DÜRR DeutschlandNTAL AG Adresse & Kontakt
DÜRR DeutschlandNTAL AG aus Ludwigsburg
Die DÜRR DeutschlandNTAL AG mit Sitz in Ludwigsburg in Baden-Württemberg stellt dentale Geräte und Systeme her. Das Unternehmen entwickelt und produziert Lösungen für die dentale Branche. Zum Sortiment gehören Vakuumpumpen, Kompressoren, Bildgebungssysteme und Hygienelösungen, die in Zahnarztpraxen und Dentallaboren weltweit zum Einsatz kommen. Das Unternehmen verfügt über mehr als 80 Jahre Erfahrung in der Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von DÜRR DeutschlandNTAL AG umfasst:
- Dentale Kompressoren: Diese Kompressoren sind auf die Anforderungen von Zahnarztpraxen und Dentallaboren ausgelegt und sorgen für die Druckluftversorgung.
- Vakuumpumpen: Die Vakuumpumpen sind auf den Einsatz in verschiedenen dentalen Prozessen ausgelegt.
- Digitale Röntgensysteme: Diese Systeme liefern hochauflösende Bildgebung für Diagnostik und Behandlungsplanung.
- Bildverarbeitungslösungen: Softwarelösungen zur Integration der Bildgebung in den Praxisablauf.
- Hygienelösungen: Geräte zur Dentalraumhygiene, die hygienische Standards sicherstellen.
Darüber hinaus bietet DÜRR DeutschlandNTAL AG Servicepakete, Wartungsverträge sowie Schulungen an, die auf Zahnarztpraxen ausgerichtet sind. Damit ist das Unternehmen in der dentalen Versorgungsinfrastruktur tätig und unterstützt Praxen bei Effizienz und Patientensicherheit.
Regulatorische Einordnung
DÜRR DeutschlandNTAL AG produziert seine Geräte gemäß den Richtlinien der Europäischen Union und der amerikanischen FDA. Die Produkte durchlaufen Qualitätskontrollen und Zertifizierungsprozesse. Die Einhaltung internationaler Normen für medizinische Produkte ermöglicht es dem Unternehmen, seine Produkte weltweit anzubieten. Qualität und Compliance sind Bestandteil der Unternehmensphilosophie.
Standort Ludwigsburg / Baden-Württemberg
Ludwigsburg liegt nördlich von Stuttgart und gehört zur Metropolregion Stuttgart, in der zahlreiche Unternehmen der Medizintechnik ansässig sind. Baden-Württemberg zählt zu den bedeutenden Medizintechnikstandorten Deutschlands und bietet DÜRR DeutschlandNTAL AG Bedingungen für Forschung, Entwicklung und Vertrieb. Die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Hochschulen erleichtert den Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Technologien, was sich auf die Produktentwicklung auswirkt.
Die Stadt Ludwigsburg ist sowohl Produktionsstätte als auch Standort für Unternehmen und Startups. Die Vernetzung innerhalb der Region bietet DÜRR DeutschlandNTAL AG Möglichkeiten für Kooperationen und Wissensaustausch.
Forschung und Entwicklung
DÜRR DeutschlandNTAL AG legt einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen investiert in neue Technologien und Herstellungsprozesse. Zudem achtet DÜRR auf Nachhaltigkeit in der Produktion und bei der Verwendung seiner Produkte. Das zeigt sich in der Entwicklung energieeffizienter Geräte, die den Energieverbrauch in Zahnarztpraxen senken. DÜRR beteiligt sich an Initiativen zur Nachhaltigkeit in der Medizintechnikbranche.
Das Unternehmen kooperiert mit Universitäten und Forschungsinstituten, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Produktentwicklung einzubeziehen und die Produkte weiterzuentwickeln.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Labore
```Häufige Fragen zu DÜRR DeutschlandNTAL AG
Was macht DÜRR DeutschlandNTAL AG?
DÜRR DeutschlandNTAL AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ludwigsburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist DÜRR DeutschlandNTAL AG ansässig?
DÜRR DeutschlandNTAL AG hat seinen Sitz in Ludwigsburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist DÜRR DeutschlandNTAL AG tätig?
DÜRR DeutschlandNTAL AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.