Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH

Medizintechnik · Magdeburg

Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Magdeburg, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH Adresse & Kontakt

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Kometenweg 69
39118 Magdeburg

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Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH

Die Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH mit Sitz in Magdeburg ist im Service und Vertrieb von Medizintechnik in Sachsen-Anhalt tätig. Das Leistungsspektrum umfasst spezialisierte Dienstleistungen rund um medizintechnische Geräte und richtet sich an Kliniken und Arztpraxen in der Region. Magdeburg als Landeshauptstadt bildet einen Schwerpunkt der Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt, unter anderem durch das Universitätsklinikum.

Leistungen und Produkte

MEDISA Sachsen-Anhalt deckt die Wartung, Prüfung und Reparatur medizintechnischer Geräte ab. Zu den Produktbereichen zählen:

  • Medizinprodukte für den stationären Sektor: Hierzu zählen Operationsgeräte, Überwachungsmonitore und weitere Geräte für den Klinikbetrieb.
  • Medizinprodukte für den ambulanten Sektor: Dazu gehören unter anderem Diagnosetools, Therapiegeräte und Instrumente für Facharztpraxen.

Das Unternehmen führt die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheits- und Funktionsprüfungen (STK) sowie die MedizinTechnikKontrollen (MTK) nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) durch. Dabei werden die Geräte auf ihren sicheren Betrieb überprüft und Wartungs- und Instandhaltungsstrategien erstellt. Ergänzend bietet MEDISA technische Beratung und Schulungen an, damit das Personal in den Gesundheitseinrichtungen im Umgang mit den Geräten geschult ist.

Regulatorische Einordnung

Der Betrieb medizintechnischer Geräte ist gesetzlich geregelt, weshalb MEDISA entsprechenden Anforderungen unterliegt. Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist für die Sicherheit der Patienten von zentraler Bedeutung.

Regionale Bedeutung

Magdeburg und die umliegenden Regionen bilden das Tätigkeitsgebiet von MEDISA. Die Zusammenarbeit mit regionalen Kliniken und Gesundheitseinrichtungen prägt die Stellung des Unternehmens im Gesundheitswesen Sachsen-Anhalts. Die Lage in Magdeburg erleichtert die Logistik und den Zugang zu den Auftraggebern. Das Universitätsklinikum Magdeburg zählt dabei zu den Hauptkunden und verbindet medizinische Versorgung mit Forschungs- und Ausbildungsaktivitäten.

Besonderheiten von MEDISA Sachsen-Anhalt

MEDISA investiert in die Schulung der Mitarbeiter und in neue Technologien, um den Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Über Kooperationsprojekte mit wissenschaftlichen Institutionen in Magdeburg wird Wissen erarbeitet und präventive Ansätze in der Medizintechnik gefördert. Zudem berücksichtigt das Unternehmen Recycling- und Kreislaufwirtschaftsansätze in seinen Dienstleistungen.

Die MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH ist Teil der regionalen Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt. Mit fachlicher Ausbildung und technischer Erfahrung trägt das Unternehmen zur Aufrechterhaltung des medizinischen Standards bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Sachsen-Anhalt | Medizintechnik Magdeburg

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Häufige Fragen zu Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH

Was macht Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH?

Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Magdeburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH ansässig?

Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH hat seinen Sitz in Magdeburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH tätig?

Medizintechnik MEDISA Sachsen-Anhalt GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik