Görgü Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Görgü Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Görgü Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Dr. Karl Storz Str. 25
78532 Tuttlingen

```html

Görgü Medizintechnik GmbH: Profil

Görgü Medizintechnik GmbH stellt chirurgische Instrumente und medizintechnische Produkte her und hat ihren Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Der Schwerpunkt liegt auf Operationsinstrumenten, die in der Allgemeinchirurgie sowie in spezialisierten operativen Fachdisziplinen eingesetzt werden. Das Unternehmen fertigt nach den Standards, die für den Standort Tuttlingen kennzeichnend sind.

Leistungen und Produkte

Das Produktprogramm umfasst eine Vielzahl von chirurgischen Instrumenten, darunter:

  • Chirurgische Grundbestecke: Diese Instrumentensets werden für verschiedene Arten von Operationen genutzt und stellen die während des Eingriffs benötigten Werkzeuge bereit.
  • Klemmen: Verschiedene Modelle verhindern das unerwünschte Öffnen von Wunden und unterstützen die Arbeit am Situs.
  • Nadelhalter: Sie dienen dem Setzen von Nähten und sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.
  • Scheren: Görgü bietet ein Sortiment an Scheren, die auf die Anforderungen verschiedener chirurgischer Techniken abgestimmt sind.
  • Pinzetten: Pinzetten dienen dem Halten und Bearbeiten von Gewebe und kleinen Strukturen während des Eingriffs.
  • Spezialinstrumente: Für chirurgische Fachgebiete wie Orthopädie, Gynäkologie oder Neurochirurgie stellt das Unternehmen Instrumente bereit, die auf die jeweilige Disziplin abgestimmt sind.

Die Fertigung erfolgt aus Edelstahl und ist nach ISO 13485 zertifiziert. Über ein Qualitätsmanagementsystem stellt Görgü Medizintechnik sicher, dass die Produkte den nationalen und internationalen Normen entsprechen. Das Unternehmen beliefert den nationalen und internationalen Fachhandel sowie Kliniken.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Produkte von Görgü Medizintechnik unterliegen den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) der EU. Diese Vorschriften sollen die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der medizinischen Geräte sicherstellen. Ihre Einhaltung wird durch regelmäßige interne und externe Audits überprüft. Die Zertifizierung nach ISO 13485 betrifft die Qualitätssicherung und Dokumentation.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als Welthauptstadt der Chirurgieinstrumentenherstellung und beherbergt über 400 spezialisierte Unternehmen, die zusammen rund 40 Prozent der weltweit verwendeten chirurgischen Instrumente produzieren. Görgü Medizintechnik ist Teil dieser Industriekonzentration und nutzt die regionale Expertise sowie den Austausch innerhalb der Branche. Der Standort bietet Zugang zu Rohmaterialien sowie zu einem Netzwerk aus Zulieferern und Forschungsinstituten, die zur Weiterentwicklung der Medizintechnik beitragen.

Die regionale Bedeutung des Unternehmens zeigt sich auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Unterstützung lokaler Bildungseinrichtungen, insbesondere im Bereich der technischen Ausbildung für künftige Fachkräfte in der Medizintechnik. Görgü Medizintechnik beteiligt sich an der Ausbildung und fördert Nachwuchskräfte der Branche.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

```

Häufige Fragen zu Görgü Medizintechnik GmbH

Was macht Görgü Medizintechnik GmbH?

Görgü Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Görgü Medizintechnik GmbH ansässig?

Görgü Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Görgü Medizintechnik GmbH tätig?

Görgü Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig 🌐 Website

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik