plus10 GmbH

Medizintechnik · Augsburg

plus10 GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Augsburg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

plus10 GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Werner-von-Siemens-Straße 6
86159 Augsburg

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plus10 GmbH im Überblick

Die plus10 GmbH aus Augsburg in Bayern ist ein innovatives Unternehmen im Bereich digitaler Gesundheitslösungen und klinischer Informationssysteme. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen darauf spezialisiert, Software-Lösungen zu entwickeln, die darauf abzielen, die Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen zu steigern. Dies umfasst die Verwaltung klinischer Daten sowie die Patientendokumentation und die digitale Kommunikation zwischen medizinischen Einrichtungen. Durch ihre spezialisierten Produkte trägt die plus10 GmbH zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Entlastung des medizinischen Personals bei.

Leistungen und Produkte

Das Angebot von plus10 umfasst eine Vielzahl an Leistungen, um die digitale Transformation im Gesundheitssektor voranzutreiben. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Klinische Informationssysteme (KIS): Diese Systeme ermöglichen die zentrale Erfassung, Verwaltung und Auswertung klinischer Daten, wodurch der Workflow in Krankenhäusern und Praxen optimiert wird.
  • Elektronische Patientenakten (ePA): plus10 entwickelt benutzerfreundliche Lösungen zur Erstellung und Pflege elektronischer Patientenakten, die eine nahtlose Dokumentation der Behandlungshistorie ermöglichen.
  • Schnittstellen zur Telematikinfrastruktur (TI): Die Produkte von plus10 sind optimal an die Anforderungen der deutschen Telematikinfrastruktur angepasst, sodass eine sichere und effiziente Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen sichergestellt wird.
  • e-Health-Lösungen: Das Unternehmen bietet auch Lösungen für den ambulanten und stationären Bereich an, die die telemedizinische Betreuung und Fernüberwachung von Patienten unterstützen.

Mit diesen Produkten befähigt plus10 medizinische Fachkräfte, datengestützte Entscheidungen zu treffen und die Patientensicherheit zu erhöhen. Die Lösungen des Unternehmens sind gemäß den strengen regulatorischen Anforderungen im Gesundheitswesen entwickelt, einschließlich der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der Medizinprodukteverordnung (MDR).

Standort Augsburg / Bayern

Augsburg ist nicht nur eine bayerische Großstadt, sondern auch ein bedeutender Gesundheitsstandort. Das Universitätsklinikum Augsburg sowie die Hochschule Augsburg bilden eine enge Verknüpfung zwischen Wissenschaft und praktischer Anwendung im Gesundheitswesen. Die Region zieht nicht nur Patienten an, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung im Bereich Medizintechnik und digitale Gesundheit. Diese Dynamik ermöglicht es der plus10 GmbH, Zugang zu wichtigen Pilotprojekten und Referenzkunden zu erhalten, die die Digitalisierung klinischer Prozesse vorantreiben.

Durch diese enge Zusammenarbeit mit regionalen Gesundheitsdienstleistern kann plus10 sicherstellen, dass ihre Produkte den spezifischen Bedürfnissen von Kliniken und Arztpraxen gerecht werden. Darüber hinaus ermöglicht die hohe Dichte an Gesundheitseinrichtungen eine schnelle Implementierung und Tests ihrer Lösungen in realen Umgebungen, was zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Angebote beiträgt.

Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen

Als Anbieter von Softwarelösungen im Gesundheitsbereich unterliegt die plus10 GmbH strengen regulatorischen Vorgaben. Alle Produkte werden nach den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR) entwickelt und durchlaufen umfangreiche Prüf- und Zertifizierungsverfahren, um die hohen Standards der Patientensicherheit und Datensicherheit zu gewährleisten. Zusätzlich wurde das Unternehmen nach ISO 13485 zertifiziert, einem internationalen Standard, der die Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik beschreibt.

Besonderheiten der plus10 GmbH

Ein besonderes Merkmal der plus10 GmbH ist ihr ganzheitlicher Ansatz zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. Das Unternehmen verfolgt eine integrative Strategie, die den gesamten Lebenszyklus der Patientenversorgung betrachtet, von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge. Auch die Benutzerfreundlichkeit steht im Fokus; die Softwareprodukte sind so gestaltet, dass sie intuitiv bedienbar sind und somit das medizinische Personal in seinem Alltag unterstützen. Darüber hinaus engagiert sich die plus10 GmbH aktiv in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien, um die Gesundheitsversorgung kontinuierlich zu verbessern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu plus10 GmbH

Was macht plus10 GmbH?

plus10 GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Augsburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist plus10 GmbH ansässig?

plus10 GmbH hat seinen Sitz in Augsburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist plus10 GmbH tätig?

plus10 GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik