Vistec AG

Medizintechnik · Fürstenfeldbruck

Vistec AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Vistec AG Adresse & Kontakt

Adresse

Werner-von-Siemens-Strasse 13
82140 Fürstenfeldbruck

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Vistec AG

Die Vistec AG mit Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern, ist ein Medizintechnikunternehmen für die Gesundheitsbranche. Gegründet wurde es im Jahr 2005 in der Münchener Metropolregion. Ein Schwerpunkt liegt auf Forschung und Entwicklung. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot richtet sich an die Anforderungen der Kunden und verbindet etabliertes Fachwissen mit aktueller Technologie.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der Vistec AG umfasst unter anderem folgende Bereiche:

  • Diagnosegeräte: Entwicklung und Herstellung von Diagnosetechnologien für präzise Ergebnisse.
  • Therapiesysteme: Integrierte Lösungen zur Unterstützung bei verschiedenen Behandlungen in der Klinik.
  • Rehabilitationstechnologien: Geräte und Systeme für Genesung und Rehabilitation, von Prothesen bis zu ergonomischen Hilfsmitteln.
  • Telemedizinische Lösungen: Produkte zur Fernüberwachung und -diagnose von Patienten, deren Bedeutung während der Covid-19-Pandemie zugenommen hat.

Die Produkte der Vistec AG erfüllen die Anforderungen der FDA und der CE-Kennzeichnung, was die regulatorische Einordnung im internationalen Markt erleichtert. Die angewandten Qualitätsstandards sind durch Auszeichnungen und Zertifikate dokumentiert.

Standort Fürstenfeldbruck / Bayern

Die Vistec AG hat ihren Sitz in Fürstenfeldbruck, einem Standort für Medizintechnik und Biotechnologie. Die Region ist über die Autobahn A8 und die S-Bahn-Linie S4 angebunden und verfügt über ein Netzwerk aus Forschungsinstitutionen und Kliniken. Das schafft Voraussetzungen für Kooperationen und Wissensaustausch. Die Nähe zu Münchens Universitätskliniken eröffnet Möglichkeiten zur klinischen Forschung und Entwicklung. Der Standort verbindet Wissenschaft und Industrie und unterstützt die Markteinführung neuer Technologien.

Die Tätigkeit der Vistec AG in der Region geht über die Produktentwicklung hinaus. Das Unternehmen beteiligt sich an regionalen Medizintechnik-Netzwerken und fördert den Austausch zwischen Akteuren des Gesundheitssektors. Diese Vernetzung dient dazu, aktuelle Trends und Herausforderungen in der Medizintechnik zu erkennen und darauf zu reagieren.

Besonderheiten und Chancenerkennung

Ein Merkmal der Vistec AG ist die Ausrichtung auf nachhaltige und ressourcenschonende Technologien. Das Unternehmen hat Programme aufgelegt, um die Umweltauswirkungen seiner Produkte zu verringern und nachhaltige Produktionsmethoden zu erforschen. Diese Ausrichtung hat auch wirtschaftliche Gründe, da zunehmend Institutionen umweltfreundliche Lösungen nachfragen.

Zusätzlich setzt Vistec auf digitale Transformation und Künstliche Intelligenz, um Effizienz und Qualität der Produkte zu erhöhen. Intelligente Algorithmen kommen in Diagnostik und Therapie zum Einsatz. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Lösungen anzubieten, die zur Lebensqualität der Menschen beitragen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Vistec AG

Was macht Vistec AG?

Vistec AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Fürstenfeldbruck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Vistec AG ansässig?

Vistec AG hat seinen Sitz in Fürstenfeldbruck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Vistec AG tätig?

Vistec AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik