G&S Medizintechnik und Media GmbH Adresse & Kontakt
G&S Medizintechnik und Media GmbH
Die G&S Medizintechnik und Media GmbH sitzt in Pirmasens, Rheinland-Pfalz, nahe der Grenze zu Saarland und Frankreich. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2010. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf technischen Dienstleistungen für medizintechnische Geräte sowie auf Mediensystemen in Kliniken. Damit verbindet G&S Medizintechnik die technische Betreuung von Geräten mit Anwendungen für den Patientenaufenthalt.
Leistungen und Produkte
G&S Medizintechnik bietet spezialisierte Dienstleistungen und Produkte für Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Dazu zählt die Installation und Wartung von:
- Bett-Kommunikationssystemen: Sie ermöglichen Patienten die Kommunikation mit dem Pflegepersonal und tragen zur Patientensicherheit bei.
- Patienten-TV-Anlagen: Sie dienen der Unterhaltung der Patienten und liefern Informationen zum Krankenhausaufenthalt.
- Pflegepersonal-Rufsystemen: Sie ermöglichen eine zeitnahe Unterstützung von Patienten durch das Pflegepersonal.
Daneben bietet G&S Serviceverträge für medizinische Geräte sowie für elektrische Anlagen in klinischen Einrichtungen an. Die Verträge umfassen die laufende Wartung und die Bearbeitung von Reparaturen, um den Betrieb der Einrichtungen aufrechtzuerhalten.
Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen
Die G&S Medizintechnik und Media GmbH unterliegt den Regulierungen der Medizintechnik, die in der Europäischen Union durch die Medizinprodukteverordnung (MDR) festgelegt sind. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über die erforderlichen Zertifizierungen, die belegen, dass die angebotenen Produkte und Dienstleistungen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Diese betreffen die Sicherheit und Funktion der Medizintechnikprodukte im Gesundheitswesen.
Bedeutung für die Region
Pirmasens ist als Schuhstadt bekannt, entwickelt sich daneben aber auch im Bereich Dienstleistungen und Technologie, unter anderem im Gesundheitssektor. Die G&S Medizintechnik und Media GmbH versorgt regionale Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mit Medizintechniklösungen. Partnerschaften mit Institutionen wie dem Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern zeigen, in welchem Umfeld G&S tätig ist. Mit ihrem Standort in Pirmasens ist die Firma Teil der lokalen Wirtschaft.
Über Weiterbildungs- und Schulungsangebote für das Klinikpersonal unterstützt G&S die Nutzung der medizintechnischen Geräte und Systeme. Damit verbindet das Unternehmen die technische Betreuung mit der Einweisung der Anwender in der Region.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Pflegeheime
Häufige Fragen zu G&S Medizintechnik und Media GmbH
Was macht G&S Medizintechnik und Media GmbH?
G&S Medizintechnik und Media GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Pirmasens. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist G&S Medizintechnik und Media GmbH ansässig?
G&S Medizintechnik und Media GmbH hat seinen Sitz in Pirmasens. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist G&S Medizintechnik und Media GmbH tätig?
G&S Medizintechnik und Media GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Pirmasens
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.