MABAG Medizinische Apparate Bau AG Adresse & Kontakt
MABAG Medizinische Apparate Bau AG: Profil
Die MABAG Medizinische Apparate Bau AG stellt Anlagen für Hydrotherapie und physikalische Therapie her und sitzt im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt und produziert Unterwassermassagewannen, Bewegungsbäder und hydrotherapeutische Behandlungsanlagen für Rehabilitationszentren, Kliniken und Spa-Einrichtungen. MABAG beliefert Kunden in Deutschland und international. Das Unternehmen verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
MABAG fertigt medizinische Wannen und Becken für Unterwasserdruckstrahlmassage (UWM), Bewegungsbäder für Rehabilitation und Physiotherapie sowie Thermalbäder und Vierzellengebäder für die physikalische Therapie. Die Produkte kommen unter anderem in folgenden Bereichen zum Einsatz:
- Rehabilitationskliniken
- Orthopädischen Fachkliniken
- Therme-Einrichtungen
- Wellness-Anlagen
Die Produktpalette umfasst auch maßgeschneiderte Lösungen, die auf die Anforderungen von Kliniken und Reha-Zentren abgestimmt sind. MABAG arbeitet an der Forschung und Entwicklung, um neue Behandlungsmethoden zu integrieren und bestehende Produkte anzupassen. Ein Beispiel ist die Integration digitaler Steuerungssysteme, die eine genauere Anpassung der Therapie an individuelle Bedürfnisse ermöglichen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
MABAG ist nach ISO 13485:2016 zertifiziert, dem Standard für Qualitätsmanagement in der Medizintechnik. Die Zertifizierung belegt, dass das Unternehmen die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem für die Entwicklung und Produktion medizinischer Geräte erfüllt. Jedes Produkt durchläuft Tests und Qualitätskontrollen, bevor es auf den Markt kommt. So wird sichergestellt, dass die Produkte den geltenden Sicherheitsstandards entsprechen.
Regionale Einordnung
Der Kreis Stormarn hat Bezüge zur Medizintechnik-Branche, unter anderem durch die geografische Nähe zu Hamburg und durch ansässige Fachkenntnisse im Bereich der Gesundheits- und Medizintechnologie. Standortfaktoren wie der Zugang zu qualifizierten Fachkräften, Forschungseinrichtungen und Netzwerken in der Life-Science-Branche unterstützen MABAG bei der Umsetzung seiner geschäftlichen Ziele.
MABAG pflegt zudem den Wissensaustausch mit Hochschulen und anderen Forschungsinstituten, um Produkte zu entwickeln. Aus diesem Dialog entstehen neue Ansätze in der Therapie sowie Produkte, die sich an den Bedürfnissen von Patienten und Therapeuten orientieren.
Besonderheiten der MABAG Medizinische Apparate Bau AG
MABAG ist seit vielen Jahren am Markt und richtet die Produktion auf nachhaltige Entwicklung aus. Das Unternehmen setzt auf umweltfreundliche Materialien und effiziente Produktionsmethoden, um den ökologischen Fußabdruck seiner Produkte und Dienstleistungen zu verringern. Ein Großteil der Materialien stammt aus regionalen Quellen, was die lokale Wirtschaft einbindet und die Transportwege und -kosten verkürzt.
Ein weiteres Merkmal von MABAG ist der direkte Kundenkontakt, der eine schnelle Reaktion auf Anfragen und individuelle Anpassungen der Produkte ermöglicht. Durch Schulungen und Informationsveranstaltungen für die Nutzer der Produkte unterstützt MABAG die Anwendung seiner Anlagen.
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```Häufige Fragen zu MABAG Medizinische Apparate Bau AG
Was macht MABAG Medizinische Apparate Bau AG?
MABAG Medizinische Apparate Bau AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Stormarn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist MABAG Medizinische Apparate Bau AG ansässig?
MABAG Medizinische Apparate Bau AG hat seinen Sitz in Stormarn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist MABAG Medizinische Apparate Bau AG tätig?
MABAG Medizinische Apparate Bau AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.