HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH

Medizintechnik · Magdeburg

HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Magdeburg, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Paul-Ecke-Strasse 1
39114 Magdeburg

HASOMED GmbH im Überblick

Die HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH mit Sitz in Magdeburg ist ein führender Anbieter im Bereich Medizintechnik, insbesondere für neurologische und rehabilitative Anwendungen. Gegründet im Jahr 1996, hat sich das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf für innovative Technologien und qualitativ hochwertige Lösungen erarbeitet. HASOMED ist vor allem für sein Hauptprodukt, RehaCom, bekannt, das weltweit in Kliniken und Praxen zur kognitiven Rehabilitation eingesetzt wird. Dieses computergestützte System unterstützt Patienten, die unter den Folgen von Hirnverletzungen, Schlaganfällen oder anderen neurologischen Erkrankungen leiden.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von HASOMED umfasst zahlreiche Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Rehabilitationszentren und ambulanten Einrichtungen zugeschnitten sind. Neben dem RehaCom-System offeriert das Unternehmen auch spezialisierte Patientenverwaltungssoftware, die eine effiziente Verwaltung von Therapieplänen und Patientendaten ermöglicht.

  • RehaCom: Über 30 interaktive Trainingsmodule, die auf spezifische kognitive Fähigkeiten abzielen, darunter Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Exekutivfunktionen und Visuomotorik.
  • Patientenverwaltungssoftware: Tools zur Dokumentation, Verwaltung und Analyse von Patientendaten, die eine nahtlose Integration in den Klinikalltag ermöglichen.
  • Digitale Therapielösungen: Innovative digitale Ansätze, die die Effektivität von Therapiefortschritten messen und anpassen können.

Die Lösungen von HASOMED sind nicht nur auf den deutschen Markt beschränkt, sondern werden international vermarktet und in über 30 Ländern erfolgreich eingesetzt. Dieser globale Fokus zeigt die Anerkennung und das Vertrauen, das das Unternehmen bei Fachkräften im Gesundheitswesen genießt.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Als Hersteller medizinischer Produkte unterliegt HASOMED strengen regulatorischen Anforderungen. Die Produkte sind CE-zertifiziert, was bedeutet, dass sie den Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte entsprechen. Darüber hinaus hat HASOMED ein Qualitätsmanagementsystem implementiert, welches die ISO 13485:2016 Zertifizierung umfasst. Dies gewährleistet die kontinuierliche Verbesserung der Produkte und Prozesse, um höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten.

Standort Magdeburg / Sachsen-Anhalt

Magdeburg, die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, bietet eine strategisch günstige Lage für HASOMED. Die Stadt ist ein wichtiges Zentrum für Forschung und Lehre, insbesondere in der Medizintechnik. Die Otto-von-Guericke-Universität, die über eine renommierte medizinische Fakultät verfügt, ermöglicht ein fruchtbares Umfeld für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Diese enge Zusammenarbeit mit der akademischen Welt versetzt HASOMED in die Lage, innovative Lösungen zu entwickeln, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Ein bedeutender Partner ist das Universitätsklinikum, welches HASOMED wichtige klinische Einblicke und Möglichkeiten für klinische Studien bietet, um die Wirksamkeit der Produkte kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Regionale Bedeutung und Ausblick

HASOMED trägt nicht nur zur medizinischen Versorgung in der Region Sachsen-Anhalt bei, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle in der regionalen Wirtschaft. Die Schaffung von Arbeitsplätzen für hochqualifizierte Fachkräfte im Bereich der Medizintechnik fördert die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der Umgebung. Die Innovationskraft des Unternehmens spiegelt sich außerdem in der aktiven Mitgestaltung von Forschungsprojekten und der Bereitstellung von Weiterbildungsangeboten für Fachkräfte im Gesundheitswesen wider.

In Anbetracht des demografischen Wandels und der Zunahme neurologischer Erkrankungen wird die Bedeutung von Unternehmen wie HASOMED in den kommenden Jahren weiter wachsen. Die Entwicklung neuer Technologien und Therapieansätze steht im Einklang mit den Herausforderungen im Gesundheitssektor, wodurch HASOMED gut aufgestellt ist, um auch in Zukunft eine führende Rolle zu spielen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen-Anhalt oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH

Was macht HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH?

HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Magdeburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH ansässig?

HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH hat seinen Sitz in Magdeburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH tätig?

HASOMED Hard- und Software für Medizin Gesellschaft mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik