MABAG Medizinische Apparate Bau AG

Medizintechnik · Stormarn

MABAG Medizinische Apparate Bau AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Stormarn, Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MABAG Medizinische Apparate Bau AG Adresse & Kontakt

Adresse

Hauptstrasse 36 i
22885 Stormarn

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MABAG Medizinische Apparate Bau AG im Überblick

Die MABAG Medizinische Apparate Bau AG ist ein auf Hydrotherapie und physikalische Therapieanlagen spezialisierter Hersteller aus dem Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt und produziert Unterwassermassagewannen, Bewegungsbäder und hydrotherapeutische Behandlungsanlagen für Rehabilitationszentren, Kliniken und Spa-Einrichtungen. MABAG beliefert Kunden in Deutschland und international. Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Medizintechnik hat sich das Unternehmen einen festen Platz in der Branche erarbeitet und zeichnet sich durch seine Innovationskraft und Qualität aus.

Leistungen und Produkte

MABAG fertigt medizinische Wannen und Becken für Unterwasserdruckstrahlmassage (UWM), Bewegungsbäder für Rehabilitation und Physiotherapie sowie Thermalbäder und Vierzellengebäder für die physikalische Therapie. Diese Produkte tragen erheblich zur Verbesserung der Genesung und zum Wohlbefinden der Patienten bei und finden Anwendung in:

  • Rehabilitationskliniken
  • Orthopädischen Fachkliniken
  • Therme-Einrichtungen
  • Wellness-Anlagen

Die Produktpalette umfasst auch maßgeschneiderte Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kliniken und Reha-Zentren abgestimmt sind. Zudem ist MABAG an der kontinuierlichen Forschung und Entwicklung beteiligt, um neue Behandlungsmethoden zu integrieren und bestehende Produkte weiter zu optimieren. Ein Beispiel hierfür ist die Integration von digitalen Steuerungssystemen, die eine präzisere Anpassung der Therapie an individuelle Bedürfnisse ermöglichen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

MABAG ist nach den höchsten europäischen Standards zertifiziert, insbesondere nach ISO 13485:2016, was die Qualitätssicherung in der Medizintechnik betrifft. Diese Zertifizierung zeigt, dass das Unternehmen die Anforderungen an ein effektives Qualitätsmanagementsystem für die Entwicklung und Produktion medizinischer Geräte erfüllt. Jedes Produkt durchläuft strenge Tests und Qualitätskontrollen, bevor es auf den Markt kommt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Produkte nicht nur effektiv sind, sondern auch höchsten Sicherheitsstandards genügen.

Regionale Bedeutung und Innovationskraft

Der Kreis Stormarn spielt eine bedeutende Rolle in der Medizintechnik-Branche, nicht nur aufgrund der geografischen Nähe zu Hamburg, sondern auch durch die ansässigen Fachkenntnisse im Bereich der Gesundheits- und Medizintechnologie. Die Standortvorteile, wie der Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften, innovativen Forschungseinrichtungen und Netzwerken in der Life-Science-Branche, unterstützen MABAG bei der Umsetzung seiner geschäftlichen Ziele.

Zusätzlich fördert MABAG aktiv den Wissensaustausch mit Hochschulen und anderen Forschungsinstituten, um innovative Produkte zu entwickeln. Durch diesen Dialog entstehen nicht nur neue Ansätze in der Therapie, sondern auch Produkte, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Patienten und Therapeuten orientieren.

Besonderheiten der MABAG Medizinische Apparate Bau AG

MABAG unterscheidet sich durch seine langjährige Marktpräsenz und das Engagement für nachhaltige Entwicklung. Das Unternehmen setzt auf umweltfreundliche Materialien und effiziente Produktionsmethoden, um die ökologischen Fußabdrücke seiner Produkte und Dienstleistungen zu minimieren. Darüber hinaus kommt ein Großteil der Materialien aus regionalen Quellen, was nicht nur die lokale Wirtschaft unterstützt, sondern auch die Transportwege und -kosten verringert.

Ein weiteres Merkmal von MABAG ist der exzellente Kundenservice. Der direkte Kontakt zu den Kunden ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Anfragen und individuelle Anpassungen der Produkte. Durch regelmäßige Schulungen und Informationsveranstaltungen für die Nutzer der Produkte sichert MABAG die optimale Anwendung seiner Anlagen und trägt so zur Verbesserung der Patientenergebnisse bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hamburg | Sanitätshäuser Übersicht

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Häufige Fragen zu MABAG Medizinische Apparate Bau AG

Was macht MABAG Medizinische Apparate Bau AG?

MABAG Medizinische Apparate Bau AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Stormarn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MABAG Medizinische Apparate Bau AG ansässig?

MABAG Medizinische Apparate Bau AG hat seinen Sitz in Stormarn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MABAG Medizinische Apparate Bau AG tätig?

MABAG Medizinische Apparate Bau AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik