Heimerle + Meule GmbH

Medizintechnik · Pforzheim

Heimerle + Meule GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Pforzheim, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Heimerle + Meule GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Dennigstraße 16
75179 Pforzheim

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Heimerle + Meule GmbH

Die Heimerle + Meule GmbH aus Pforzheim stellt biokompatible Edelmetalllegierungen und -produkte für die Dental- und Medizintechnik her. Pforzheim wird als "Goldstadt" bezeichnet und hat eine lange Tradition in der Schmuck- und Uhrenindustrie sowie in der Edelmetallverarbeitung. Heimerle + Meule liefert Dentallegierungen, Lote und weitere Edelmetallprodukte an Zahntechniker und Medizintechnikhersteller.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Heimerle + Meule umfasst Dentallegierungen für Kronen, Brücken und Prothesen. Diese Legierungen sind auf die geforderten physikalischen Eigenschaften abgestimmt und biokompatibel, sodass sie für den zahnmedizinischen Einsatz geeignet sind. Daneben produziert das Unternehmen Lote für die Dental- und Medizintechnik und bietet Edelmetallhalbzeuge an, die branchenübergreifend verwendet werden. Zum Sortiment zählen Gold-, Silber-, Platin- und Palladiumlegierungen.

Heimerle + Meule nimmt Edelmetallreste zurück und führt sie dem Recycling zu. Damit können Kunden ihre Produktionsabfälle verwerten lassen, was zur Ressourcenschonung beiträgt. Die Abfälle werden geordnet und umweltgerecht behandelt.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Heimerle + Meule unterliegt den regulatorischen Vorgaben der Medizintechnik- und Dentalbranche. Die Produkte sind gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und weiteren relevanten Normen zertifiziert. Diese Normen legen die Sicherheits- und Qualitätsanforderungen an die Produkte fest. Durch interne Audits und externe Prüfungen kontrolliert das Unternehmen die Einhaltung dieser Standards.

Regionale Bedeutung und wirtschaftlicher Einfluss

Pforzheim und die Umgebung sind ein Zentrum der Edelmetallverarbeitung in Deutschland. Heimerle + Meule ist als Arbeitgeber und als Akteur der Branchenentwicklung in der Region verankert. Die Zusammenarbeit mit ansässigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt die Weiterentwicklung von Technologien am Standort.

Forschung und Entwicklung

Heimerle + Meule investiert in Forschung und in nachhaltige Produktionstechniken. Die Abteilung für Forschung und Entwicklung arbeitet an neuen Materialien und Verfahren, um die Produkteigenschaften weiterzuentwickeln. Im Innovationszentrum werden biokompatible Legierungen für zahnmedizinische Anwendungen entwickelt.

Heimerle + Meule verbindet langjährige Erfahrung mit aktueller Technologie und einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Ein Team aus Fachleuten arbeitet daran, die Anforderungen der Kunden aufzunehmen und umzusetzen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Heimerle + Meule GmbH

Was macht Heimerle + Meule GmbH?

Heimerle + Meule GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Pforzheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Heimerle + Meule GmbH ansässig?

Heimerle + Meule GmbH hat seinen Sitz in Pforzheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Heimerle + Meule GmbH tätig?

Heimerle + Meule GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik