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Lonza Cologne GmbH: Transfektion und Zellbiologie aus Köln
Die Lonza Cologne GmbH mit Sitz in Köln in Nordrhein-Westfalen ist eine Tochtergesellschaft der Schweizer Lonza Group, die Technologien und Dienstleistungen für die Life-Sciences-Industrie anbietet. Über die Konzernanbindung agiert Lonza Cologne auf internationalen Märkten. Das Kölner Unternehmen ist auf Transfektion und Zellbiologie spezialisiert und vertreibt Elektroporationsgeräte sowie Reagenzien für Zellforschung und Gentransfer. Im Mittelpunkt stehen Technologien, die die Entwicklung von Arzneimitteln und therapeutischen Verfahren unterstützen.
Leistungen und Produkte
Lonza Cologne vertreibt das Nucleofector-System, ein System für die Transfektion primärer Zellen und schwer zu transfizierender Zelltypen. Damit lässt sich genetisches Material in Zellen einbringen, was in der Grundlagenforschung sowie in der Entwicklung von Zell- und Gentherapien eingesetzt wird. Zum Sortiment gehören außerdem die Nucleofector Kits, die auf verschiedene Zelltypen abgestimmt sind und durch spezielle Pufferlösungen ergänzt werden, um die Transfektionseffizienz zu erhöhen.
- Nucleofector-System: Ein auf Elektroporation basierendes Transfektionssystem für unterschiedliche Zelltypen.
- Reagenzien und Kits: Auf einzelne Anwendungen in der Zellbiologie abgestimmte Lösungen für Forschung und Entwicklung.
- CDMO-Dienstleistungen: Das Unternehmen bietet Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO) Dienstleistungen für die Entwicklung und Herstellung biologischer Arzneimittel an und unterstützt damit Forschungseinrichtungen sowie Biotechnologieunternehmen.
Die Produkte von Lonza Cologne werden in der biopharmazeutischen Industrie eingesetzt und fließen in die Entwicklung therapeutischer Ansätze ein. Solche Anwendungen spielen bei der Behandlung verschiedener Krankheiten eine Rolle und betreffen die Patientenversorgung.
Regulatorische Einordnung
Als Teil der Life-Sciences-Industrie unterliegt Lonza Cologne den regulatorischen Anforderungen, die für die Herstellung und den Vertrieb medizinischer Geräte und biopharmazeutischer Produkte gelten. In Europa müssen Produkte den Vorgaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und den ISO-Normen entsprechen. Zusätzlich beachtet das Unternehmen die Regelungen der FDA (Food and Drug Administration) in den USA, um Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte zu belegen. Die Einhaltung dieser Standards betrifft die Produktqualität gegenüber Forschern und der Branche.
Standort Köln / Nordrhein-Westfalen
Köln ist mit über einer Million Einwohnern die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und ein Standort für Life Sciences, Pharma und Biotechnologie. Die Zusammenarbeit zwischen akademischen Einrichtungen wie der Universität zu Köln und dem Uniklinikum Köln sowie Unternehmen wie Lonza prägt das Umfeld für Forschung und Entwicklung. In der Region sind zahlreiche weitere Biotechnologieunternehmen ansässig, die Wissensaustausch und Netzwerkbildung ermöglichen. Das schafft lokale Arbeitsplätze und macht Köln zu einem Standort für internationale Investitionen im Bereich Life Sciences.
Lonza Cologne trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei und setzt auf Innovationen und Partnerschaften im akademischen und industriellen Sektor in der biopharmazeutischen Forschung. Mit seinen Technologien und seinem Team will das Unternehmen auf künftige Anforderungen in der Medizin- und Biotechnologie reagieren.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore | Lohnhersteller
Häufige Fragen zu Lonza Cologne GmbH
Was macht Lonza Cologne GmbH?
Überblick über Lonza Cologne GmbH Die Lonza Cologne GmbH ist ein renommiertes biotechnologisches Unternehmen und eine Tochtergesellschaft der Lonza Group AG, einem global führende
Wo befindet sich Lonza Cologne GmbH?
Lonza Cologne GmbH hat seinen Sitz in Köln (Nordrhein-Westfalen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Lonza Cologne GmbH tätig?
Lonza Cologne GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
Weitere Medizintechnik in Köln
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.