Richardson Electronics GmbH

Medizintechnik · Fürstenfeldbruck

Richardson Electronics GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Richardson Electronics GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Boschstr. 8
82178 Fürstenfeldbruck

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Richardson Electronics GmbH im Überblick

Die Richardson Electronics GmbH aus Fürstenfeldbruck in Bayern ist ein Distributor elektronischer Komponenten und Röhrenverstärker für medizinische Hochfrequenzanwendungen. Als Teil des US-amerikanischen Richardson Electronics-Konzerns genießt das Unternehmen eine hohe Anerkennung in der globalen Medizintechnikbranche und beliefert Hersteller medizintechnischer Hochfrequenzgeneratoren sowie Bildgebungssysteme. Diese Spezialisierung auf Hochfrequenztechnik unterstützt nicht nur die Entwicklung innovativer Produkte, sondern trägt auch zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.

Leistungen und Produkte

Richardson Electronics überzeugt durch ein klar strukturiertes Angebot, das auf die spezifischen Bedürfnisse der Medizintechnikbranche ausgerichtet ist. Das Unternehmen beliefert seine Kunden mit hochwertigen Magnetronen, Hochleistungsröhren, Leistungssemikondukoren und speziellen elektronischen Bauteilen. Diese Komponenten finden Anwendung in:

  • MRI-Scannern: Die Technologie hinter Magnetresonanztomographie erfordert hochpräzise Komponenten, die eine exakte Bildgebung gewährleisten.
  • Linearbeschleunigern für die Strahlentherapie: Hier sind leistungsstarke Röhren und spezielle Steuerungen notwendig, um die zielgerichtete Behandlung von Tumoren zu ermöglichen.
  • Elektrochirurgiegeräten: Die Anwendungen in der Elektrochirurgie verlangen nach zuverlässigen und leistungsstarken elektronischen Komponenten.

Zusätzlich bietet Richardson Electronics lokale technische Beratung, die die Verbindung zwischen globalem Sourcing und spezifischen Kundenanforderungen herstellt. Dadurch wird sichergestellt, dass die medizinischen Geräte nicht nur den internationalen Standards entsprechen, sondern auch die lokalen Marktbedürfnisse berücksichtigen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte und Dienstleistungen von Richardson Electronics unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die für den Bereich Medizintechnik von enormer Bedeutung sind. Das Unternehmen orientiert sich an den Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und der Medical Device Regulation (MDR), die für alle in der EU verkauften medizinischen Produkte gelten. Deshalb gewährleistet Richardson Electronics die Einhaltung internationaler Normen wie ISO 13485, die spezifisch für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik entwickelt wurden. Diese regulatorische Einordnung ist entscheidend, um das Vertrauen der Hersteller in die gelieferte Technologie zu sichern und gleichzeitig die Patienten- und Anwendersicherheit zu gewährleisten.

Standort Fürstenfeldbruck / Bayern

Fürstenfeldbruck ist nicht nur für seine idyllische Lage im Münchner Umland bekannt, sondern auch als Teil des führenden Medizintechnik-Clusters in Deutschland. Die Nähe zu München, dem Klinikum Großhadern und mehreren renommierten Medizintechnikunternehmen macht den Standort besonders attraktiv für die Entwicklungen im Gesundheitssektor. Zudem ermöglicht diese regionale Konzentration an Fachwissen und Ressourcen einen intensiven Austausch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Durch die Eingliederung in dieses Netzwerk kann Richardson Electronics von Synergien profitieren, die sich positiv auf Innovationskraft und Marktentwicklung auswirken.

Die Bedeutung des Standortes für die Branchenentwicklung wird zusätzlich durch die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsinstitutionen unterstrichen, welche den Fortschritt in der Medizintechnik aktiv fördern. Richardson Electronics spielt hier eine wesentliche Rolle als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis, indem es neueste Forschungsergebnisse in praktikable Lösungen umsetzt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Richardson Electronics GmbH

Was macht Richardson Electronics GmbH?

Richardson Electronics GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Fürstenfeldbruck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Richardson Electronics GmbH ansässig?

Richardson Electronics GmbH hat seinen Sitz in Fürstenfeldbruck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Richardson Electronics GmbH tätig?

Richardson Electronics GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik