Strehlow GmbH

Medizintechnik · Magdeburg

Strehlow GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Magdeburg, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Strehlow GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Havelstrasse 23
39126 Magdeburg

Strehlow GmbH im Überblick

Die Strehlow GmbH, gegründet im Jahr 2001, hat ihren Sitz in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, und hat sich als bedeutender Akteur im Bereich Medizintechnik und Labortechnik etabliert. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, modernste medizintechnische Geräte und Laborausrüstungen zu vertreiben sowie umfassende Servicedienstleistungen anzubieten. Zielgruppen sind Kliniken, Labore und Arztpraxen in Sachsen-Anhalt und der umliegenden Region. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung verfügt die Strehlow GmbH über tiefgehende Kenntnisse der lokalen Marktbedürfnisse und -anforderungen, was ihr ermöglicht, passgenaue Lösungen anzubieten.

Leistungen und Produkte

Das portfolio der Strehlow GmbH umfasst eine Vielzahl hochqualitativer Produkte und Dienstleistungen. Neben dem Vertrieb von Diagnose- und Laborsystemen bietet das Unternehmen auch die Installation und fachkundige Einweisung für das gesamte Sortiment an. Erstklassiger Kundenservice steht dabei im Vordergrund, sodass Anwender bestmöglich in der Bedienung ihrer Geräte geschult werden.

  • Analysegeräte: Dazu zählen hochpräzise Geräte zur Blut- und Urinanalytik, die in vielen Kliniken und Laboren zum Einsatz kommen.
  • Sterilisationssysteme: Die Strehlow GmbH vertreibt innovative Sterilisationslösungen, die für die Sicherheit und Hygiene in medizinischen Einrichtungen unerlässlich sind.
  • Infusionspumpen: Diese Geräte sind speziell entwickelt, um die sichere Verabreichung von Medikamenten über Infusionen zu gewährleisten, und spielen eine entscheidende Rolle in der Patientenversorgung.
  • Überwachungsmonitore: Die Überwachungsgeräte ermöglichen eine kontinuierliche Beobachtung der Vitalzeichen von Patienten und tragen zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.

Zusätzlich fungiert die Strehlow GmbH als anerkannter Servicepartner mehrerer namhafter Gerätehersteller in der mitteldeutschen Region. Dies garantiert nicht nur eine hohe Verfügbarkeit der Produkte, sondern auch die Möglichkeit, maßgeschneiderte Service- und Wartungslösungen anzubieten, die den spezifischen Anforderungen der Kunden gerecht werden.

Standort Magdeburg / Sachsen-Anhalt

Magdeburg ist nicht nur die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, sondern auch ein bedeutendes Zentrum der Medizintechnik. Die Stadt beherbergt das Universitätsklinikum Magdeburg, eines der größten und renommiertesten Krankenhäuser Ostdeutschlands. Diese Einrichtung ist direkt mit der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität verbunden, die eine bedeutende Rolle in der medizinischen Ausbildung und Forschung spielt. Durch die enge Kooperation zwischen der Universität und den Medizintechnikunternehmen in der Region wird Innovation gefördert und die Entwicklung neuer Technologien vorangetrieben.

Die Strehlow GmbH trägt zur Stärkung der Medizintechnikbranche in Sachsen-Anhalt bei, indem sie nicht nur Produkte vertreibt, sondern auch aktiv an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt ist. Diese enge Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen ermöglicht es dem Unternehmen, neue Technologien und Lösungen schnell zu testen und auf den Markt zu bringen. Dadurch stellt die Strehlow GmbH sicher, dass sie stets den aktuellsten Stand der Technik bietet und sich den sich wandelnden Bedürfnissen der Märkte anpasst.

Die Bedeutung der Strehlow GmbH für die regionale Wirtschaft ist nicht zu unterschätzen: Durch die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Medizintechnik und exzellentem Service trägt das Unternehmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Region Sachsen-Anhalt bei. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung von Innovation sind weitere Pluspunkte, die dieser Standort mit sich bringt und die für die Zukunft der Medizintechnik in der Region von entscheidender Bedeutung sind.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Strehlow GmbH

Was macht Strehlow GmbH?

Strehlow GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Magdeburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Strehlow GmbH ansässig?

Strehlow GmbH hat seinen Sitz in Magdeburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Strehlow GmbH tätig?

Strehlow GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik