechnik · Alzey-Worms

DMB Apparatebau GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

DMB Apparatebau GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Spiesheimer Weg 25A
55286 Alzey-Worms

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DMB Apparatebau GmbH: Profil

Die DMB Apparatebau GmbH hat ihren Sitz im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz und stellt Spezialapparate und Baugruppen für die Medizintechnik und Pharmaindustrie her. Das Unternehmen entwickelt und fertigt kundenspezifische Geräte für medizinische Anwendungen. Eingesetzt werden dafür unterschiedliche Fertigungstechnologien und Fachpersonal, um Produkte nach den Standards der Branche zu liefern.

Leistungen und Produkte

DMB Apparatebau entwickelt und fertigt Spezialapparate, die in der Aufbereitung, Sterilisation und Verarbeitung in der Medizin- und Pharmaindustrie eingesetzt werden. Das Leistungsspektrum umfasst:

  • Konstruktion: DMB bietet Konstruktionsdienstleistungen an, die auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. Dabei kommen CAD-Systeme für die Planung und Simulation der Geräte zum Einsatz.
  • Fertigung: Die Fertigung erfolgt nach festgelegten Qualitätsstandards. DMB verwendet ausgewählte Materialien und Fertigungsverfahren für langlebige Produkte.
  • Inbetriebnahme: Jedes Gerät wird vor der Auslieferung getestet und in Betrieb genommen, um die Anforderungen der Kunden zu prüfen.
  • Validierung und Qualifizierung: DMB unterstützt seine Kunden bei der Validierung und Qualifizierung ihrer Anlagen gemäß den gesetzlichen Vorgaben, darunter die Good Manufacturing Practice (GMP) und ISO 13485. Dazu gehören Tests und Dokumentationen zur Produktqualität.

DMB investiert in neue Technologien und in Schulungen für seine Mitarbeiter, um den Stand der Technik zu halten.

Regulatorische Einordnung

DMB Apparatebau GmbH arbeitet in einem stark regulierten Umfeld mit Richtlinien und Standards. Unternehmen in der Medizintechnik und Pharmaindustrie müssen sicherstellen, dass ihre Produkte sicher und wirksam sind. DMB hält dafür die Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR) und der ISO-Normen ein. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass die Produkte technisch einwandfrei sind und den Anforderungen von Benutzern und Aufsichtsbehörden entsprechen.

Durch die Einhaltung dieser Standards stellt DMB Produkte her, die in Kliniken, Laboren und Produktionsstätten zum Einsatz kommen.

Standort Alzey-Worms / Rheinland-Pfalz

Der Landkreis Alzey-Worms, in dem DMB Apparatebau ansässig ist, gehört zur Region Rheinhessen zwischen Mainz und dem Rheinhessen. Die Lage liegt in der Nähe weiterer Akteure der Branche, darunter Boehringer Ingelheim und andere Pharmaunternehmen. Diese regionale Nähe erleichtert den Austausch innerhalb der Medizintechnik.

DMB kann die vorhandene Infrastruktur nutzen sowie ein Netzwerk von Zulieferern und Partnern, die Komponenten und Dienstleistungen für die Medizintechnik bereitstellen.

Zusätzlich engagiert sich DMB in der Weiterbildung innerhalb der Region, beispielsweise durch Kooperationen mit Hochschulen und Fachinstitutionen, um Fachkräfte für die Medizintechnik zu fördern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Rheinland-Pfalz | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu DMB Apparatebau GmbH

Was macht DMB Apparatebau GmbH?

DMB Apparatebau GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Alzey-Worms. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist DMB Apparatebau GmbH ansässig?

DMB Apparatebau GmbH hat seinen Sitz in Alzey-Worms. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist DMB Apparatebau GmbH tätig?

DMB Apparatebau GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik