ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH

Medizintechnik · Ludwigsburg

ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ludwigsburg, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Etzelstraße 10
74321 Ludwigsburg

ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH im Überblick

Die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH ist ein auf Hochleistungskunststoffe und technische Kunststoffkomponenten spezialisiertes Unternehmen aus Ludwigsburg, Baden-Württemberg. Gegründet im Jahr 1980, hat sich das Unternehmen von einem kleinen Anbieter zu einem wichtigen Akteur in der Medizintechnik und verschiedenen anderen Industrien entwickelt. Als Tochtergesellschaft des börsennotierten ElringKlinger-Konzerns gehört es zu einem international tätigen Unternehmen mit einer starken Marktstellung. Die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH stellt präzise Kunststoffbauteile aus PTFE, PEEK und anderen Hochleistungspolymeren her, die speziell für medizintechnische, chemische und industrielle Anwendungen konzipiert sind. Die Entscheidung, Hz für Hochleistungskunststoffe zu wählen, spiegelt das Engagement des Unternehmens wider, Produkte mit überlegenen Eigenschaften hinsichtlich der Chemikalienbeständigkeit, Temperaturstabilität und mechanischen Festigkeit zu produzieren.

Leistungen und Produkte

ElringKlinger Kunststofftechnik fertigt eine Vielzahl von Produkten, darunter Dichtungen, Gleitlager, Laufbuchsen und Sonderbauteile. Die Auswahl der Materialien wie PTFE, PEEK und PI ist entscheidend für die Produktspezifikationen, da diese Werkstoffe ausgezeichnete chemische Beständigkeit und Steifigkeit bieten. Im medizintechnischen Bereich kommen diese Materialien in Implantaten, chirurgischen Instrumenten und Medizingeräten zum Einsatz. So werden beispielsweise hochpräzise Dichtungen in der Herstellung von Medizingeräten verwendet, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten. Auch die Fertigung von speziellen Bauteilen nach Kundenanforderungen ist eine Stärke des Unternehmens. Diese kundenspezifischen Lösungen sind oft das Ergebnis enger Zusammenarbeit mit den Kunden, um spezielle Anforderungen zu erfüllen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der ElringKlinger Kunststofftechnik unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, insbesondere im medizintechnischen Bereich. Das Unternehmen hält sich an die Richtlinien der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und erfüllt die ISO 13485:2016, die auf das Qualitätsmanagementsystem in der Medizintechnik abzielt. Diese Einhaltung gewährleistet, dass alle Produkte sicher und wirksam sind und die hohen Standards der Branche erfüllen. Durch kontinuierliche Schulung und Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter stellt das Unternehmen sicher, dass alle Prozesse den regulatorischen Anforderungen entsprechen und die Produktqualität stets gewährleistet ist.

Bedeutung für die Region

ElringKlinger Kunststofftechnik hat nicht nur eine wichtige Rolle als Arbeitgeber in der Region Ludwigsburg, sondern trägt auch zur wirtschaftlichen Entwicklung des gesamten Stuttgarter Ballungsraums bei. Das Unternehmen beschäftigt über 300 Mitarbeiter und fördert aktiv die Ausbildung junger Fachkräfte, insbesondere im technischen Bereich. Die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsinstituten in der Region ermöglicht es dem Unternehmen, innovative Technologien und Produkte zu entwickeln, die den sich ständig entwickelnden Anforderungen der Medizintechnik gerecht werden. Diese Verbindung zur Wissenschaft nicht nur bewahrt die Wettbewerbsfähigkeit, sondern trägt auch zur Stärkung der regionalen Innovationskraft bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Stuttgart | Lohnhersteller Übersicht

Häufige Fragen zu ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH

Was macht ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH?

ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ludwigsburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH ansässig?

ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH hat seinen Sitz in Ludwigsburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH tätig?

ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik