KaWeCo GmbH

Medizintechnik · Ludwigsburg

KaWeCo GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ludwigsburg, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

KaWeCo GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gerlinger Strasse 36-38
71254 Ludwigsburg

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KaWeCo GmbH: Profil

Die KaWeCo GmbH mit Sitz in Ludwigsburg, Baden-Württemberg, entwickelt, produziert und vertreibt Produkte aus dem Bereich Rehabilitationstechnik und Mobilitätshilfen. Das 1981 gegründete Unternehmen konzentriert sich auf Produkte für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Die Produkte kommen in Deutschland sowie international in Kliniken, Sanitätshäusern und Privathaushalten zum Einsatz. KaWeCo betreibt eigene Forschung und Entwicklung, um die Produkte an den Anforderungen der Anwender auszurichten.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment der KaWeCo GmbH umfasst Mobilitätshilfen für Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätseinschränkungen. Dazu gehören:

  • Aktivrollstühle: Ergonomisch gestaltete Rollstühle für Bewegungsfreiheit und Unabhängigkeit der Nutzer.
  • Leichtgewichtrollstühle: Rollstühle für Nutzer, die Mobilität bei geringem Gewicht benötigen.
  • Elektrorollstühle: Rollstühle mit Antriebstechnik für einfache Handhabung und Beweglichkeit.
  • Liegefixierungen: Produkte zur sicheren Positionierung, eingesetzt in der Pflege von Patienten mit schwerer Bewegungseinschränkung.
  • Rollstuhl-Sportausrüstung: Produkte für den Rollstuhlsport.

Die Produkte sind individuell anpassbar und werden nach den jeweiligen Bedürfnissen der Anwender gefertigt, um ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. Eingesetzte Materialien und Technologien zielen auf Funktionalität und Langlebigkeit der Hilfsmittel.

Regulatorische Einordnung

Die KaWeCo GmbH ordnet ihre Produkte gemäß den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte ein und erfüllt die entsprechenden Normen zur Qualitätssicherung. Die Produkte werden nach ISO 13485 entwickelt und durchlaufen Qualitätskontrollen zur Sicherheit und Wirksamkeit im täglichen Gebrauch. KaWeCo vernetzt sich zudem mit anderen Unternehmen und Institutionen der Medizintechnikbranche.

Standort Ludwigsburg / Baden-Württemberg

Ludwigsburg ist für Betrieb und Logistik der KaWeCo GmbH relevant. Die Stadt liegt nahe Stuttgart und verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur. Das Ludwigsburger Kreiskrankenhaus sowie mehrere Rehabilitationskliniken bilden ein Netzwerk aus Fachleuten und Therapeuten, das KaWeCo bei Entwicklung und Vertrieb der Produkte einbinden kann. Die Zusammenarbeit mit Sanitätshäusern ermöglicht den Vertrieb direkt an die Endverbraucher.

Die Region ist ein Standort für die Medizintechnik. Fachmessen und Veranstaltungen in der Umgebung bieten KaWeCo Gelegenheit zum Austausch mit anderen Akteuren der Branche und zur Erschließung neuer Märkte. Das unterstützt das Wachstum des Unternehmens und seine Position als Anbieter medizinischer Produkte.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Stuttgart | Sanitätshäuser Übersicht

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Häufige Fragen zu KaWeCo GmbH

Was macht KaWeCo GmbH?

KaWeCo GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ludwigsburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist KaWeCo GmbH ansässig?

KaWeCo GmbH hat seinen Sitz in Ludwigsburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist KaWeCo GmbH tätig?

KaWeCo GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik