HPTec GmbH Adresse & Kontakt
HPTec GmbH: Hochdruckpumpen aus Ravensburg
Die HPTec GmbH aus Ravensburg, Baden-Württemberg, entwickelt und produziert Hochdruckpumpen, Pumpsysteme und Dosieranlagen für die Medizintechnik und die Life-Sciences-Industrie. Der Standort Ravensburg liegt in Oberschwaben innerhalb der schwäbischen Medizintechnikregion, in der Forschungseinrichtungen und Unternehmen eng zusammenarbeiten.
Leistungen und Produkte
HPTec stellt Hochdruckpumpen und Mikrofluidik-Systeme her, die für Anwendungen in Dialyse-Geräten, HPLC-Analysatoren und weiteren medizintechnischen Systemen mit präzisen Anforderungen an die Fluiddosierung ausgelegt sind. Die Pumpsysteme sind auf Druckbeständigkeit, präzise Dosierung und Biokompatibilität für den Einsatz im medizinischen Bereich ausgerichtet. Zu den Produktbereichen gehören:
- Hochdruckpumpen: Sie steuern die Flüssigkeitsströmung präzise und sind für Anwendungen mit hohen Drücken ausgelegt, etwa in der chromatografischen Analyse.
- Mikrofluidik-Systeme: Sie ermöglichen präzise Mengenmessungen und werden in Diagnosesystemen und therapeutischen Anwendungen eingesetzt.
- Dosieranlagen: HPTec entwickelt kundenspezifische Dosieranlagen für eine exakte Steuerung der Flüssigkeitsabgabe in der Patientenversorgung.
Die Produkte sind nach den internationalen Normen und Richtlinien für Medizintechnik zertifiziert, darunter ISO 13485 und MDR.
Regulatorische Einordnung
In der Medizintechnik unterliegt HPTec strengen regulatorischen Anforderungen. Die Produkte müssen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) entsprechen, die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte regelt. Das Qualitätsmanagement ist in die Entwicklungs- und Fertigungsprozesse eingebunden. HPTec führt regelmäßige interne Audits durch und arbeitet an Verbesserungen bei Präzision und Sicherheit.
Standort Ravensburg / Baden-Württemberg
Ravensburg liegt in Oberschwaben zwischen Ulm und dem Bodensee und ist ein Medizintechnikstandort mit historischer Altstadt sowie Verbindungen zu Kliniken und Forschungseinrichtungen. Die Nähe zu Tuttlingen als großem Zentrum für Medizintechnik sowie zu Einrichtungen wie dem Klinikum Friedrichshafen und der Oberschwabenklinik Ravensburg ermöglicht HPTec die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Fachleuten der Gesundheitsbranche. Diese regionale Vernetzung unterstützt die Produktentwicklung am Markt.
HPTec trägt zur regionalen Wirtschaft bei, schafft Arbeitsplätze und bietet Ausbildungsplätze im Bereich Medizintechnik an. Das Unternehmen ist in der regionalen Medizintechnikgemeinschaft aktiv und kooperiert mit Hochschulen zum Austausch von Wissen und Technologie.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Ulm | Lohnhersteller Übersicht
```Häufige Fragen zu HPTec GmbH
Was macht HPTec GmbH?
Überblick über die HPTec GmbH Die HPTec GmbH ist ein renommiertes Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Präzisionswerkzeugen spezialisiert hat. Mit Sitz in Ravensburg, Deu
Wo befindet sich HPTec GmbH?
HPTec GmbH hat seinen Sitz in Ravensburg (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist HPTec GmbH tätig?
HPTec GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
Weitere Medizintechnik in Ravensburg
Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.