Maxer Endoscopy GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Maxer Endoscopy GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Maxer Endoscopy GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Eisenbahnstrasse 102
78573 Tuttlingen

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Maxer Endoscopy GmbH: Profil

Die Maxer Endoscopy GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt endoskopische Instrumente und Geräte für die minimal-invasive Chirurgie her. Zum Kernsortiment zählen Laparoskope, Trokare, Bipolar-Instrumente sowie Endoskopiezubehör. Das 2002 gegründete Unternehmen fertigt Instrumente für die Chirurgie und ist nach ISO 13485 zertifiziert.

Leistungen und Produkte

Maxer Endoscopy bietet ein Sortiment für die laparoskopische Chirurgie: starre Endoskope, Arbeitskanäle, Bipolar-Koagulationszangen und Zugangssysteme. Die Produkte kommen in verschiedenen medizinischen Bereichen zum Einsatz, darunter:

  • Allgemeinchirurgie: Anwendungen, bei denen präzise Instrumente für die Durchführung von Operationen benötigt werden.
  • Gynäkologie: Lösungen für minimal-invasive Eingriffe, beispielsweise in der Geburts- und Frauenheilkunde.
  • Urologie: Instrumente für die Anforderungen der urologischen Chirurgie.

Das Unternehmen beliefert Krankenhäuser und chirurgische Zentren weltweit über ein internationales Distributionsnetzwerk. Maxer Endoscopy betreibt Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, den chirurgischen Alltag zu erleichtern und die Patientensicherheit zu unterstützen.

Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen

Als Medizintechnikunternehmen unterliegt Maxer Endoscopy regulatorischen Anforderungen. Die Produkte werden gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und den internationalen Normen entwickelt und hergestellt. Die Zertifizierung nach ISO 13485 dokumentiert das Qualitätsmanagementsystem des Unternehmens, das von der Produktentwicklung über die Produktion bis zur Kundenbetreuung reicht. Damit werden Sicherheit, Qualität und Rückverfolgbarkeit der Produkte im Markt abgedeckt.

Regionale Bedeutung und Vernetzung

Tuttlingen gilt als Zentrum für chirurgische Instrumente, und Maxer Endoscopy ist im Tuttlinger Cluster verankert. Unternehmen aus der Region nutzen eine industrielle Infrastruktur mit hoher Dichte und Vernetzung. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen ermöglicht den Austausch von Wissen und Technologien am Standort. Maxer Endoscopy beteiligt sich an lokalen Branchenverbänden und Netzwerken.

Produktentwicklung und Tests

Maxer Endoscopy bringt regelmäßig neue Produkte auf den Markt, die aktuelle technologische Entwicklungen aufgreifen. Das Spektrum reicht von ergonomischen Instrumenten für den Chirurgen bis zu Lösungen, die den Ablauf im Operationssaal unterstützen. Zusätzlich führt das Unternehmen engmaschige Produkttests durch, um die Funktionalität und Qualität der Instrumente zu evaluieren, bevor sie in den Markt eingeführt werden. Über den Kontakt zu Chirurgen und Rückmeldungen aus dem klinischen Alltag fließen spezifische Anforderungen in die Produktentwicklung ein.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Maxer Endoscopy GmbH

Was macht Maxer Endoscopy GmbH?

Maxer Endoscopy GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Maxer Endoscopy GmbH ansässig?

Maxer Endoscopy GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Maxer Endoscopy GmbH tätig?

Maxer Endoscopy GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik