Guido Kübler GmbH

Medizintechnik · Augsburg

Guido Kübler GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Augsburg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Guido Kübler GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hans-Böckler-Strasse 3
86399 Augsburg

Guido Kübler GmbH: Medizintechnik aus Augsburg

Die Guido Kübler GmbH wurde 1999 von Guido Kübler in Augsburg gegründet und ist seitdem in der regionalen Medizintechnik tätig. Das Unternehmen befasst sich mit Entwicklung, Vertrieb und Wartung medizintechnischer Lösungen für medizinische Einrichtungen und Patienten. In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Guido Kübler GmbH in Forschung und Entwicklung investiert, um aktuelle Technologien in die Produktpalette aufzunehmen.

Leistungen und Produkte

Die Guido Kübler GmbH vertreibt verschiedene medizintechnische Geräte, darunter spezialisierte Diagnosetools, chirurgische Instrumente sowie Verbrauchsmaterialien wie sterile Kompressen und Verbandsmaterialien. Dazu zählt eine Produktlinie für die Telemedizin, mit der Ärzte Patienten auch aus der Ferne versorgen können. Das Unternehmen bietet zudem Lösungen für die Hygiene- und Sicherheitstechnik in medizinischen Einrichtungen.

Ein weiterer Bestandteil des Angebots ist der technische Service. Dieser umfasst die Installation der Geräte sowie regelmäßige Wartungen und Schulungen für das medizinische Personal. Durch Beratung vor Ort sollen Kunden die passenden Produkte auswählen und deren Anwendung verstehen.

Standort Augsburg / Bayern

Augsburg ist die drittgrößte Stadt Bayerns und ein Industrie- und Dienstleistungsstandort im süddeutschen Raum. Die Guido Kübler GmbH liegt in der Nähe medizinischer Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Augsburg (UKA). Das UKA gehört zu den wichtigen Abnehmern für Medizintechnik in der Region, was die regionale Rolle der Guido Kübler GmbH unterstreicht. Auch die Nähe zu weiteren Kliniken und Praxisgemeinschaften in der Umgebung ist für die Geschäftsentwicklung und den fachlichen Austausch relevant.

Augsburg hat sich in den letzten Jahren zu einem Standort für Medizintechnik entwickelt, unterstützt durch lokale Forschungsinitiativen und Kooperationen zwischen Universität und Industrie. Die Guido Kübler GmbH beteiligt sich an diesem Netzwerk von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen und am Wissensaustausch. Mit ihrer Mitarbeiterschaft ist das Unternehmen ein Arbeitgeber in der Region und ein Akteur im Medizintechnikmarkt.

Ein weiterer Aspekt der regionalen Bedeutung der Guido Kübler GmbH ist die Ausbildung und Förderung des Nachwuchses. Das Unternehmen beteiligt sich an Initiativen zur Fachkräftegewinnung und bildet regelmäßig Auszubildende in technischen Berufen aus. Das sichert den eigenen Personalbedarf und hält qualifizierte Arbeitskräfte mit ihrer Expertise in der Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Sanitätshäuser

Häufige Fragen zu Guido Kübler GmbH

Was macht Guido Kübler GmbH?

Guido Kübler GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Augsburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Guido Kübler GmbH ansässig?

Guido Kübler GmbH hat seinen Sitz in Augsburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Guido Kübler GmbH tätig?

Guido Kübler GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik