ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Augsburg

ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Augsburg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Mo. - Do.: 8.00 Uhr - 17.00 Uhr

Fr.: 8.00 Uhr - 16.00 Uhr

Adresse

Augsburger Strasse 9
86157 Augsburg

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ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH

Die ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH aus Augsburg, Bayern, ist auf orthopädische Hilfsmittel und Reha-Technik spezialisiert. Das Unternehmen versorgt Patienten in der Region Augsburg und Bayerisch-Schwaben mit orthopädischen Hilfsmitteln, Prothesen, Orthesen und Rehabilitationshilfsmitteln. In Augsburg befindet sich mit dem Klinikum Augsburg eines der größten Krankenhäuser Bayerns, das als Anlaufstelle für Patienten der Region dient.

Leistungen und Produkte

Zum Angebot von ORTHO-AKTIV gehört die individuelle Prothesenversorgung für Arm- und Beinamputierte, bei der die Anpassung auf Funktionalität und Passform ausgerichtet wird. Die Orthesenversorgung für Rumpf und Extremitäten wird auf die jeweiligen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt, etwa bei postoperativen Behandlungen oder Verletzungen zur Förderung von Mobilität und Stabilität.

Zusätzlich führt ORTHO-AKTIV Kompressionsstrümpfe, die zur Behandlung von Venenerkrankungen, zur Vorbeugung von Thrombosen und zur Verbesserung der Durchblutung eingesetzt werden. Lymphdrainage-Hilfsmittel unterstützen Patienten bei der Behandlung von Lymphödemen. Rollstühle und weitere Rehabilitationshilfsmittel decken Mobilität und tägliche Bedürfnisse ab und unterstützen die Selbstständigkeit im Alltag.

Das Unternehmen arbeitet mit Unfallchirurgen, Orthopäden und Rehabilitationsmedizinern in der Region zusammen und tauscht sich über Behandlungsmethoden und Technologien aus. Dieser interdisziplinäre Ansatz dient dazu, Behandlungspläne individuell abzustimmen.

Regulatorische Einordnung

ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH richtet sich nach den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR), die in der Europäischen Union gilt. Diese Vorschriften legen die Sicherheits- und Qualitätsstandards für die Produkte fest. Das Unternehmen führt regelmäßige Qualitätssicherungsmaßnahmen und Audits durch, um die Beschaffenheit der gefertigten Produkte sicherzustellen. Dies dient der Patientensicherheit.

Regionale Bedeutung

Die Tätigkeit von ORTHO-AKTIV reicht über die Stadtgrenzen von Augsburg hinaus und umfasst die Metropolregion. Durch die zentrale Lage in Bayern greifen Fachärzte, Rehabilitationszentren und Kliniken auf die Dienstleistungen des Unternehmens zurück. Die Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsdienstleistern unterstützt die Integration medizinischer Erkenntnisse in die Behandlung sowie eine ganzheitliche Patientenversorgung.

Besonderheiten und Innovationsansatz

ORTHO-AKTIV entwickelt maßgeschneiderte Lösungen, die auf die jeweiligen Anforderungen der Patienten abgestimmt sind. Durch den Einsatz von 3D-Drucktechnologien und computergestützten Planungssystemen werden die Hilfsmittel individuell angepasst. Diese Verfahren wirken sich auf Passform und Komfort aus und tragen zur Senkung der Herstellungskosten sowie zur Verkürzung der Produktionszeiten bei.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen Schulungen und Fortbildungen für Mitarbeiter und Partner im Gesundheitswesen an. Seminare und Workshops vermitteln Kenntnisse zur Anwendung der Hilfsmittel und zur patientenorientierten Versorgung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Sanitätshäuser Übersicht

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Häufige Fragen zu ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH

Was macht ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH?

ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Augsburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH ansässig?

ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Augsburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH tätig?

ORTHO-AKTIV Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik