Reda Instrumente GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Reda Instrumente GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Reda Instrumente GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gänsäcker 34
78532 Tuttlingen

Reda Instrumente GmbH im Überblick

Die Reda Instrumente GmbH hat ihren Sitz in Tuttlingen, einer Stadt, die als das Herzstück der Medizintechnik in Deutschland gilt. Gegründet mit dem Ziel, qualitativ hochwertige chirurgische Instrumente zu entwickeln, hat sich Reda dank ihrer kontinuierlichen Innovationskraft und der engen Zusammenarbeit mit Fachkräften in der Chirurgie einen exzellenten Ruf erarbeitet. Das Unternehmen legt großen Wert auf Präzision und Funktionalität, was es im nationalen und internationalen Markt erfolgreich positioniert.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Reda Instrumente GmbH ist breit gefächert. Es umfasst chirurgische Grundinstrumente wie Skalpellklingen, Scheren und Zangen sowie spezialisierte Instrumente, die auf verschiedene medizinische Fachrichtungen wie Orthopädie, Neurologie, Gynäkologie und Kardiologie abgestimmt sind. Besonders hervorzuheben ist die Fertigung von Instrumenten für minimalinvasive Eingriffe, die durch ihre Präzision und Ergonomie dazu beitragen, die Genesung der Patienten zu optimieren.

  • Chirurgische Grundinstrumente: Standardinstrumente, die in jedem Operationssaal unerlässlich sind.
  • Spezialinstrumente: Individuell anpassbare Geräte für spezifische Eingriffe in verschiedenen Fachgebieten.
  • Reparaturservices: Um die Lebensdauer der Instrumente zu maximieren, bietet Reda Reparatur- und Instandhaltungsdienste an.
  • Sonderanfertigungen: Auf Kundenwunsch entwickelte Instrumente, die spezielle Anforderungen erfüllen.

Die gesamte Produktlinie von Reda wird unter strengen Vorgaben der EU-MDR (Medical Device Regulation) gefertigt. Diese regulatorischen Anforderungen garantieren, dass alle Instrumente den höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit und Leistungsfähigkeit entsprechen. Zudem unterliegt die Qualitätssicherung bei Reda einer kontinuierlichen Evaluation, wodurch das Unternehmen in der Lage ist, fortlaufend Innovationen und Produktverbesserungen umzusetzen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als das Weltzentrum der chirurgischen Instrumentenfertigung mit über 600 Medizintechnikunternehmen, die in diesem Bereich tätig sind. Dieses Cluster zeichnet sich durch eine jahrhundertealte Handwerkstradition aus, die das Fundament für die hochwertige Produktion von chirurgischen Instrumenten legt. Die Stadt lädt zudem regelmäßig zu Fachmessen und Konferenzen ein, wodurch der Austausch von Expertisen gefördert wird. Durch die enge Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Fachkräften und Instituten ist Tuttlingen in der Lage, Innovationen schnell in die Praxis umzusetzen.

Die regionale Bedeutung der Reda Instrumente GmbH erstreckt sich über die Grenzen von Tuttlingen hinaus. Als Teil dieses dynamischen Netzwerks profitiert das Unternehmen nicht nur von der Nähe zu anderen Herstellern und Zulieferern, sondern trägt auch aktiv zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und des internationalen Wettbewerbs bei. Die Ansiedlung in dieser Medizintechnik-Hochburg ermöglicht es Reda, stets am Puls der neuesten Entwicklungen in der Branche zu bleiben und darauf zu reagieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Reda Instrumente GmbH

Was macht Reda Instrumente GmbH?

Reda Instrumente GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Reda Instrumente GmbH ansässig?

Reda Instrumente GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Reda Instrumente GmbH tätig?

Reda Instrumente GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik