Getinge Deutschland GmbH

Medizintechnik · Rastatt

Getinge Deutschland GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rastatt, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Getinge Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Kehler Strasse 31
76437 Rastatt

Unternehmensprofil

12.000+ (Konzern)

Mitarbeiter

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Getinge Deutschland GmbH: Profil

Getinge Deutschland GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der schwedischen Getinge AB, eines Anbieters von Lösungen für Life Science und Gesundheitsversorgung. Getinge AB hat seinen Hauptsitz in Göteborg (Schweden) und ist an der Nasdaq Stockholm gelistet. Der Konzern beschäftigt rund 12.000 Mitarbeitende weltweit. Die deutsche Niederlassung in Rastatt (Baden-Württemberg) koordiniert den deutschen Markt und verfügt über lokale Service- und Vertriebskapazitäten. Rastatt ist zudem ein Produktions- und Entwicklungsstandort für Sterilisationstechnologie. Das Unternehmen entwickelt Produkte mit Bezug zur Verbesserung klinischer Ergebnisse.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Getinge ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Acute Care Therapies (Intensivmedizin), Life Science (Reinraum- und Sterilisierungslösungen für Pharma/Biotech) und Surgical Workflows (operative Versorgung). Im Bereich Intensivmedizin liefert Getinge Technologien wie ECMO-Systeme (extrakorporale Membranoxygenierung), Beatmungsgeräte, Herzlungenmaschinen und Monitoring-Systeme für die patientennahe Versorgung. Das Unternehmen betreibt Forschung und Entwicklung, um die Therapieoptionen zu erweitern.

Der Life-Science-Bereich umfasst Sterilisationsautomaten und Reinraumlösungen für Pharmaunternehmen und Biotechlabore. Diese Systeme kommen in der Medikamentenproduktion und der Entwicklung von Biopharmazeutika zum Einsatz, wo regulatorische Vorgaben einzuhalten sind.

Im Bereich Surgical Workflows bietet Getinge Sterilisationsgeräte für Krankenhäuser, OP-Tische, Beleuchtungssysteme und digitale Workflow-Lösungen an. Diese Produkte unterstützen Abläufe in chirurgischen Umgebungen sowie Hygiene- und Sicherheitsstandards. Ergänzend entwickelt das Unternehmen Software, die den Informationsfluss und die Planung in Kliniken unterstützt.

In Deutschland sind Getinge-Produkte in vielen größeren Krankenhäusern und Pharmaunternehmen im Einsatz. Die Zusammenarbeit mit medizinischem Personal und Entscheidungsträgern fließt in die Produktentwicklung ein.

Regulierung & Zertifizierungen

Alle Medizinprodukte von Getinge unterliegen in Deutschland und Europa den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) und tragen die CE-Kennzeichnung. Für pharmazeutische Kunden werden zudem die GMP-Anforderungen der EU und FDA erfüllt.

Getinge ist Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed). Audits und Qualitätskontrollen begleiten Forschung, Entwicklung und Produktion.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Durch die Lage in Rastatt werden der deutsche Markt sowie angrenzende europäische Märkte bedient. Die Nähe zu Kliniken, Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen in Süddeutschland erleichtert Wissensaustausch und Zusammenarbeit, sodass Projekte zügig umgesetzt werden können.

Getinge entwickelt Produkte und Verfahren auch mit Blick auf Nachhaltigkeit. Mit dem Fokus auf ressourcenschonende Technologien engagiert sich das Unternehmen in Bereichen wie Recycling und Energieeffizienz, was zugleich die ökonomische Effizienz der Betriebe betrifft, die Getinge-Lösungen einsetzen.

Weitere Informationen: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik-Unternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Getinge Deutschland GmbH

Was macht Getinge Deutschland GmbH?

Getinge Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rastatt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Getinge Deutschland GmbH ansässig?

Getinge Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Rastatt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Getinge Deutschland GmbH tätig?

Getinge Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik